Wandern in der Fränkischen Schweiz

Vielseitig, spannend und voller Höhepunkte – so lässt sich die Fränkische Schweiz kurz und treffend beschreiben. Sie gilt als das Land der Burgen, Felsen und Mühlen und ist eines der schönsten Naherholungsgebiete Deutschlands. Schmale Täler, durch die sich verwunschen die Bäche und Flüsse winden, verfallene Burgruinen und prächtige Schlösser, spitze, zerfurchte Felsen oder alte Fachwerkhäuser, die in eine andere Zeit zurückversetzen – dies und vieles mehr prägen das Bild dieser Landschaft.

Ob zu Fuß, auf dem Fahrrad oder mit dem Kanu – auf viele Arten kann man die Fränkische Schweiz erkunden. Die vielen Höhlen, Halbhöhlen und Höhlenruinen eignen sich perfekt für ausgedehnte Wanderungen und unter manchem Apfel- oder Kirschbaum hat es sich schon ein prächtiges Nickerchen machen lassen. Gemütliche, familiengeführte Gasthäuser oder kleine Privatbrauereien laden herzlich zu einem Besuch ein: Auf ein deftiges, fränkisches Dunkelbier oder ein für diese Gegend so typisches Schäufele mit Sauerkraut und Kartoffelklößen. 

Das Obere Maintal lockt mit historischen Kirchen, Schlössern und Städchen, die einen zurück in die Vergangenheit blicken lassen. Auch die Hersbrucker Schweiz ist als Wandergebiet sehr beliebt, die abenteuerlichen Schluchten und Höhlen eignen sich hervorragend für eine Entdeckungstour. Das Städtchen Hersbruck im Pegnitztal gilt dabei als Tor zur Hersbrucker Schweiz und ist Ausgangspunkt für viele erlebnisreiche Wanderungen und Touren. Kurzum, die Fränkische Schweiz hat für jeden etwas zu bieten. Gerade das macht sie für eine Unmenge an (Wander)Touristen sehr attraktiv.

Deine Wanderführer in der Region

Touren in der Region Fränkische Schweiz

1

Houbirg Auf dem Keltenwall um die Houbirg

gratis
6 km
02:00 h
376 hm
377 hm
Die Befestigungsanlage auf der Houbirg zählt zu den bedeutendsten vor- und frühgeschichtlichen Höhensiedlungen Deutschlands. Die ungefähr 4,5 km lange, ehem. Mauer umschließt eine über 88 ha große Innenfläche. Der Wall ist ein Rest der ehemaligen Ringmauer. Im nördlichen und östlichen Abschnitt misst er stellenweise 17 Meter in der Breite und oftmals mehr als 6 Meter nach oben. Die ersten Menschen siedelten bereits in der mittleren Bronzezeit ca. 1600 v.Chr. auf der Houbirg. Die Wanderung führt auf dem Ringwall fast vollständig herum und macht die Tour zu einem spannenden Erlebnis für Groß und Klein.

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2

Vom Druidenhain nach Burggailenreuth Besuch bei einer Kult-und Opferstätte der keltischen Druiden

gratis
7,5 km
02:30 h
304 hm
318 hm
Der Druidenhain liegt wohl verborgen in dem Fichten – und Buchenwald nahe Wohlmannsgesees. In diesem Naturdenkmal finden sich auf einer Fläche von 200 x 250 m Dolomitblöcke mit zum Teil beträchtlichen Ausmaßen. Die geometrische Anordnung der Felsblöcke ließ schon früh die Vermutung aufkommen, dass keltische Druiden diesen Ort als Kult-und Opferstätte genutzt haben könnten.

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3

Jean-Paul-Weg Auf Jean-Pauls Spuren

gratis
23,8 km
07:00 h
633 hm
466 hm
Auf den Spuren des berühmten Dichters Jean Paul führt uns dieser Teilabschnitt des Jean Paul Weges an verschiedenen Lebensstationen des Dichters vorbei. Tafeln mit kurzen Auszügen aus den Werken und den Gedanken des Dichters begleiten den Weg. Der Wanderweg wurde im Zeitraum 2002 bis 2012 von Joditz bei Hof, über Wunsiedel, Bayreuth bis Sanspareil eingerichtet. Sanspareil lädt als Krönung der Tour ein, den berühmten Felsengarten -  ein zwischen 1744–1748 geschaffener englischer Landschaftsgarten - zu besuchen.

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4

Die Petershöhle bei Hartenstein Kulturgeschichtlich die wohl interessanteste Höhle der Fränkischen Schweiz

pro
10,3 km
03:00 h
442 hm
452 hm
Im Jahre 1914-1928 wurde die Petershöhle von der Naturhistorischen Gesellschaft Nürnberg erforscht. Dabei wurden mehrere Höhlenräume mit reichen Knochenlagern gefunden, darunter auch ein fast vollständig erhaltenes Skelett eines Höhlenbären. Man fand heraus, dass bereits vor 90 000 Jahren Menschen in der Höhle gelebt haben mussten. Aber auch Spuren von Höhlenlöwen, Nashörnern, Urrindern und Wölfen waren zu finden. Primitive Steinwerkzeuge belegen die Besiedelung der Höhle durch frühe Neandertaler. Die Funde sind im Museum der Naturhistorischen Gesellschaft Nürnberg ausgestellt.
5

Ruine Leienfels Stille, unbekannte Wege um die Burgruine Leienfels

pro
14 km
04:00 h
365 hm
359 hm
Die Runde um die Burgruine Leienfels führt vornehmlich auf schönen Waldwegen oder –pfaden. Die Burg selbst findet ihre erste Erwähnung um  1372; von damals sind jedoch heute nur noch ein paar Mauerreste und ein Torbogen übrig geblieben. Von der Ruine aus hat man einen schönen weiten Blick über den Leienfelser Wald.

6

Brauereienweg rund um Aufseß Vier kleine Privatbrauereien auf einer Wanderung

pro
13,1 km
04:30 h
416 hm
416 hm
Auf dem Brauereiweg Aufseß-Heckenhof-Hochstahl-Sachsendorf können vier typisch fränkische Brauereien besucht werden. In jeder Brauereigaststätte erhält man den "Brauereienweg-Wanderpass". Diesen läßt man beim Besuch der vier Brauereigasthäuser abstempeln. Der Dank für den Besuch: Eine Urkunde, die den Wanderer als "Fränkischen Ehrenbiertrinker der Weltmeisterbrauereien" ehrt.

7

Auf die Neubürg Kunstaustellung auf einem Gipfel

pro
11,7 km
03:00 h
502 hm
466 hm
Der NaturKunstRaum Neubürg hält eine Landart-Ausstellung auf der 587 Meter hohen Neubürg bereit. 10 Künstler aus Deutschland, der Schweiz und Frankreich haben sich intensiv mit der Landschaft und der besonderen Atmosphäre des Gipfels auseinandergesetzt: sie haben ihre Eindrücke von der besonderen Stimmung auf dem Berg in unterschiedlichsten Werken zum Ausdruck gebracht.   

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