Wandern am Comer See

Der Klang der italienischen Sprache schwirrt durch die Luft, Kaffeetassen klappern, in einer Bar surrt eine Espressomaschine – eine typische Szene am Comer See. Hier, wo das warme Sonnenlicht die Lebensgeister nach einem langen Winter erweckt, die Wasserfläche des Comer Sees glitzert und in Ufernähe festgezurrte Segelboote auf den Wellen tanzen, fühlt man sich fast ein bisschen wie am Meer. Wandern am Comer See bietet Wandertouren für jeden Geschmack und jeden Anspruch:

Der Comer See ist nach dem Gardasee und dem Lago Maggiore der Drittgrößte unter den oberitalienischen Seen. Seit einigen Jahrhunderten schon ist vor allem der Süden und um die Stadt Como ein Sehnsuchtsort für Adelige und Künstler, Millionäre und Prominente.

In Parkanlagen rascheln Bambusblätter und Palmenwedel, blühen Azaleen, Kamelien und Rhododendren. Um die altehrwürdigen Grandhotels in Bellagio und an der Tremezzina weht immer noch das Flair der Belle Epoque. Das sind die Ansichten, die den Comer See berühmt gemacht haben.

Doch er hat noch ein anderes Gesicht. Alte Pflasterwege führen vom Trubel am Seeufer in eine andere Welt. In abgeschiedenen Tälern erzählen Bergdörfer und ehemalige Almsiedlungen von längst vergangenen Zeiten. Von den Bergspitzen rund um den See öffnet sich ein großartiges Panorama. Am Horizont glänzt die eisüberzogene Kuppel des Monte Rosa. Unten im Tal streckt der See seine schmalen Arme aus, hinaus aus der Umklammerung der Berge in die flache Poebene. Die letzten Ausläufer der Alpen türmen sich noch einmal zu schroffen Felsgipfeln auf und fordern von den Gipfelstürmern einen sicheren Tritt. Gemütliche Berghütten laden dazu ein, bei einem Gläschen Veltliner Rotwein die regionalen Spezialitäten zu ­kosten.


Touren in der Region Comer See

1

Rund um Bellagio Ort mit besonderem Flair

gratis
6,25 km
02:15 h
204 hm
204 hm
Die „Perle des Comer Sees“, wie Bellagio gerne genannt wird, verzaubert seit dem 19. Jh. Besucher aus aller Welt. Seinen Ruf verdankt der Ort vor allem seiner Lage, die tatsächlich einmalig ist. An der Spitze der Landzunge, die von beiden Seearmen eingefasst wird, schmiegen sich die pastellfarbenen Häuser und engen Treppengassen von Borgo, Bellagios altem Dorfkern, um eine bewaldete Anhöhe. Immer noch umgibt das Flair der Belle Epoque die Cafés und großen Hotels entlang der Seepromenade. Doch das ist nur eine Facette von Bellagio, einer Gemeinde, die aus insgesamt 22 Ortsteilen besteht. Abseits der Touristenströme zeigt sie ein anderes Gesicht: verträumte ehemalige Fischerdörfer, seit langer Zeit benutzte Pflasterwege, die zu alten Ortschaften führen, Villen und Gärten mit mediterranem Pflanzenreichtum. Am Ende der vorgeschlagenen Rundwanderung steht der Besuch der Villa Melzi, eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten Bellagios. Der Rundgang durch den Park ist in die angegebene Gehzeit nicht einberechnet. Wer die Villa nicht besuchen möchte, kehrt am besten von S. Giovanni mit dem Bus zurück, um die viel befahrene, enge Straße nach Bellagio zu vermeiden.


2

Sentiero del Fiume Wanderung für Wasserratten

gratis
6 km
03:30 h
435 hm
435 hm

Am Fuß des felsigen Grigne-Massivs hat sich der Bach im Valle di Era tief in die Bergflanken gegraben und eine wilde Schluchtlandschaft geschaffen. Der Sentiero del Fiume führt mitten hinein in das faszinierende Reich aus Wasser und Fels, mal direkt durch das Bachbett, oft aber auch entlang der steilen Schluchthänge. Überall sprudelt, schäumt und plätschert es. Glasklare Gumpen laden zum Abtauchen ein. Rauschende Wasserfälle versprühen ihre kühle Gischt.

3

Auf der Strada Regia Auf alten Wegen von Torno nach Pognana

gratis
7,75 km
03:15 h
364 hm
323 hm
​Zwischen Como und Bellagio tauchen steile Waldhänge in den See und lassen kaum Platz für Ortschaften. Trotzdem ließen sich Menschen dort nieder, bauten Siedlungen und legten Wege an, so auch die Strada Regia, die Como mit Bellagio verband. Mit dem Bau der Uferstraße geriet sie in Vergessenheit. Doch mit Hilfe eines Dokuments aus dem 18. Jh. konnte der Wegverlauf auf 35 km Länge rekonstruiert und als Wanderweg ausgeschildert werden. Die Etappe von Torno nach Pognana Lario folgt größtenteils der alten Wegtrasse. Sie führt über Pflasterwege und Steinbrücken, die seit Jahrhunderten genutzt werden, vorbei an alten Kirchen und Kapellen und durch verwinkelte Dörfer. Sie haben ihren alten Charakter bewahrt, auch wenn viele Häuser nur noch als Feriendomizil genutzt werden. Immer wieder durchquert man tief eingeschnittene Bachtäler, die mit ihrer dichten Vegetation eine dschungelartige Wildnis sind.
4

Von Lierna nach Varenna Auf dem Sentiero del Viandante

pro
10,25 km
04:30 h
808 hm
801 hm

Der Sentiero del Viandante, der Weg des Wanderers, folgt einem alten Saumpfad, der auf halber Höhe über die Berghänge auf der Ostseite des Comer Sees verlief. Er verband die Mailänder Region mit dem Veltlin und der Schweiz und wurde bereits in römischer Zeit benutzt. Die gesamte Wanderung führt auf einer Länge von etwa 45 km von Abbadia Lariana nördlich von Lecco zum Wallfahrtsort Madonna di Val Pozzo bei Cólico und beansprucht drei bis vier Tage. Ihren Reiz macht der Wechsel aus naturbelassenen Wäldern und Bergtälern und jahrhundertealter Kulturlandschaft mit alten Steinhäusern und Kapellen, verwinkelten Dorfkernen und terrassierten Feldern aus.

Die Etappe zwischen Lierna und Varenna teilt sich in eine obere und eine untere Variante. Der hier beschriebene obere Weg zählt zu den abwechslungsreichsten Abschnitten des Sentiero del Viandante und bietet viele Ausblicke über den See, aber auch Einblicke in die Berglandschaft hinter dem Seeufer. Mit Vezio und Varenna warten am Ende der Wanderung zwei sehenswerte Dörfer.

5

Laghi di Deleguaccio Seeidyll vis-à-vis des Monte Legnone

pro
13,25 km
06:25 h
1252 hm
1252 hm
​Die Laghi di Deleguaccio sind ein Ort zum Verweilen und Genießen. Unendlich weit entfernt scheint dort die Welt mit ihrer Betriebsamkeit. Irgendwo bimmeln Ziegenglocken, ein Windstoß kräuselt das glasklare Bergseewasser. Aus dem Tal glänzen der Comer und der Luganer See herauf. Das weiße Gipfelband der schneebedeckten Walliser Alpen ziert den Horizont. Der Anstieg zu den beiden Seenaugen führt durch eine urwüchsige Berglandschaft. Der Varroncello-Bach rauscht durch sein tief eingeschnittenes Tal. Wildbäche und Wasserfälle strömen ihm über felsdurchsetzte Flanken zu. Die massige Berggestalt des Monte Legnone türmt sich über dem Talschluss auf. An die steilen Hänge kauern sich die Steinhäuser der Monti, Zeugen einer einst florierenden Almwirtschaft.
6

Grigna Meridionale Dolomiten im Miniaturformat

pro
6,5 km
04:45 h
900 hm
900 hm
​Die Geschichte Leccos als Bergsteigerstadt beginnt in der Grigne, dem kleinen Gebirge nördlich der Stadt, das auf engstem Raum eine erstaunliche Formenvielfalt zu bieten hat. Der südliche der beiden Hauptgipfel, die Grigna Meridionale, von den Einheimischen Grignetta „kleine Grigna“ genannt – im Gegensatz zum größeren Bruder, dem Grignone –, ist für Felskletterer ein Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Bizarre Felsformationen wachsen aus den steilen Hängen, als hätte dort ein Bildhauer seine abstrakten Kunstwerke aus dem Kalkgestein gemeißelt. Auch prominente Alpinisten wie Ricardo Cassin und Walter Bonatti haben sich dort mit Routen verewigt. Alpin erfahrene Wanderer bringt die Felslandschaft, die gerne mit den Dolomiten verglichen wird, ebenfalls zum Staunen. Die beiden gesicherten Steige Direttissima und Sentiero Cecilia führen mitten hinein in das steinerne Labyrinth. Dabei begeistert immer wieder der Kontrast zwischen den hellen Kalktürmen und dem Blau des Comer Sees. Und als wäre das noch nicht genug, glänzen am westlichen Horizont die Gletscher der Schweizer Alpen.
7

Monte Legnone  Der Höchste am Comer See

pro
9 km
06:00 h
1209 hm
1209 hm

Höher hinaus geht es am Comer See nicht mehr: 2400 m ragt der Monte Legnone über dem Seeufer bei Cólico in den lombardischen Himmel – ein richtiger Bergriese mit steilen Flanken und lang gezogenen Graten. Da ist es von Vorteil, dass die Hälfte der Höhenmeter auf einer befahrbaren Bergstraße zurückgelegt werden können. Der höchste Gipfel weit und breit hat natürlich das Privileg einer uneingeschränkten Aussicht. Über der breiten Talfurche des Veltlin ragen die Granitriesen des Bergell empor mit den bekannten Kletterbergen Badile und Cengalo ganz links und dem eisgepanzerten Monte Disgrazia im Osten. Dahinter spitzt die Bernina heraus. Große Bergnamen reihen sich auch am westlichen Horizont auf: Die Pyramide des Monviso, die eisüberzogenen Flanken von Gran Paradiso und Monte Rosa, das Matterhorn und die Berner Alpen. Wenn der Nordwind den Himmel blank fegt, sind sogar die Konturen des Appennin und die Großstadt Mailand in der Poebene zu erkennen. In der Gipfelregion des Legnone sind Steinböcke beheimatet. Sie lassen sich gerne blicken, wenn die meisten Wanderer schon wieder auf dem Weg ins Tal sind.

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Highlights in der Region Comer See

Panorama-Hütte Ütia de Göma
In herrlicher Lage am Fuße des Peitlerkofel
Panorama-Hütte Ütia de Göma
Erreichbar über den Peitlerkofel-Rundgang, durch die Steinerne Stadt, in 55 Min. vom Parkplatz Würzjoch. Auf der sonnigen Terrasse, mit traumhaftem Ausblick, genießen Sie die regionalen Spezialitäten der Südtiroler, Italienischen und Ladinischen Küche. Weitere Infos über Facebook.

Wandern am Comer See: Die Lage

Der Comer See liegt am südlichen Rand der Alpen und doch mittendrin. Seine schmalen Wasserzungen werden von steilen Berghängen eingerahmt. „Alpenfjord“ wird er deshalb auch gerne genannt. Die Region besticht durch ihre Kontraste: Mediterrane Pflanzenwelt und mildes Klima am Seeufer verströmen südliches Flair. Die Bergkulisse rund um den See vermittelt dagegen alpine Eindrücke. Im Norden sind die Dreitausender des Alpenhauptkamms nicht mehr weit, vom südlichen Ende des Sees sind es dagegen nur 50 km zur Großstadt Mailand. In den Cafés an den Uferpromenaden herrscht quirliges italienisches Leben, nur wenig entfernt sind Almen und alte bäuerliche Siedlungen in einsamen Bergregionen dem Verfall preisgegeben.

Der Comer See ist nach dem Gardasee und dem Lago Maggiore der drittgrößte der oberitalienischen Seen. Was seine Wassertiefe betrifft, kann er einen Rekord für sich verbuchen: Mit bis zu 410 m gilt er als das tiefste Binnengewässer Europas. Seine Existenz verdankt er den Gletschern der letzten Eiszeit. Ihre Eismassen schürften tiefe Täler aus, die sich beim Gletscherrückzug vor rund 10.000 Jahren mit Schmelzwasser füllten. Gespeist wird der Lario, wie ihn die Einheimischen nennen (nach der lateinischen Bezeichnung Larius Lacus), von zwei Gebirgsflüssen, der Adda aus dem Veltlin und der Mera aus dem Bergell. Ungewöhnlich ist seine Form, die an ein auf dem Kopf stehendes Ypsilon erinnert. Wie es sich für einen „Fjord“ gehört, weist er mit rund 50 km eine beträchtliche Länge auf, während er an seiner breitesten Stelle nur 4,2 km misst.

Comer See: Sehnsuchtsort der Adeligen

Seinen Ruf verdankt der Comer See vor allem seiner Seemitte und dem Süden um die Stadt Como, wo das angenehme Klima eine üppige subtropische Vegetation gedeihen lässt. Bereits im 17. Jh. entdeckte der lombardische Adel den Reiz dieser Region, ließ großzügige Villen bauen und Gärten mit Pflanzen aus aller Welt anlegen. Ab Ende des 19. Jhs. zog es die Oberschicht aus ganz Europa an den See am südlichen Alpenrand. Zahlungskräftige Reisende logierten in palastähnlichen Grandhotels. Milde Temperaturen und mediterranes Flair entsprachen dem Bild vom sonnigen Italien. Bilderbuchorte wie Menaggio, Bellagio oder Varenna boten die richtige Kulisse für Romantiker.

In Bellagio, auch heute noch ein Touristenmagnet, verzeichnen die Gästelisten so berühmte Namen wie Kaiserin Elisa­beth „Sissi“ von Österreich, Franz Liszt und John F. Kennedy. Konrad Adenauer verbrachte jahrelang seinen Urlaub in der Villa La Collina bei Cadenabbia. Bis heute hat der Comer See nichts von seiner Anziehungskraft verloren. Wer es sich leisten kann, kauft ein Feriendomizil mit Seeblick. Berühmtester Hausbesitzer am Lario ist Hollywoodstar George Clooney, der die Villa L’Oleandra in Laglio mit 25 Räumen und eigenem Bootsanleger erworben hat. Er befindet sich in guter Gesellschaft. Schauspieler Brad Pitt und Tom Cruise, Stardesignerin Donatella Versace, Milliardär Bill Gates und der ehemalige italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi sind nur einige, die dort eine Villa ihr Eigen nennen.

Comer See: Strandflair vor hohen Gipfeln

Anders ist der Charakter in der Nordhälfte des Sees. Im Alto Lario, wie die Region auch genannt wird, wirkt das Ambiente rauer und alpiner. Der Einfluss des nahen Hochgebirges ist zu spüren. Die Granitriesen des Bergeller Hauptkamms und die Dreitausendergipfel rund um den Splügenpass sind nicht mehr weit. Der Nordosten des Lario wird vom mächtigen Massiv des Monte Legnone, mit 2.609 m der höchste Gipfel über dem Comer See, geprägt. Entlang des nördlichen Seearms sind die schönsten Strände zu finden. Nicht Villen und Grandhotels prägen dort das Ufer, sondern Campingplätze und Ferienwohnungen. Wind- und Kitesurfer warten auf den Südwind Breva oder den aus dem Norden wehenden Tivano. Treffpunkt der Szene sind vor allem die Ferienorte Domaso und Colico.

Comer See: Stadtleben und Felsgebirge

Die beiden südlichen Arme umschließen ein Dreieck, das Triangolo Lariano genannt wird. An seiner Spitze liegt das berühmte Bellagio, dessen einmalige Lage es zu einem Touristenmagneten macht. An den Eckpunkten im Süden breiten sich die beiden größten Städte am Comer See aus. Die Seidenproduktion hat Como über die Jahrhunderte zu Berühmtheit und Wohlstand verholfen. Noch heute wird in der Region ein Viertel der Weltproduktion weiterverarbeitet.

Lecco dagegen hat eine Geschichte als Arbeiterstadt. Im letzten Jahrhundert siedelte sich dort die Eisenindustrie an. Inzwischen sind die Fabriken geschlossen, bemüht sich Lecco, sein Image zu verändern. In der Stadt am Südende des Lago di Lecco hat der Alpinismus eine lange Tradition, wird sie doch von imposanten Felsbergen eingerahmt. Vor allem die Grigne, die mit ihren Zacken, Wänden und Türmen an die Dolomiten im Miniaturformat erinnert, ist für Kletterer ein felsiges Paradies. Das kleine, aber feine Gebirge, das Teil der Bergamasker Alpen ist, dominiert die Bergsilhouette im Osten des Comer Sees. Die Gipfel auf seiner Westseite und auf dem Triangolo gehören zu den Luganer Voralpen. Ihre Gestalt ist weniger spektakulär. Meist sind es kahle, grasige Bergrücken, die aus einem Waldgürtel herausragen, aber ihr Panorama kann sich sehen lassen.

Wandern am Comer See: Steil bergauf

Die Bergflanken scheinen vielerorts direkt in den Comer See einzutauchen. Das Ufer lässt nicht viel Platz für Ortschaften und Verkehrswege. Wer es verlässt, kommt schnell außer Atem. Die Wege sind steil, die Höhenunterschiede oft groß. Die Wasserfläche liegt gerade einmal 200 m über dem Meeresspiegel. Da ist selbst ein „kleiner“ Gipfel, der vielleicht 1200 Höhenmeter misst, eine ordentliche Tagestour. Hilfreich sind die kurvenreichen, manchmal auch abenteuerlichen Bergstraßen, die sich zu Dörfern und Ferienhäusern oft auf über 1000 m hinaufschlängeln und hoch gelegene Ausgangspunkte ermöglichen. Hochsaison ist in den Bergen rund um den Comer See vor allem an den Wochenenden und im Juli und August. Deshalb haben viele Hütten auch nur zu diesen Zeiten geöffnet. An anderen Tagen sind viele Regionen wenig besucht.

Mehrtageswanderungen am Comer See

Wer die Region am Comer See mehrere Tage zu Fuß durchstreift, lernt Landschaft und Kultur besonders intensiv kennen. Für Wanderer mit normaler Trittsicherheit sind die aufgeführten Mehrtagestouren gut zu meistern. Die Via dei Monti Lariani erfordert eine gute Kondition. Etappen mit 8 bis 9 Stunden Gehzeit sind zurückzulegen.

Via dei Monti Lariani: Landschaftlich reizvolle Tour entlang der Westseite des Comer Sees, mit viel Auf und Ab durch die Region der Monti, der Maiensäße (zwischen 700 und 1200 m); von Cernobbio bei Como nach Sorico, ca. 130 km, je nach Einteilung 5–7 Tage

Dorsale del Triangolo Lariano: Kammwanderung durch das larianische Dreieck; von Brunate oberhalb von Como nach Bellagio, ca. 30 km, 2 Tage

Sentiero delle Quattro Valli: Durch vier Täler vom Luganer See zum Comer See; von Dasio im Val Solda nach Breglia oberhalb von Menaggio, ca. 45 km, 3 Tage

Strada Regina: Entlang einer alten Handelsroute durch die Ortschaften am Westufer des Comer Sees; von Cernobbio bei Como nach Chiavenna, 10 Etappen à 3–4 Std.

Strada Regia: Auf der Route einer historischen Straße durch die Dörfer des Triangolo Lariano, von Brunate oberhalb von Como zur Ponte del Diavolo südlich von Bellagio, ca. 35 km, 2–3 Tage

Sentiero del Viandante: Abwechslungsreiche Wanderung auf alten Saumpfaden entlang der Ostseite des Comer Sees, von Abbadia Lariana nach Colico, rund 45 km, 3–4 Tage