Wandern am Tegernsee

Die perfekte Mischung aus Sport und bayerischer Gemütlichkeit verspricht eine Wanderung am Tegernsee. Circa eine Stunde Autofahrt von München entfernt, liegt der Tegernsee im gleichnamigen Tegernseer Tal, das für seine fantastischen Bergpanoramen, viele schöne Almen und urige Gastwirtschaften bekannt ist. Egal, ob man von hier zu einer Wanderung aufbricht, oder man einfach den Blick auf den schillernden Tegernsee genießen möchte – für jeden ist das Richtige dabei. Da der Tegernsee besonders am Wochenende ein beliebtes Ausflugsziel der Münchner ist, sollte man viel Verkehr einplanen. Die Autofahrt ist aber spätestens bei dem Anblick des Sees und der Berge wieder vergessen.

Der Tegernsee grenzt an die nördlichen Alpen und ist von drei Seiten von Bergen umgeben, die mit ihrer geografischen Lage zwischen der Isar im Westen und dem Tegernsee im Osten den westlichen Teil des Mangfall-Gebirges bilden. Die Tegernseer Berge sind nicht allzu hoch und lassen sich recht einfach bewandern, und bieten einen reizvollen Blick auf die Gebirgsriesen der Alpen, den es zu genießen gilt. Insgesamt 300 Kilometer markierte Wege führen sich durch die Region, darunter finden sich ebenso eichte Wanderlehrpfade und gemütliche Hüttenaufstiege wie tagesfüllende, anspruchsvolle Bergtouren mit technischem Anspruch.



Wandern am Tegernsee: Bergtouren

Der 1.722 Meter hohe Wallberg bei Rottach-Egern erhebt sich majestätisch über dem Tegernsee ist ein Muss für jeden Gipfelstürmer. Wer den Tegernsee besucht, sollte zumindest einmal auf dem Plateau des Berges auf 1.620 Metern gestanden haben, von dem man eine sensationelle Aussicht in jede Himmelsrichtung hat. Den Wallberg kann man von allen Seiten bewandern, oder man erleichtert sich den Auf- und Abstieg mit der Gondelbahn, die direkt bis zum Plateau der Wallbergstation fährt. Von hier aus sind es nur wenige Schritte zur Wallberg Kirche, die mit ihrer idyllischen Lage an ein Bilderbuch erinnert. Zum Gipfel des Wallbergs gelangt man über nur 100 weitere Höhenmeter, wobei der letzte Abschnitt erklettert werden muss und besonders für Kinder ein großer Spaß ist.

Noch höher hinaus geht auf den Risserkogel, der mit 1826 Metern der höchste und aussichtsreichste unter den Tegernseer Bergen ist. Die Wanderung beginnt an der Bergstation der Wallbergbahn über das Grubereck, den Westgrad zum Gipfel des Risserkogels. Die Bergtour belohnt Wanderer mit tollen 360 ° Weitsichten: an Tagen mit klarer Fernsicht reicht der Ausblick im Osten sogar bis zum Kaisergebirge, im Süden bis zum Großglockner und Großvenediger, im Westen bis zur Zugspitze und im Norden bis nach München.

Deine Wanderführer in der Region

Touren in der Region Tegernsee

1

Birkenstein – Wendelstein Der schönste Weg zum großen Panorama?

gratis
16,5 km
06:30 h
1.060 hm
1.060 hm
Spät im Jahr, wenn das Radio meldet »Wendelstein sonnig, 15 Grad«, erfreut sich der Berg ganz besonderer Wertschätzung, dann zieht’s die Münchner in Scharen aus dem Nebelgrau zum Licht, zur milden Herbstsonne. Der Parkplatz in Osterhofen ist rappelvoll, das Gedränge rund um die Sonnenterrasse vor dem Wendelsteinhaus und auf dem Gipfelsteig entsprechend. Wer’s ruhiger mag, sich Zeit lassen will für ein schönes Bergerlebnis, startet die Wanderung gleich im Tal, etwa in Birkenstein. Mit ein paar Gleichgesinnten übt man dann »langsame Annäherung«: Schritt um Schritt. Da rückt dann die ebenmäßig gebaute Felspyramide allmählich näher, und nur die letzten hundert Höhenmeter muss man im Pulk zurücklegen. Das Panorama ist dann für alle gleich schön, nur die Halbe im Wendelsteinhaus schmeckt denen, die den Berg »by fair means« erklommen haben, garantiert besser...
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2

Glemmbachklamm Abenteuertrip in den Thierseer Bergen

gratis
11,25 km
03:45 h
340 hm
340 hm
Es liegt wohl im Wesen des modernen Tourismus, dass manche Banalität als Sensation verkauft wird, andererseits wirklich Spannendes, Einmaliges kaum Beachtung findet. Wie die Glemmbachklamm. Die »versteckt« sich nicht nur ganz hinten in diesem Wanderführer, sondern auch irgendwo tief in den Brandenberger Alpen. Das Naturwunder ist also nicht ganz leicht aufzuspüren, aber die Mühe lohnt sich. Vorausgesetzt, es stört einen nicht, dass die Tour nicht bloß am Wasser entlang führt, sondern auch ins Wasser.
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3

Seebergkopf Ein Gipfel, aber kein See

gratis
13 km
05:00 h
740 hm
740 hm
Einen See sucht man an dem Berg vergebens, doch der Name Seebergau (Talboden zwischen Osterhofen und Bayrischzell) weist möglicherweise auf ein längst verlandetes Gewässer hin. Im Sommer wird Wasser trotzdem leicht zum Thema, vor allem, wenn die Flasche bald schon leer ist, die Sonne gnadenlos vom Himmel brennt. Am Gipfel steht allerdings keine Wirtschaft, doch die Niederhoferalm am Abstiegsweg verspricht Labung, und jene, denen die Füße weh tun, können sich an der der Natur-Kneippanlage im vorderen Ursprungtal Linderung verschaffen.
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4

Veitsberg In der Tiroler Nachbarschaft

pro
9,75 km
04:15 h
800 hm
800 hm
Der Veitsberg, ganz im Schatten des höchsten Mangfallberges stehend, ist noch fast so etwas wie ein Geheimtipp, zumindest für die aus der Münchner Gegend Anreisenden. An schönen Wochenenden, wenn die Ackern­alm restlos zugeparkt ist und es am Gipfel des Hinteren Sonnwendjochs ziemlich eng wird, sitzt man oben am Veitsberg und freut sich an der stimmungsvollen Aussicht – und der relativen Ruhe.
5

Trainsjoch Grenz- und Aussichtsberg

pro
11 km
04:30 h
890 hm
890 hm
Das Trainsjoch kann trotz seiner Grenzlage – halb Bayern, halb Tirol – noch als Münchner Hausberg durchgehen; jedenfalls verzeichnet der Gipfel an Schönwettertagen regen Besuch, und bei den abgestellten Fahrzeugen drunten am Ursprung ist das M-Kennzeichen ziemlich häufig. Das liegt zum einen am Panorama, das drei Sterne locker verdient, aber auch an einer urigen Einkehr. Die Mariandlalm liegt strategisch günstig auf knapp halber Strecke zwischen Tal und Trainsjoch, lädt zu einer Pause mit angemessener Stärkung.
6

Wildalpjoch Ganz im Schatten des Wendelsteins

pro
9,25 km
04:15 h
700 hm
700 hm
7

Birkenstein – Breitenstein Der »kleine« Nachbar des Wendelsteins

pro
10,5 km
04:15 h
770 hm
770 hm
Mit seinem großen Nachbarn, dem Wendelstein, kann er zwar nicht konkurrieren, ein beliebtes Wanderziel ist der Breitenstein aber allemal. Und keineswegs mehr breit als hoch, wie der Name suggeriert, sogar mit ein paar richtigen »Steinen« im Anstieg zur schön gelegenen Hubertushütte. Noch umfassender ist die Aussicht vom Kreuz am höchsten Punkt mit überraschenden Durchblicken bis zum Alpenhauptkamm, wo bei klarer Sicht Großglockner und Großvenediger auszumachen sind.
8

Um den Tegernsee Ein Uferweg mit Überraschungen

pro
19,25 km
04:30 h
100 hm
120 hm
Wenn an Wochenenden die Sonne scheint, ein Hoch über dem Bayernland hockt oder der Föhn die Bergketten bis auf Halbdistanz heranzaubert, dann zieht es die Münchner ans Wasser oder ins Gebirge. Gleich beides gibt’s am Tegernsee: Badeplätze und Wanderziele. Wer weder das eine noch die anderen aus den Augen verlieren will, nimmt am besten den Uferweg unter die Füße: Es lohnt sich, und ein paar Überraschungen sind garantiert.

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Highlights in der Region Tegernsee

Panorama-Hütte Ütia de Göma
In herrlicher Lage am Fuße des Peitlerkofel
Panorama-Hütte Ütia de Göma
Erreichbar über den Peitlerkofel-Rundgang, durch die Steinerne Stadt, in 55 Min. vom Parkplatz Würzjoch. Auf der sonnigen Terrasse, mit traumhaftem Ausblick, genießen Sie die regionalen Spezialitäten der Südtiroler, Italienischen und Ladinischen Küche. Weitere Infos über Facebook.