Wandern am Comer See

Der Klang der italienischen Sprache schwirrt durch die Luft, Kaffeetassen klappern, in einer Bar surrt eine Espressomaschine – eine typische Szene am Comer See. Hier, wo das warme Sonnenlicht die Lebensgeister nach einem langen Winter erweckt, die Wasserfläche des Comer Sees glitzert und in Ufernähe festgezurrte Segelboote auf den Wellen tanzen, fühlt man sich fast ein bisschen wie am Meer. Wandern am Comer See bietet Wandertouren für jeden Geschmack und jeden Anspruch:

Der Comer See ist nach dem Gardasee und dem Lago Maggiore der Drittgrößte unter den oberitalienischen Seen. Seit einigen Jahrhunderten schon ist vor allem der Süden und um die Stadt Como ein Sehnsuchtsort für Adelige und Künstler, Millionäre und Prominente.

In Parkanlagen rascheln Bambusblätter und Palmenwedel, blühen Azaleen, Kamelien und Rhododendren. Um die altehrwürdigen Grandhotels in Bellagio und an der Tremezzina weht immer noch das Flair der Belle Epoque. Das sind die Ansichten, die den Comer See berühmt gemacht haben.

Doch er hat noch ein anderes Gesicht. Alte Pflasterwege führen vom Trubel am Seeufer in eine andere Welt. In abgeschiedenen Tälern erzählen Bergdörfer und ehemalige Almsiedlungen von längst vergangenen Zeiten. Von den Bergspitzen rund um den See öffnet sich ein großartiges Panorama. Am Horizont glänzt die eisüberzogene Kuppel des Monte Rosa. Unten im Tal streckt der See seine schmalen Arme aus, hinaus aus der Umklammerung der Berge in die flache Poebene. Die letzten Ausläufer der Alpen türmen sich noch einmal zu schroffen Felsgipfeln auf und fordern von den Gipfelstürmern einen sicheren Tritt. Gemütliche Berghütten laden dazu ein, bei einem Gläschen Veltliner Rotwein die regionalen Spezialitäten zu ­kosten.


Touren in der Region Comer See

1

Um den Monte Croce di Muggio Kleiner Grasberg mit großer Aussicht

gratis
8,5 km
03:15 h
436 hm
436 hm
Der Monte Croce di Muggio über dem Val Varrone und dem Valsassina ist kein Gipfel, der sofort ins Auge sticht. Noch dazu hat er im Norden mit dem mächtigen Legnone, dem höchsten Gipfel am Comer See, einen Nachbarn, der ihm die Show stiehlt. Doch der unscheinbare Grasberg hat seine Vorzüge. Auf der Bergstraße zur Alpe Giumello ist er leicht zu erreichen und wartet mit einer Rundschau auf, die auch verwöhnte Berggeher begeistert. Beliebt ist der "Anello di Monte Muggio", ein Rundweg um den Berg, der ganz unterschiedliche Eindrücke bietet: Aussichtsreiche Wiesenhänge hoch über dem Comer See, schattige Lärchen- und Buchenwälder mit einem abgeschieden gelegenen Kirchlein und schließlich Spezialitäten wie Polenta oder Pizzocheri in einem der Restaurants auf der Alpe Giumello.
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2

San Fedelino Stiller Ort am Ufer der Mera

gratis
11,5 km
04:45 h
638 hm
638 hm
Das Kirchlein San Fedelino ist ein Platz, der für einen besinnlichen Moment wie geschaffen ist. Der winzige romanische Steinbau liegt auf einem Wiesenflecken am Ufer der Mera, eingeschlossen von steil aufragenden Hängen. Schon der Ausgangspunkt Dascio am Ufer des Lago di Mezzola ist ein kleines idyllisches Dorf. Der Weg zur Kapelle San Fedelino führt an den Hängen über dem Westufer des Sees entlang, durchquert schattige Kastanienwälder und romantische Bachtäler und passiert immer wieder großartige Aussichtspunkte, die zum Verweilen einladen. Besonders faszinierend ist der Tiefblick von einem Felsblock mit dem Namen Salto delle Capre (Ziegensprung). Beinahe senkrecht tauchen dort Felsklippen in den glitzernden Mezzolasee und schließen die Bucht Pozzo di Madrone ein. Zu Füßen der felsigen Abstürze lockt ein kleiner Sandstrand mit Bootssteg als Rastplatz – Erfrischung im See inklusive. Wer mit dem Boot nach Dascio zurückkehrt, erlebt den See aus einer anderen Perspektive – ein würdiger Abschluss dieser an landschaftlichen Höhepunkten reichen Tour (Infos bei Sig. Romano, Tel. +39/389/3438863 oder 346/0873962, marta.renny@live.it).
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3

Von Lierna nach Varenna Auf dem Sentiero del Viandante

gratis
10,25 km
04:30 h
808 hm
801 hm
Der Sentiero del Viandante, der Weg des Wanderers, folgt einem alten Saumpfad, der auf halber Höhe über die Berghänge auf der Ostseite des Comer Sees verlief. Er verband die Mailänder Region mit dem Veltlin und der Schweiz und wurde bereits in römischer Zeit benutzt. Die gesamte Wanderung führt auf einer Länge von etwa 45 km von Abbadia Lariana nördlich von Lecco zum Wallfahrtsort Madonna di Val Pozzo bei Cólico und beansprucht drei bis vier Tage. Ihren Reiz macht der Wechsel aus naturbelassenen Wäldern und Bergtälern und jahrhundertealter Kulturlandschaft mit alten Steinhäusern und Kapellen, verwinkelten Dorfkernen und terrassierten Feldern aus.Die Etappe zwischen Lierna und Varenna teilt sich in eine obere und eine untere Variante. Der hier beschriebene obere Weg zählt zu den abwechslungsreichsten Abschnitten des Sentiero del Viandante und bietet viele Ausblicke über den See, aber auch Einblicke in die Berglandschaft hinter dem Seeufer. Mit Vezio und Varenna warten am Ende der Wanderung zwei sehenswerte Dörfer.
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4

Monte Generoso Ein Berg für jedermann

pro
8,5 km
03:15 h
426 hm
426 hm
Der Monte Generoso ist ein halber Schweizer: Die Grenze zum Tessin verläuft genau über seinen Gipfel. Vom Luganer See ist er besonders bequem zu erreichen, eine Zahnradbahn fährt bis kurz unter den Gipfel. Auf italienischer Seite beginnt der Anstieg aus dem Val d’Intelvi, einem dicht besiedelten Tal zwischen Comer und Luganer See, das jahrhundertelang vor allem für seine Baumeister, Bildhauer und Stuckateure bekannt war. Sie schufen in ganz Europa sehenswerte Kunstschätze.
Der Gipfel hat für jeden etwas zu bieten: Ausflügler flanieren über die Wanderwege rund um den Gipfel. Für Klettersteiggeher sind der Nordgrat und die Ferrata Angelino das richtige Terrain. Gleitschirmflieger schweben von seinen Wiesenhängen in die Lüfte. Botaniker begeistert die Pflanzenvielfalt. Eine Besonderheit ist die Bärenhöhle am Ostabhang des Monte Generoso. Dort entdeckten Speläologen Knochen von mehr als 500 Höhlenbären, die bis vor rund 20.000 Jahren dort lebten. Aus weiteren Funden lässt sich schließen, dass die Höhle auch von Neandertaler-Jägern besucht wurde (Führung: Mai bis Okt., Tickets an der Kasse des Selbstbedienungsrestaurants Vetta Monte Generoso). Das Panorama am Monte Generoso wird mit Sicherheit jeden begeistern. Es gilt als eines der besten im ganzen Tessin und reicht an klaren Tagen vom Apennin bis zu den Zentralalpen, vom Monviso ganz im Südwesten bis zur Bernina im Norden. Sogar der Dom von Mailand soll zu erkennen sein.
5

Runde nach Erbonne Zu einem abgeschiedenen Bergdorf

pro
11,25 km
04:30 h
620 hm
620 hm
Stille liegt über dem Bergdorf Erbonne. Am kleinen Dorfplatz ist nur das Plätschern des Brunnens zu hören. Die Pflasterwege, die zum Waschhaus und zur Kirche führen, sind verlassen. Nicht einmal mehr ein Dutzend Personen leben heute in der Ortschaft am Fuße des Monte Generoso. Bis in die 1970er Jahre waren es an die hundert Einwohner. Das Nachbardorf Scudellate, nur 1 km entfernt, liegt bereits in der Schweiz. Viele Bauern verdienten sich deshalb als Schmuggler ein Zusatzeinkommen.


6

Auf der Strada Regina Auf alten Wegen von Menaggio nach Rezzonico

pro
9,5 km
03:20 h
318 hm
296 hm
Wellen plätschern in kleine Felsbuchten, Dörfer mit engen Gassen drängen sich ans Ufer, Segelschiffe zerschneiden die blaue Wasserfläche – bei dieser Wanderung auf alten Saumpfaden über dem See fühlt man sich fast ein wenig an einen Küstenstreifen irgendwo am Mittelmeer erinnert. Besonders eindrucksvolle Ansichten bietet der Sasso Rancio. Dieser Felsriegel nördlich von Menaggio, heute für Wanderer einer der interessantesten Wegabschnitte der historischen Strada Regina, war früher für seine Ausgesetztheit und Steilheit berüchtigt und für Reisende ein mühsames Unternehmen.

Die Ursprünge der am Westufer des Comer Sees entlangführenden Strada Regina sind ungewiss. Vermutlich bestand sie bereits in römischer Zeit, sicher jedoch wurde sie im Mittelalter viel benutzt und war für die lombardischen Kaufleute eine wichtige Verbindung in die Länder nördlich der Alpen. Ende des 19. Jhs. wurde sie von der Uferstraße abgelöst.


7

Sasso Malascarpa Ausflug in die Erdgeschichte

pro
7,75 km
04:15 h
748 hm
748 hm
​Im "Riserva Naturale Sasso Malascarpa" im Südosten des Triangolo Lariano bearbeitet die Erosion seit Jahrtausenden das Kalkgestein und hat bizarre Felsformationen geschaffen. Ein kleines Karstplateau ist von Rillen durchzogen, zerfurchte Felsmauern zieren den Bergkamm, Muschelfossilien zeugen von einem urzeitlichen Ozean, der sich einst anstelle der Alpen ausbreitete. Neben diesen geologisch interessanten Phänomenen hat die Wanderung viel an Abwechslung zu bieten: schattige Wege entlang rauschender Bäche, mit der Terz’Alpe eine lohnende Einkehr, herrliche Ausblicke vom Höhenrücken des Sasso Malascarpa und die kleine Wallfahrtskirche San Miro.

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Highlights in der Region Comer See

Panorama-Hütte Ütia de Göma
In herrlicher Lage am Fuße des Peitlerkofel
Panorama-Hütte Ütia de Göma
Erreichbar über den Peitlerkofel-Rundgang, durch die Steinerne Stadt, in 55 Min. vom Parkplatz Würzjoch. Auf der sonnigen Terrasse, mit traumhaftem Ausblick, genießen Sie die regionalen Spezialitäten der Südtiroler, Italienischen und Ladinischen Küche. Weitere Infos über Facebook.

Wandern am Comer See: Die Lage

Der Comer See liegt am südlichen Rand der Alpen und doch mittendrin. Seine schmalen Wasserzungen werden von steilen Berghängen eingerahmt. „Alpenfjord“ wird er deshalb auch gerne genannt. Die Region besticht durch ihre Kontraste: Mediterrane Pflanzenwelt und mildes Klima am Seeufer verströmen südliches Flair. Die Bergkulisse rund um den See vermittelt dagegen alpine Eindrücke. Im Norden sind die Dreitausender des Alpenhauptkamms nicht mehr weit, vom südlichen Ende des Sees sind es dagegen nur 50 km zur Großstadt Mailand. In den Cafés an den Uferpromenaden herrscht quirliges italienisches Leben, nur wenig entfernt sind Almen und alte bäuerliche Siedlungen in einsamen Bergregionen dem Verfall preisgegeben.

Der Comer See ist nach dem Gardasee und dem Lago Maggiore der drittgrößte der oberitalienischen Seen. Was seine Wassertiefe betrifft, kann er einen Rekord für sich verbuchen: Mit bis zu 410 m gilt er als das tiefste Binnengewässer Europas. Seine Existenz verdankt er den Gletschern der letzten Eiszeit. Ihre Eismassen schürften tiefe Täler aus, die sich beim Gletscherrückzug vor rund 10.000 Jahren mit Schmelzwasser füllten. Gespeist wird der Lario, wie ihn die Einheimischen nennen (nach der lateinischen Bezeichnung Larius Lacus), von zwei Gebirgsflüssen, der Adda aus dem Veltlin und der Mera aus dem Bergell. Ungewöhnlich ist seine Form, die an ein auf dem Kopf stehendes Ypsilon erinnert. Wie es sich für einen „Fjord“ gehört, weist er mit rund 50 km eine beträchtliche Länge auf, während er an seiner breitesten Stelle nur 4,2 km misst.

Comer See: Sehnsuchtsort der Adeligen

Seinen Ruf verdankt der Comer See vor allem seiner Seemitte und dem Süden um die Stadt Como, wo das angenehme Klima eine üppige subtropische Vegetation gedeihen lässt. Bereits im 17. Jh. entdeckte der lombardische Adel den Reiz dieser Region, ließ großzügige Villen bauen und Gärten mit Pflanzen aus aller Welt anlegen. Ab Ende des 19. Jhs. zog es die Oberschicht aus ganz Europa an den See am südlichen Alpenrand. Zahlungskräftige Reisende logierten in palastähnlichen Grandhotels. Milde Temperaturen und mediterranes Flair entsprachen dem Bild vom sonnigen Italien. Bilderbuchorte wie Menaggio, Bellagio oder Varenna boten die richtige Kulisse für Romantiker.

In Bellagio, auch heute noch ein Touristenmagnet, verzeichnen die Gästelisten so berühmte Namen wie Kaiserin Elisa­beth „Sissi“ von Österreich, Franz Liszt und John F. Kennedy. Konrad Adenauer verbrachte jahrelang seinen Urlaub in der Villa La Collina bei Cadenabbia. Bis heute hat der Comer See nichts von seiner Anziehungskraft verloren. Wer es sich leisten kann, kauft ein Feriendomizil mit Seeblick. Berühmtester Hausbesitzer am Lario ist Hollywoodstar George Clooney, der die Villa L’Oleandra in Laglio mit 25 Räumen und eigenem Bootsanleger erworben hat. Er befindet sich in guter Gesellschaft. Schauspieler Brad Pitt und Tom Cruise, Stardesignerin Donatella Versace, Milliardär Bill Gates und der ehemalige italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi sind nur einige, die dort eine Villa ihr Eigen nennen.

Comer See: Strandflair vor hohen Gipfeln

Anders ist der Charakter in der Nordhälfte des Sees. Im Alto Lario, wie die Region auch genannt wird, wirkt das Ambiente rauer und alpiner. Der Einfluss des nahen Hochgebirges ist zu spüren. Die Granitriesen des Bergeller Hauptkamms und die Dreitausendergipfel rund um den Splügenpass sind nicht mehr weit. Der Nordosten des Lario wird vom mächtigen Massiv des Monte Legnone, mit 2.609 m der höchste Gipfel über dem Comer See, geprägt. Entlang des nördlichen Seearms sind die schönsten Strände zu finden. Nicht Villen und Grandhotels prägen dort das Ufer, sondern Campingplätze und Ferienwohnungen. Wind- und Kitesurfer warten auf den Südwind Breva oder den aus dem Norden wehenden Tivano. Treffpunkt der Szene sind vor allem die Ferienorte Domaso und Colico.

Comer See: Stadtleben und Felsgebirge

Die beiden südlichen Arme umschließen ein Dreieck, das Triangolo Lariano genannt wird. An seiner Spitze liegt das berühmte Bellagio, dessen einmalige Lage es zu einem Touristenmagneten macht. An den Eckpunkten im Süden breiten sich die beiden größten Städte am Comer See aus. Die Seidenproduktion hat Como über die Jahrhunderte zu Berühmtheit und Wohlstand verholfen. Noch heute wird in der Region ein Viertel der Weltproduktion weiterverarbeitet.

Lecco dagegen hat eine Geschichte als Arbeiterstadt. Im letzten Jahrhundert siedelte sich dort die Eisenindustrie an. Inzwischen sind die Fabriken geschlossen, bemüht sich Lecco, sein Image zu verändern. In der Stadt am Südende des Lago di Lecco hat der Alpinismus eine lange Tradition, wird sie doch von imposanten Felsbergen eingerahmt. Vor allem die Grigne, die mit ihren Zacken, Wänden und Türmen an die Dolomiten im Miniaturformat erinnert, ist für Kletterer ein felsiges Paradies. Das kleine, aber feine Gebirge, das Teil der Bergamasker Alpen ist, dominiert die Bergsilhouette im Osten des Comer Sees. Die Gipfel auf seiner Westseite und auf dem Triangolo gehören zu den Luganer Voralpen. Ihre Gestalt ist weniger spektakulär. Meist sind es kahle, grasige Bergrücken, die aus einem Waldgürtel herausragen, aber ihr Panorama kann sich sehen lassen.

Wandern am Comer See: Steil bergauf

Die Bergflanken scheinen vielerorts direkt in den Comer See einzutauchen. Das Ufer lässt nicht viel Platz für Ortschaften und Verkehrswege. Wer es verlässt, kommt schnell außer Atem. Die Wege sind steil, die Höhenunterschiede oft groß. Die Wasserfläche liegt gerade einmal 200 m über dem Meeresspiegel. Da ist selbst ein „kleiner“ Gipfel, der vielleicht 1200 Höhenmeter misst, eine ordentliche Tagestour. Hilfreich sind die kurvenreichen, manchmal auch abenteuerlichen Bergstraßen, die sich zu Dörfern und Ferienhäusern oft auf über 1000 m hinaufschlängeln und hoch gelegene Ausgangspunkte ermöglichen. Hochsaison ist in den Bergen rund um den Comer See vor allem an den Wochenenden und im Juli und August. Deshalb haben viele Hütten auch nur zu diesen Zeiten geöffnet. An anderen Tagen sind viele Regionen wenig besucht.

Mehrtageswanderungen am Comer See

Wer die Region am Comer See mehrere Tage zu Fuß durchstreift, lernt Landschaft und Kultur besonders intensiv kennen. Für Wanderer mit normaler Trittsicherheit sind die aufgeführten Mehrtagestouren gut zu meistern. Die Via dei Monti Lariani erfordert eine gute Kondition. Etappen mit 8 bis 9 Stunden Gehzeit sind zurückzulegen.

Via dei Monti Lariani: Landschaftlich reizvolle Tour entlang der Westseite des Comer Sees, mit viel Auf und Ab durch die Region der Monti, der Maiensäße (zwischen 700 und 1200 m); von Cernobbio bei Como nach Sorico, ca. 130 km, je nach Einteilung 5–7 Tage

Dorsale del Triangolo Lariano: Kammwanderung durch das larianische Dreieck; von Brunate oberhalb von Como nach Bellagio, ca. 30 km, 2 Tage

Sentiero delle Quattro Valli: Durch vier Täler vom Luganer See zum Comer See; von Dasio im Val Solda nach Breglia oberhalb von Menaggio, ca. 45 km, 3 Tage

Strada Regina: Entlang einer alten Handelsroute durch die Ortschaften am Westufer des Comer Sees; von Cernobbio bei Como nach Chiavenna, 10 Etappen à 3–4 Std.

Strada Regia: Auf der Route einer historischen Straße durch die Dörfer des Triangolo Lariano, von Brunate oberhalb von Como zur Ponte del Diavolo südlich von Bellagio, ca. 35 km, 2–3 Tage

Sentiero del Viandante: Abwechslungsreiche Wanderung auf alten Saumpfaden entlang der Ostseite des Comer Sees, von Abbadia Lariana nach Colico, rund 45 km, 3–4 Tage

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