Raus in die Natur: Mindestens 2 Stunden pro Woche machen Dich glücklicher

So behaupten das zumindest Forscher in einer aktuellen Studie. Was sich genau dahinter verbirgt und warum Du auf jeden Fall mehr raus in die Natur gehen solltest - das verraten wir Dir hier.

Ein ausgedehnter Wald-Spaziergang, die Mittagspause Runde im Park oder die Runde über Wiesen und Felder – wer mehr Zeit in der Natur verbringt, lebt zufriedener, ausgeglichener und gesünder.

Und dabei muss keineswegs ein besonderer sportlicher Anspruch hinter der Outdoor-Aktivität stecken: Nicht nur Wandern macht glücklich – sondern auch der gemütliche Spaziergang im Wald ums Eck. Studien beweisen, dass sich durch den Aufenthalt in der Natur Effekte nachweisen lassen (wie beispielweise die Reduzierung des Levels an gesundheitsschädlichen Stresshormonen), die sich nicht nur rein auf die körperliche Aktivität zurückführen lassen.

Aber wie lange sollte man sich denn mindestens im Grünen aufhalten, um von den positiven Effekten auf Wohlbefinden und Gesundheit zu profitieren?

Damit hat sich nun ein Forscher-Team der Universität Exeter in Großbritannien beschäftigt. Ihre Studie wurde Mitte Juni in der Fachzeitschrift „Scientific Reports“ veröffentlicht.

Mindestens 2 Stunden pro Woche raus ins Grüne

Dabei kamen die Forscher zu folgendem Ergebnis: Teilnehmer ihrer Studie, die mindestens zwei oder mehr Stunden draußen in der Natur verbrachten, waren statistisch gesehen häufiger gesünder und glücklicher als Menschen, die während einer Woche weniger oder gar keine Zeit draußen verbrachten. Die größten Auswirkungen zeigten sich bei 200 bis 300 Minuten pro Woche im Grünen.

Grundlage dieser Studie waren die Daten von rund 20.000 Menschen in England, die in den Jahren 2014 bis 2016 erhoben wurden. Bei dieser bisher weltweit einzigartigen Untersuchung über das Thema Menschen und ihr Kontakt zur Natur mussten die Teilnehmer in Interviews selbst in Bezug auf Gesundheit und Wohlbefinden einstufen.

Wie oft raus in die Natur?

Laut den Untersuchungsergebnissen spielt es dabei keine Rolle, ob die Teilnehmer einmal für mindestens zwei Stunden in der Natur verbrachten oder öfter in der Woche kürzere Runden drehten.

Und weit fahren muss man dafür auch keineswegs: Die meisten Teilnehmer der Studie machten ihre Naturerlebnisse in der näheren Umgebung ihres Zuhauses – also auch in lokalen städtischen Grünanlagen. Die Zeit im eigenen Garten wurde bei der Untersuchungen von den Forschern allerdings nicht einberechnet.

Natur macht glücklich!

Jetzt haben wir es also (mal wieder) schwarz auf weiß: Zeit in der Natur wirkt sich positiv auf unser Wohlbefinden aus. Und natürlich ist sie dabei nicht der einzige Baustein im vielschichten Bauwerk unseres ganz persönlichen Glücks: Die Forscher räumen bei ihrer Studie auch ein, dass die der Einfluss der Natur auf das Wohlbefinden im Vergleich zu anderen Faktoren, wie beispielsweise dem Beziehungsstatus oder dem sozioökonomischen Status, eher klein ist.

Aber es ist ein Faktor, und dazu noch einer, den wir ganz einfach jederzeit selbst beeinflussen können. Wir müssen uns einfach nur an unser letztes Outdoor-Erlebnis, den Spaziergang im Licht des grandiosen Sonnenuntergangs, das Abenteuer mit den Kids im Wald, die ausgedehnte Tageswanderung auf den Lieblingsgipfel oder die tolle Mittagspausenrunde im Park erinnern – und schon wissen wir, dass wir das doch eigentlich viel öfter machen sollten.

Weil es uns ein Lächeln auf das Gesicht zaubert, weil wir auf andere Gedanken kommen, Zeit mit lieben Menschen verbringen, uns entspannen und danach einfach besser fühlen.

Also, worauf warten wir?

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Waldbaden: Erlebnis für Körper und Seele