Wandern am Comer See

Der Klang der italienischen Sprache schwirrt durch die Luft, Kaffeetassen klappern, in einer Bar surrt eine Espressomaschine – eine typische Szene am Comer See. Hier, wo das warme Sonnenlicht die Lebensgeister nach einem langen Winter erweckt, die Wasserfläche des Comer Sees glitzert und in Ufernähe festgezurrte Segelboote auf den Wellen tanzen, fühlt man sich fast ein bisschen wie am Meer. Wandern am Comer See bietet Wandertouren für jeden Geschmack und jeden Anspruch:

Der Comer See ist nach dem Gardasee und dem Lago Maggiore der Drittgrößte unter den oberitalienischen Seen. Seit einigen Jahrhunderten schon ist vor allem der Süden und um die Stadt Como ein Sehnsuchtsort für Adelige und Künstler, Millionäre und Prominente.

In Parkanlagen rascheln Bambusblätter und Palmenwedel, blühen Azaleen, Kamelien und Rhododendren. Um die altehrwürdigen Grandhotels in Bellagio und an der Tremezzina weht immer noch das Flair der Belle Epoque. Das sind die Ansichten, die den Comer See berühmt gemacht haben.

Doch er hat noch ein anderes Gesicht. Alte Pflasterwege führen vom Trubel am Seeufer in eine andere Welt. In abgeschiedenen Tälern erzählen Bergdörfer und ehemalige Almsiedlungen von längst vergangenen Zeiten. Von den Bergspitzen rund um den See öffnet sich ein großartiges Panorama. Am Horizont glänzt die eisüberzogene Kuppel des Monte Rosa. Unten im Tal streckt der See seine schmalen Arme aus, hinaus aus der Umklammerung der Berge in die flache Poebene. Die letzten Ausläufer der Alpen türmen sich noch einmal zu schroffen Felsgipfeln auf und fordern von den Gipfelstürmern einen sicheren Tritt. Gemütliche Berghütten laden dazu ein, bei einem Gläschen Veltliner Rotwein die regionalen Spezialitäten zu ­kosten.


Touren in der Region Comer See

1

Von Pigra nach Ossuccio Seilbahnwanderung mit großartigen Ausblicken

gratis
8 km
02:30 h
98 hm
749 hm

In gut vier Minuten schwebt die Seilbahngondel zum Bergdorf Pigra auf 860 m Höhe hinauf und bietet dabei atemberaubende Tiefblicke auf den See (alle 30 Min., Mo–Fr 6.40–12, 14–16.30 Uhr, So u. Fei 9–13, 14–17 Uhr, Tel. +39/031/821344). Beim Abstieg hinunter nach Colonno erlebt man ganz gegensätzliche Ansichten. Durch das waldige Valle della Camoggia geht es zu Bergdörfern mit den typischen Steinhäusern und auf alten Mulattiere, gepflasterten Wegen, die bereits seit Jahrhunderten genutzt werden, zum Seeufer hinunter, wo das milde Klima Oliven- und Feigenbäume gedeihen lässt. Weiter nach Ossuccio verläuft die Wanderung auf einem Teilstück der „Antica Strada Regina“, bis zum Ende des 19. Jhs. eine wichtige Handelsroute zwischen der Lombardei und den Regionen auf der Nordseite der Alpen. Der Sentiero della Regina folgt ihr in zehn Etappen von Como bis Chiavenna (siehe auch Touren 1 und 46).

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2

Monte Resegone Felsbastion über der Poebene

gratis
11,75 km
06:45 h
1.370 hm
1.370 hm
​Der Monte Resegone im Osten von Lecco ist nicht einfach nur ein Berg – er ist eine wuchtige Bergfestung, ein kleines Gebirge mit nicht weniger als dreizehn Gipfeln, schroffen Pfeilern aus Kalkgestein und steilen felsigen Rinnen. Durch eine dieser Schluchten führt der gesicherte Sentiero Carlo Villa und gewährt faszinierende Einblicke in die Felslandschaft von Leccos Hausberg. Die Krönung dieser ausgiebigen Runde ist der Ausblick von der Punta Cermenati, dem höchsten Punkt des Monte Resegone, der als letztes Bergmassiv über der oberitalienischen Ebene aufragt. Hat der Nordwind den Himmel blank geputzt, tauchen am südlichen Horizont die flachen Buckel des Apennins wie Walfischrücken auf. Mit einem Fernglas soll man sogar die goldene Madonna auf dem Mailänder Dom erkennen können. Wer auf dem Rifugio Azzoni übenachtet, erlebt ein faszinierendes Schauspiel: In der abendlichen Dämmerung verwandelt sich die Poebene in einen schier unendlichen flackernden Lichterteppich.
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3

Auf dem Dorsale del Triangolo Lariano Immer am Kamm entlang

gratis
18 km
06:00 h
792 hm
512 hm

Bereits der Name des Wanderweges kündigt es an – es geht meist oben, am Bergrücken (dorsale), entlang. Der Dorsale del Triangolo Lariano durchquert das Larianische Dreieck von Süden nach Norden, von Brunate bei Como bis Bellagio. Zwei Tage ist man für die gesamte Strecke von rund 30 Kilometern unterwegs. Die hier beschriebene erste Etappe führt auf längeren Abschnitten durch Laubwald, doch immer wieder kommt man auch in den Genuss eines herrlichen Panoramas – von den glänzenden Gletschern der Zentralalpen über Tiefblicke auf den leuchtend blauen See bis zur meist dunstverhangenen Poebene. Mehrere Einkehrmöglichkeiten laden dazu ein, die Ausblicke auf einer schön gelegenen Terrasse auszukosten. Noch aussichtsreicher wird die Tour, wenn man Gipfelabstecher der Variante Dorsale per Cresta einbaut.

Zu beachten ist, dass manche der Einkehroptionen, vor allem am Pian di Tivano, nur im Hochsommer und an den Wochenenden geöffnet sind. Für die etwas langwierige Rückkehr vom Endpunkt der Tour mit Buslinie C32 über Nesso nach Como sollte man vorher den Fahrplan studieren, um nicht die letzte Abfahrt zu verpassen. Wer die Wanderung über den Monte San Primo nach Bellagio fortsetzen will, übernachtet am besten im Rifugio Riella (von dort knapp 6 Std.).
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4

Von Varenna nach Dervio Wanderung mit Sightseeing

pro
11,25 km
04:20 h
487 hm
500 hm
​Auf der Etappe des Sentiero del Viandante von Varenna nach Dervio (siehe auch Tour 37) wandert man nicht weit über dem See auf Wegen, die seit Jahrhunderten benutzt werden. Sie queren von dichter Vegetation überwucherte, wildromantische Bachtäler, führen durch kleine Ortschaften, deren Häuser sich an den Abhang drängen, und zu Kirchen, deren Lage schon allein zu einem Gebet Anlass gibt. Manch Sehenswertes liegt am Weg. In Varenna lohnt es sich, über die Seepromenade zum kleinen, malerischen Hafen zu spazieren – mit den bunten Häusern, die das Ufer säumen, ein beliebtes Fotomotiv. Darüber thront das Castello di Vezio mit einem der schönsten Ausblicke auf den Comer See: Seine drei Arme liegen einem dort zu Füßen. Im Garten der Burg haben verschiedene Greifvögel einer Falknerei ihre Bleibe. Nachmittags kann man Flugvorführungen besuchen (Infos und Öffnungszeiten unter www.castellodivezio.it). In Bellano ist die kleine Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen einen Besuch wert. Direkt hinter dem Ortszentrum hat der Bach Pioverna die eindrucksvolle Felsschlucht Orrido geschaffen (siehe Infokasten).
5

San Pietro al Monte

pro
6 km
03:00 h
435 hm
435 hm
​Es ist ein Ort mit besonderer Atmosphäre: Die romanische Kirche San Pietro al Monte thront über dem waldigen Valle dell’Oro und wird von den Hängen des Monte Cornizzolo und des Monte Rai überragt, den letzten Erhebungen, bevor die Südalpen in die flache Poebene übergehen. Vor allem an Wochentagen, wenn die Kirche nicht allzu viel Besuch erhält, ist die Abgeschiedenheit dieses Platzes zu spüren. Auch Kunstliebhaber kommen auf ihre Kosten. San Pietro mit ihren Fresken und Stuckarbeiten aus dem 12. Jh. ist eine der kunsthistorisch bedeutensten Kirchen der Region. Unter der Woche ist für eine Besichtigung allerdings eine Anmeldung erforderlich. Die Wanderung zur Kirche lässt sich gut mit der Tour „Annello delle Casote“ verbinden, einem Rundweg, der an mehreren ehemaligen Hirtenunterständen, den Casote, vorbeiführt (siehe Infokasten Tour 26).
6

Monte La Motta Kleiner Gipfel mit Fünf-Sterne-Blick

pro
5,25 km
02:10 h
380 hm
380 hm
​Klare Tage sind am Comer See nicht allzu häufig. Oft verschluckt ein Dunstschleier das Panorama. Doch wenn der Nordföhn bläst, die Luft glasklar und jede Kontur gestochen scharf ist, dann gibt es nur eines: Nichts wie in die Höhe, um die Gunst der Stunde zu nutzen und die Weitblicke zu genießen. Der grasige Bergrücken des Monte La Motta ist kein Gipfelziel, das gleich ins Auge springt, doch seine Wiesenhänge bieten von Anfang an freie Sicht – auf hohe Berge wie den Monte Legnone und die Granitgipfel über dem Valchiavenna, auf flaches Land rund um die Adda-Mündung und auf blaues Wasser, in das bewaldete Hänge tauchen. Möglich macht dies der bereits auf fast 1200 m gelegene Ausgangspunkt. In Bodone hatten Hirten ihre Unterstände, heute sind dort, wie vielerorts rund um den Comer See, Wochenend- und Ferienhäuser.
7

Ins Valsolda Runde über dem Luganer See

pro
6 km
02:30 h
487 hm
487 hm
​Wer das Valsolda zwischen Lugano und Porlezza erkundet, erlebt ein landschaftliches Kontrastprogramm. Das Tal wird von einem Kranz schroffer Felsgipfel eingerahmt. Der Soldo-Bach hat sich tief eingegraben und eine felsige Schlucht geschaffen. Darüber drängen sich kleine Dörfer an die steilen Hänge. Immer wieder öffnet sich der Blick auf die glitzernde Wasserfläche des Luganer Sees, und in den Gärten des nach Süden ausgerichteten Tals wächst mediterrane Vegetation.

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Highlights in der Region Comer See

Panorama-Hütte Ütia de Göma
In herrlicher Lage am Fuße des Peitlerkofel
Panorama-Hütte Ütia de Göma
Erreichbar über den Peitlerkofel-Rundgang, durch die Steinerne Stadt, in 55 Min. vom Parkplatz Würzjoch. Auf der sonnigen Terrasse, mit traumhaftem Ausblick, genießen Sie die regionalen Spezialitäten der Südtiroler, Italienischen und Ladinischen Küche. Weitere Infos über Facebook.

Wandern am Comer See: Die Lage

Der Comer See liegt am südlichen Rand der Alpen und doch mittendrin. Seine schmalen Wasserzungen werden von steilen Berghängen eingerahmt. „Alpenfjord“ wird er deshalb auch gerne genannt. Die Region besticht durch ihre Kontraste: Mediterrane Pflanzenwelt und mildes Klima am Seeufer verströmen südliches Flair. Die Bergkulisse rund um den See vermittelt dagegen alpine Eindrücke. Im Norden sind die Dreitausender des Alpenhauptkamms nicht mehr weit, vom südlichen Ende des Sees sind es dagegen nur 50 km zur Großstadt Mailand. In den Cafés an den Uferpromenaden herrscht quirliges italienisches Leben, nur wenig entfernt sind Almen und alte bäuerliche Siedlungen in einsamen Bergregionen dem Verfall preisgegeben.

Der Comer See ist nach dem Gardasee und dem Lago Maggiore der drittgrößte der oberitalienischen Seen. Was seine Wassertiefe betrifft, kann er einen Rekord für sich verbuchen: Mit bis zu 410 m gilt er als das tiefste Binnengewässer Europas. Seine Existenz verdankt er den Gletschern der letzten Eiszeit. Ihre Eismassen schürften tiefe Täler aus, die sich beim Gletscherrückzug vor rund 10.000 Jahren mit Schmelzwasser füllten. Gespeist wird der Lario, wie ihn die Einheimischen nennen (nach der lateinischen Bezeichnung Larius Lacus), von zwei Gebirgsflüssen, der Adda aus dem Veltlin und der Mera aus dem Bergell. Ungewöhnlich ist seine Form, die an ein auf dem Kopf stehendes Ypsilon erinnert. Wie es sich für einen „Fjord“ gehört, weist er mit rund 50 km eine beträchtliche Länge auf, während er an seiner breitesten Stelle nur 4,2 km misst.

Comer See: Sehnsuchtsort der Adeligen

Seinen Ruf verdankt der Comer See vor allem seiner Seemitte und dem Süden um die Stadt Como, wo das angenehme Klima eine üppige subtropische Vegetation gedeihen lässt. Bereits im 17. Jh. entdeckte der lombardische Adel den Reiz dieser Region, ließ großzügige Villen bauen und Gärten mit Pflanzen aus aller Welt anlegen. Ab Ende des 19. Jhs. zog es die Oberschicht aus ganz Europa an den See am südlichen Alpenrand. Zahlungskräftige Reisende logierten in palastähnlichen Grandhotels. Milde Temperaturen und mediterranes Flair entsprachen dem Bild vom sonnigen Italien. Bilderbuchorte wie Menaggio, Bellagio oder Varenna boten die richtige Kulisse für Romantiker.

In Bellagio, auch heute noch ein Touristenmagnet, verzeichnen die Gästelisten so berühmte Namen wie Kaiserin Elisa­beth „Sissi“ von Österreich, Franz Liszt und John F. Kennedy. Konrad Adenauer verbrachte jahrelang seinen Urlaub in der Villa La Collina bei Cadenabbia. Bis heute hat der Comer See nichts von seiner Anziehungskraft verloren. Wer es sich leisten kann, kauft ein Feriendomizil mit Seeblick. Berühmtester Hausbesitzer am Lario ist Hollywoodstar George Clooney, der die Villa L’Oleandra in Laglio mit 25 Räumen und eigenem Bootsanleger erworben hat. Er befindet sich in guter Gesellschaft. Schauspieler Brad Pitt und Tom Cruise, Stardesignerin Donatella Versace, Milliardär Bill Gates und der ehemalige italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi sind nur einige, die dort eine Villa ihr Eigen nennen.

Comer See: Strandflair vor hohen Gipfeln

Anders ist der Charakter in der Nordhälfte des Sees. Im Alto Lario, wie die Region auch genannt wird, wirkt das Ambiente rauer und alpiner. Der Einfluss des nahen Hochgebirges ist zu spüren. Die Granitriesen des Bergeller Hauptkamms und die Dreitausendergipfel rund um den Splügenpass sind nicht mehr weit. Der Nordosten des Lario wird vom mächtigen Massiv des Monte Legnone, mit 2.609 m der höchste Gipfel über dem Comer See, geprägt. Entlang des nördlichen Seearms sind die schönsten Strände zu finden. Nicht Villen und Grandhotels prägen dort das Ufer, sondern Campingplätze und Ferienwohnungen. Wind- und Kitesurfer warten auf den Südwind Breva oder den aus dem Norden wehenden Tivano. Treffpunkt der Szene sind vor allem die Ferienorte Domaso und Colico.

Comer See: Stadtleben und Felsgebirge

Die beiden südlichen Arme umschließen ein Dreieck, das Triangolo Lariano genannt wird. An seiner Spitze liegt das berühmte Bellagio, dessen einmalige Lage es zu einem Touristenmagneten macht. An den Eckpunkten im Süden breiten sich die beiden größten Städte am Comer See aus. Die Seidenproduktion hat Como über die Jahrhunderte zu Berühmtheit und Wohlstand verholfen. Noch heute wird in der Region ein Viertel der Weltproduktion weiterverarbeitet.

Lecco dagegen hat eine Geschichte als Arbeiterstadt. Im letzten Jahrhundert siedelte sich dort die Eisenindustrie an. Inzwischen sind die Fabriken geschlossen, bemüht sich Lecco, sein Image zu verändern. In der Stadt am Südende des Lago di Lecco hat der Alpinismus eine lange Tradition, wird sie doch von imposanten Felsbergen eingerahmt. Vor allem die Grigne, die mit ihren Zacken, Wänden und Türmen an die Dolomiten im Miniaturformat erinnert, ist für Kletterer ein felsiges Paradies. Das kleine, aber feine Gebirge, das Teil der Bergamasker Alpen ist, dominiert die Bergsilhouette im Osten des Comer Sees. Die Gipfel auf seiner Westseite und auf dem Triangolo gehören zu den Luganer Voralpen. Ihre Gestalt ist weniger spektakulär. Meist sind es kahle, grasige Bergrücken, die aus einem Waldgürtel herausragen, aber ihr Panorama kann sich sehen lassen.

Wandern am Comer See: Steil bergauf

Die Bergflanken scheinen vielerorts direkt in den Comer See einzutauchen. Das Ufer lässt nicht viel Platz für Ortschaften und Verkehrswege. Wer es verlässt, kommt schnell außer Atem. Die Wege sind steil, die Höhenunterschiede oft groß. Die Wasserfläche liegt gerade einmal 200 m über dem Meeresspiegel. Da ist selbst ein „kleiner“ Gipfel, der vielleicht 1200 Höhenmeter misst, eine ordentliche Tagestour. Hilfreich sind die kurvenreichen, manchmal auch abenteuerlichen Bergstraßen, die sich zu Dörfern und Ferienhäusern oft auf über 1000 m hinaufschlängeln und hoch gelegene Ausgangspunkte ermöglichen. Hochsaison ist in den Bergen rund um den Comer See vor allem an den Wochenenden und im Juli und August. Deshalb haben viele Hütten auch nur zu diesen Zeiten geöffnet. An anderen Tagen sind viele Regionen wenig besucht.

Mehrtageswanderungen am Comer See

Wer die Region am Comer See mehrere Tage zu Fuß durchstreift, lernt Landschaft und Kultur besonders intensiv kennen. Für Wanderer mit normaler Trittsicherheit sind die aufgeführten Mehrtagestouren gut zu meistern. Die Via dei Monti Lariani erfordert eine gute Kondition. Etappen mit 8 bis 9 Stunden Gehzeit sind zurückzulegen.

Via dei Monti Lariani: Landschaftlich reizvolle Tour entlang der Westseite des Comer Sees, mit viel Auf und Ab durch die Region der Monti, der Maiensäße (zwischen 700 und 1200 m); von Cernobbio bei Como nach Sorico, ca. 130 km, je nach Einteilung 5–7 Tage

Dorsale del Triangolo Lariano: Kammwanderung durch das larianische Dreieck; von Brunate oberhalb von Como nach Bellagio, ca. 30 km, 2 Tage

Sentiero delle Quattro Valli: Durch vier Täler vom Luganer See zum Comer See; von Dasio im Val Solda nach Breglia oberhalb von Menaggio, ca. 45 km, 3 Tage

Strada Regina: Entlang einer alten Handelsroute durch die Ortschaften am Westufer des Comer Sees; von Cernobbio bei Como nach Chiavenna, 10 Etappen à 3–4 Std.

Strada Regia: Auf der Route einer historischen Straße durch die Dörfer des Triangolo Lariano, von Brunate oberhalb von Como zur Ponte del Diavolo südlich von Bellagio, ca. 35 km, 2–3 Tage

Sentiero del Viandante: Abwechslungsreiche Wanderung auf alten Saumpfaden entlang der Ostseite des Comer Sees, von Abbadia Lariana nach Colico, rund 45 km, 3–4 Tage