Wandern am Comer See

Der Klang der italienischen Sprache schwirrt durch die Luft, Kaffeetassen klappern, in einer Bar surrt eine Espressomaschine – eine typische Szene am Comer See. Hier, wo das warme Sonnenlicht die Lebensgeister nach einem langen Winter erweckt, die Wasserfläche des Comer Sees glitzert und in Ufernähe festgezurrte Segelboote auf den Wellen tanzen, fühlt man sich fast ein bisschen wie am Meer. Wandern am Comer See bietet Wandertouren für jeden Geschmack und jeden Anspruch:

Der Comer See ist nach dem Gardasee und dem Lago Maggiore der Drittgrößte unter den oberitalienischen Seen. Seit einigen Jahrhunderten schon ist vor allem der Süden und um die Stadt Como ein Sehnsuchtsort für Adelige und Künstler, Millionäre und Prominente.

In Parkanlagen rascheln Bambusblätter und Palmenwedel, blühen Azaleen, Kamelien und Rhododendren. Um die altehrwürdigen Grandhotels in Bellagio und an der Tremezzina weht immer noch das Flair der Belle Epoque. Das sind die Ansichten, die den Comer See berühmt gemacht haben.

Doch er hat noch ein anderes Gesicht. Alte Pflasterwege führen vom Trubel am Seeufer in eine andere Welt. In abgeschiedenen Tälern erzählen Bergdörfer und ehemalige Almsiedlungen von längst vergangenen Zeiten. Von den Bergspitzen rund um den See öffnet sich ein großartiges Panorama. Am Horizont glänzt die eisüberzogene Kuppel des Monte Rosa. Unten im Tal streckt der See seine schmalen Arme aus, hinaus aus der Umklammerung der Berge in die flache Poebene. Die letzten Ausläufer der Alpen türmen sich noch einmal zu schroffen Felsgipfeln auf und fordern von den Gipfelstürmern einen sicheren Tritt. Gemütliche Berghütten laden dazu ein, bei einem Gläschen Veltliner Rotwein die regionalen Spezialitäten zu ­kosten.


Deine Wanderführer in der Region

Touren in der Region Comer See

1

Rifugio Rosalba, über die Direttissima Anspruchsvoller Steig durch ein Felslabyrinth

gratis
6,5 km
05:00 h
900 hm
900 hm
Die Direttissima ist für felserprobte Berggeher eine der landschaftlich schönsten Routen in den Bergen rund um Lecco. Sie quert die Südwestflanke der Grigna Meridionale, auch Grignetta genannt, und führt durch eine faszinierende Felslandschaft, die gerne mit den Dolomiten verglichen wird. Bizarre Kalkskulpturen scheinen aus den Hängen zu wachsen, windschiefe Türme, skurril geformte Zacken und schlanke Nadeln. Ebenso lohnend ist das Ziel der Wanderung: Das Rifugio Rosalba thront am Westgrat, dem Segantini-Kamm, und bietet einen herrlichen Blick vom Massiv des Grignone im Norden bis weit hinaus in die Poebene und zu den Eisflanken der Walliser Alpen am Horizont. Vielleicht hat man ja Gelegenheit, dort oben zu übernachten und das Farbenspiel des Sonnenuntergangs zu bewundern – ein unvergessliches Erlebnis.
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2

Corno Medale Über den Dächern von Lecco

gratis
6 km
04:00 h
759 hm
759 hm
Lecco hat eine lange Tradition als Bergsteigerstadt. Viele ausgezeichnete Alpinisten stammen aus der Region, und das nicht ohne Grund: Die Stadt wird von einer eindrucksvollen Bergkulisse eingerahmt. Der Hausberg von Lecco, die steinerne Bastion des Resegone, ist ständig präsent, die Wände und Nadeln der Grigne sind ein Eldorado für Kletterer und direkt am Stadtrand wächst die Südwand des Corno Medale in den Himmel. Dort ist die Via Ferrata Gruppo Alpini ein beliebtes Ziel für versierte Klettersteiggeher. Wanderer kommen am Corno Medale auf schmalen Pfaden in den Genuss eindrucksvoller Tiefblicke. Felsszenerie und Stadtlandschaft bieten ein reizvolles Kontrastprogramm. Wer lieber auf breiten Wanderwegen bleibt, kann bis zur exponiert gelegenen Kapelle San Martino ansteigen und dort den Blick über die Dächer von Lecco genießen.
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3

Laghi di Deleguaccio Seeidyll vis-à-vis des Monte Legnone

gratis
13,25 km
06:25 h
1.252 hm
1.252 hm
​Die Laghi di Deleguaccio sind ein Ort zum Verweilen und Genießen. Unendlich weit entfernt scheint dort die Welt mit ihrer Betriebsamkeit. Irgendwo bimmeln Ziegenglocken, ein Windstoß kräuselt das glasklare Bergseewasser. Aus dem Tal glänzen der Comer und der Luganer See herauf. Das weiße Gipfelband der schneebedeckten Walliser Alpen ziert den Horizont. Der Anstieg zu den beiden Seenaugen führt durch eine urwüchsige Berglandschaft. Der Varroncello-Bach rauscht durch sein tief eingeschnittenes Tal. Wildbäche und Wasserfälle strömen ihm über felsdurchsetzte Flanken zu. Die massige Berggestalt des Monte Legnone türmt sich über dem Talschluss auf. An die steilen Hänge kauern sich die Steinhäuser der Monti, Zeugen einer einst florierenden Almwirtschaft.
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4

Auf dem Dorsale del Triangolo Lariano Immer am Kamm entlang

pro
18 km
06:00 h
792 hm
512 hm
​Bereits der Name des Wanderweges kündigt es an – es geht meist oben, am Bergrücken (dorsale), entlang. Der Dorsale del Triangolo Lariano durchquert das Larianische Dreieck von Süden nach Norden, von Brunate bei Como bis Bellagio. Zwei Tage ist man für die gesamte Strecke von rund 30 Kilometern unterwegs. Die hier beschriebene erste Etappe führt auf längeren Abschnitten durch Laubwald, doch immer wieder kommt man auch in den Genuss eines herrlichen Panoramas – von den glänzenden Gletschern der Zentralalpen über Tiefblicke auf den leuchtend blauen See bis zur meist dunstverhangenen Poebene. Mehrere Einkehrmöglichkeiten laden dazu ein, die Ausblicke auf einer schön gelegenen Terrasse auszukosten. Noch aussichtsreicher wird die Tour, wenn man Gipfelabstecher der Variante Dorsale per Cresta einbaut. Zu beachten ist, dass manche der Einkehroptionen, vor allem am Pian di Tivano, nur im Hochsommer und an den Wochenenden geöffnet sind. Für die etwas langwierige Rückkehr vom Endpunkt der Tour mit Buslinie C32 über Nesso nach Como sollte man vorher den Fahrplan studieren, um nicht die letzte Abfahrt zu verpassen. Wer die Wanderung über den Monte San Primo nach Bellagio fortsetzen will, übernachtet am besten im Rifugio Riella (von dort knapp 6 Std.).
5

San Pietro al Monte

pro
6 km
03:00 h
435 hm
435 hm
​Es ist ein Ort mit besonderer Atmosphäre: Die romanische Kirche San Pietro al Monte thront über dem waldigen Valle dell’Oro und wird von den Hängen des Monte Cornizzolo und des Monte Rai überragt, den letzten Erhebungen, bevor die Südalpen in die flache Poebene übergehen. Vor allem an Wochentagen, wenn die Kirche nicht allzu viel Besuch erhält, ist die Abgeschiedenheit dieses Platzes zu spüren. Auch Kunstliebhaber kommen auf ihre Kosten. San Pietro mit ihren Fresken und Stuckarbeiten aus dem 12. Jh. ist eine der kunsthistorisch bedeutensten Kirchen der Region. Unter der Woche ist für eine Besichtigung allerdings eine Anmeldung erforderlich. Die Wanderung zur Kirche lässt sich gut mit der Tour "Annello delle Casote" verbinden, einem Rundweg, der an mehreren ehemaligen Hirtenunterständen, den Casote, vorbeiführt (siehe Infokasten Tour 26).
6

Monte Barro Aussichtsberg am Südrand der Alpen

pro
6,75 km
03:30 h
648 hm
648 hm
​Der Monte Barro erhebt sich als freistehender Gipfel im Südwesten von Lecco. Das kleine Bergmassiv wird von einem verzweigten Wegenetz durchzogen und ist als Regionalpark unter Schutz gestellt. Unter allen geschützten Regionen in der Lombardei findet man dort die größte Pflanzenvielfalt. Auf weniger als 700 Hektar kommen rund 1200 Pflanzenarten vor, vom subtropischen Wald bis zu Pflanzen, die an trockene, felsige Standorte angepasst sind. Der Anstieg über den Südostkamm mit seinen felsigen Erhebungen ist für trittsichere Wanderer ein kurzweiliges und aussichtsreiches Vergnügen. Das Gipfelpanorama bietet ganz unterschiedliche Facetten: Im Norden ragen raue, steile Felsberge auf, zu ihren Füßen breitet sich die Stadtlandschaft von Lecco aus und aus der sanften Hügellandschaft der Brianza glänzen kleine Seen.
7

Auf der Strada Regia Auf alten Wegen von Torno nach Pognana

pro
7,75 km
03:15 h
364 hm
323 hm
​Zwischen Como und Bellagio tauchen steile Waldhänge in den See und lassen kaum Platz für Ortschaften. Trotzdem ließen sich Menschen dort nieder, bauten Siedlungen und legten Wege an, so auch die Strada Regia, die Como mit Bellagio verband. Mit dem Bau der Uferstraße geriet sie in Vergessenheit. Doch mit Hilfe eines Dokuments aus dem 18. Jh. konnte der Wegverlauf auf 35 km Länge rekonstruiert und als Wanderweg ausgeschildert werden. Die Etappe von Torno nach Pognana Lario folgt größtenteils der alten Wegtrasse. Sie führt über Pflasterwege und Steinbrücken, die seit Jahrhunderten genutzt werden, vorbei an alten Kirchen und Kapellen und durch verwinkelte Dörfer. Sie haben ihren alten Charakter bewahrt, auch wenn viele Häuser nur noch als Feriendomizil genutzt werden. Immer wieder durchquert man tief eingeschnittene Bachtäler, die mit ihrer dichten Vegetation eine dschungelartige Wildnis sind.

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Highlights in der Region Comer See

Panorama-Hütte Ütia de Göma
In herrlicher Lage am Fuße des Peitlerkofel
Panorama-Hütte Ütia de Göma
Erreichbar über den Peitlerkofel-Rundgang, durch die Steinerne Stadt, in 55 Min. vom Parkplatz Würzjoch. Auf der sonnigen Terrasse, mit traumhaftem Ausblick, genießen Sie die regionalen Spezialitäten der Südtiroler, Italienischen und Ladinischen Küche. Weitere Infos über Facebook.

Wandern am Comer See: Die Lage

Der Comer See liegt am südlichen Rand der Alpen und doch mittendrin. Seine schmalen Wasserzungen werden von steilen Berghängen eingerahmt. „Alpenfjord“ wird er deshalb auch gerne genannt. Die Region besticht durch ihre Kontraste: Mediterrane Pflanzenwelt und mildes Klima am Seeufer verströmen südliches Flair. Die Bergkulisse rund um den See vermittelt dagegen alpine Eindrücke. Im Norden sind die Dreitausender des Alpenhauptkamms nicht mehr weit, vom südlichen Ende des Sees sind es dagegen nur 50 km zur Großstadt Mailand. In den Cafés an den Uferpromenaden herrscht quirliges italienisches Leben, nur wenig entfernt sind Almen und alte bäuerliche Siedlungen in einsamen Bergregionen dem Verfall preisgegeben.

Der Comer See ist nach dem Gardasee und dem Lago Maggiore der drittgrößte der oberitalienischen Seen. Was seine Wassertiefe betrifft, kann er einen Rekord für sich verbuchen: Mit bis zu 410 m gilt er als das tiefste Binnengewässer Europas. Seine Existenz verdankt er den Gletschern der letzten Eiszeit. Ihre Eismassen schürften tiefe Täler aus, die sich beim Gletscherrückzug vor rund 10.000 Jahren mit Schmelzwasser füllten. Gespeist wird der Lario, wie ihn die Einheimischen nennen (nach der lateinischen Bezeichnung Larius Lacus), von zwei Gebirgsflüssen, der Adda aus dem Veltlin und der Mera aus dem Bergell. Ungewöhnlich ist seine Form, die an ein auf dem Kopf stehendes Ypsilon erinnert. Wie es sich für einen „Fjord“ gehört, weist er mit rund 50 km eine beträchtliche Länge auf, während er an seiner breitesten Stelle nur 4,2 km misst.

Comer See: Sehnsuchtsort der Adeligen

Seinen Ruf verdankt der Comer See vor allem seiner Seemitte und dem Süden um die Stadt Como, wo das angenehme Klima eine üppige subtropische Vegetation gedeihen lässt. Bereits im 17. Jh. entdeckte der lombardische Adel den Reiz dieser Region, ließ großzügige Villen bauen und Gärten mit Pflanzen aus aller Welt anlegen. Ab Ende des 19. Jhs. zog es die Oberschicht aus ganz Europa an den See am südlichen Alpenrand. Zahlungskräftige Reisende logierten in palastähnlichen Grandhotels. Milde Temperaturen und mediterranes Flair entsprachen dem Bild vom sonnigen Italien. Bilderbuchorte wie Menaggio, Bellagio oder Varenna boten die richtige Kulisse für Romantiker.

In Bellagio, auch heute noch ein Touristenmagnet, verzeichnen die Gästelisten so berühmte Namen wie Kaiserin Elisa­beth „Sissi“ von Österreich, Franz Liszt und John F. Kennedy. Konrad Adenauer verbrachte jahrelang seinen Urlaub in der Villa La Collina bei Cadenabbia. Bis heute hat der Comer See nichts von seiner Anziehungskraft verloren. Wer es sich leisten kann, kauft ein Feriendomizil mit Seeblick. Berühmtester Hausbesitzer am Lario ist Hollywoodstar George Clooney, der die Villa L’Oleandra in Laglio mit 25 Räumen und eigenem Bootsanleger erworben hat. Er befindet sich in guter Gesellschaft. Schauspieler Brad Pitt und Tom Cruise, Stardesignerin Donatella Versace, Milliardär Bill Gates und der ehemalige italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi sind nur einige, die dort eine Villa ihr Eigen nennen.

Comer See: Strandflair vor hohen Gipfeln

Anders ist der Charakter in der Nordhälfte des Sees. Im Alto Lario, wie die Region auch genannt wird, wirkt das Ambiente rauer und alpiner. Der Einfluss des nahen Hochgebirges ist zu spüren. Die Granitriesen des Bergeller Hauptkamms und die Dreitausendergipfel rund um den Splügenpass sind nicht mehr weit. Der Nordosten des Lario wird vom mächtigen Massiv des Monte Legnone, mit 2.609 m der höchste Gipfel über dem Comer See, geprägt. Entlang des nördlichen Seearms sind die schönsten Strände zu finden. Nicht Villen und Grandhotels prägen dort das Ufer, sondern Campingplätze und Ferienwohnungen. Wind- und Kitesurfer warten auf den Südwind Breva oder den aus dem Norden wehenden Tivano. Treffpunkt der Szene sind vor allem die Ferienorte Domaso und Colico.

Comer See: Stadtleben und Felsgebirge

Die beiden südlichen Arme umschließen ein Dreieck, das Triangolo Lariano genannt wird. An seiner Spitze liegt das berühmte Bellagio, dessen einmalige Lage es zu einem Touristenmagneten macht. An den Eckpunkten im Süden breiten sich die beiden größten Städte am Comer See aus. Die Seidenproduktion hat Como über die Jahrhunderte zu Berühmtheit und Wohlstand verholfen. Noch heute wird in der Region ein Viertel der Weltproduktion weiterverarbeitet.

Lecco dagegen hat eine Geschichte als Arbeiterstadt. Im letzten Jahrhundert siedelte sich dort die Eisenindustrie an. Inzwischen sind die Fabriken geschlossen, bemüht sich Lecco, sein Image zu verändern. In der Stadt am Südende des Lago di Lecco hat der Alpinismus eine lange Tradition, wird sie doch von imposanten Felsbergen eingerahmt. Vor allem die Grigne, die mit ihren Zacken, Wänden und Türmen an die Dolomiten im Miniaturformat erinnert, ist für Kletterer ein felsiges Paradies. Das kleine, aber feine Gebirge, das Teil der Bergamasker Alpen ist, dominiert die Bergsilhouette im Osten des Comer Sees. Die Gipfel auf seiner Westseite und auf dem Triangolo gehören zu den Luganer Voralpen. Ihre Gestalt ist weniger spektakulär. Meist sind es kahle, grasige Bergrücken, die aus einem Waldgürtel herausragen, aber ihr Panorama kann sich sehen lassen.

Wandern am Comer See: Steil bergauf

Die Bergflanken scheinen vielerorts direkt in den Comer See einzutauchen. Das Ufer lässt nicht viel Platz für Ortschaften und Verkehrswege. Wer es verlässt, kommt schnell außer Atem. Die Wege sind steil, die Höhenunterschiede oft groß. Die Wasserfläche liegt gerade einmal 200 m über dem Meeresspiegel. Da ist selbst ein „kleiner“ Gipfel, der vielleicht 1200 Höhenmeter misst, eine ordentliche Tagestour. Hilfreich sind die kurvenreichen, manchmal auch abenteuerlichen Bergstraßen, die sich zu Dörfern und Ferienhäusern oft auf über 1000 m hinaufschlängeln und hoch gelegene Ausgangspunkte ermöglichen. Hochsaison ist in den Bergen rund um den Comer See vor allem an den Wochenenden und im Juli und August. Deshalb haben viele Hütten auch nur zu diesen Zeiten geöffnet. An anderen Tagen sind viele Regionen wenig besucht.

Mehrtageswanderungen am Comer See

Wer die Region am Comer See mehrere Tage zu Fuß durchstreift, lernt Landschaft und Kultur besonders intensiv kennen. Für Wanderer mit normaler Trittsicherheit sind die aufgeführten Mehrtagestouren gut zu meistern. Die Via dei Monti Lariani erfordert eine gute Kondition. Etappen mit 8 bis 9 Stunden Gehzeit sind zurückzulegen.

Via dei Monti Lariani: Landschaftlich reizvolle Tour entlang der Westseite des Comer Sees, mit viel Auf und Ab durch die Region der Monti, der Maiensäße (zwischen 700 und 1200 m); von Cernobbio bei Como nach Sorico, ca. 130 km, je nach Einteilung 5–7 Tage

Dorsale del Triangolo Lariano: Kammwanderung durch das larianische Dreieck; von Brunate oberhalb von Como nach Bellagio, ca. 30 km, 2 Tage

Sentiero delle Quattro Valli: Durch vier Täler vom Luganer See zum Comer See; von Dasio im Val Solda nach Breglia oberhalb von Menaggio, ca. 45 km, 3 Tage

Strada Regina: Entlang einer alten Handelsroute durch die Ortschaften am Westufer des Comer Sees; von Cernobbio bei Como nach Chiavenna, 10 Etappen à 3–4 Std.

Strada Regia: Auf der Route einer historischen Straße durch die Dörfer des Triangolo Lariano, von Brunate oberhalb von Como zur Ponte del Diavolo südlich von Bellagio, ca. 35 km, 2–3 Tage

Sentiero del Viandante: Abwechslungsreiche Wanderung auf alten Saumpfaden entlang der Ostseite des Comer Sees, von Abbadia Lariana nach Colico, rund 45 km, 3–4 Tage