Wandern in der Fränkischen Schweiz

Vielseitig, spannend und voller Höhepunkte – so lässt sich die Fränkische Schweiz kurz und treffend beschreiben. Sie gilt als das Land der Burgen, Felsen und Mühlen und ist eines der schönsten Naherholungsgebiete Deutschlands. Schmale Täler, durch die sich verwunschen die Bäche und Flüsse winden, verfallene Burgruinen und prächtige Schlösser, spitze, zerfurchte Felsen oder alte Fachwerkhäuser, die in eine andere Zeit zurückversetzen – dies und vieles mehr prägen das Bild dieser Landschaft.

Ob zu Fuß, auf dem Fahrrad oder mit dem Kanu – auf viele Arten kann man die Fränkische Schweiz erkunden. Die vielen Höhlen, Halbhöhlen und Höhlenruinen eignen sich perfekt für ausgedehnte Wanderungen und unter manchem Apfel- oder Kirschbaum hat es sich schon ein prächtiges Nickerchen machen lassen. Gemütliche, familiengeführte Gasthäuser oder kleine Privatbrauereien laden herzlich zu einem Besuch ein: Auf ein deftiges, fränkisches Dunkelbier oder ein für diese Gegend so typisches Schäufele mit Sauerkraut und Kartoffelklößen. 

Das Obere Maintal lockt mit historischen Kirchen, Schlössern und Städchen, die einen zurück in die Vergangenheit blicken lassen. Auch die Hersbrucker Schweiz ist als Wandergebiet sehr beliebt, die abenteuerlichen Schluchten und Höhlen eignen sich hervorragend für eine Entdeckungstour. Das Städtchen Hersbruck im Pegnitztal gilt dabei als Tor zur Hersbrucker Schweiz und ist Ausgangspunkt für viele erlebnisreiche Wanderungen und Touren. Kurzum, die Fränkische Schweiz hat für jeden etwas zu bieten. Gerade das macht sie für eine Unmenge an (Wander)Touristen sehr attraktiv.

Deine Wanderführer in der Region

Touren in der Region Fränkische Schweiz

1

Auf dem Heinrich-Uhl-Weg nach Muggendorf Verheißungsvolle Kammwanderung im unteren Wiesenttal

10 km
03:00 h
793 hm
803 hm
Auf wildromantischen Pfaden durch mystische Wälder führt uns der Heinrich-Uhl-Weg zu einigen der interessantesten Höhepunkte des unteren Wiesenttales: vom aussichtsreichen Adlerstein, über das Quackenschloss bis zur Oswaldhöhle sind den Besonderheiten der Natur keine Grenzen gesetzt. Für die Höhlen sollte eine Taschenlampe dabei sein. Die historische Bahn Ebermannstadt bringt den müden Wanderer während einer gemütlichen Fahrt zurück nach Behringersmühle. Da die Bahn bereits von Gasseldorf losfährt und auch in Streitbärg stoppt, kann die Wanderung bis zu diesen Orten beliebig verlängert werden.
2

Moritzbrunnen und Kasberger Linde Tagesfüllende Wanderung zu einem Methusalem unter den Bäumen

gratis
18,4 km
05:30 h
595 hm
589 hm
Die Kasberger Linde ist eine Sommerlinde, die nach unterschiedlichen Schätzungen zwischen 600 und 1000 Jahre alt ist. Der Stamm ist weitgehend ausgehöhlt und wird mit Eisenklammern und Gewindestäben zusammengehalten. So mutet sie an wie ein alter, gebrechlicher Mensch auf seinem Gehstock. Die Linde ist seit mindestens 1976 als Naturdenkmal gelistet.

3

Maximiliansgrotte Ruhiger Weg zu den Höhlen von Neuhaus

11,8 km
03:30 h
393 hm
393 hm
Der Weg, der an vier Höhlen vorbei führt, ist als karstkundlicher Wanderpfad ausgeschrieben und hält viele Informationstafeln am Wegrand bereit, die über die Karstlandschaft, Grotten und Höhlen berichtet. Die Maximiliansgrotte ist einen Tropfsteinhöhle, die 70 Meter in die Tiefe hinabführt. Der in der Maximiliansgrotte befindliche „Eisberg“ ist der größte Tropfstein Deutschlands. Führungen werden im Frühjahr und Sommer im Ein-Zwei Stundentakt angeboten.

4

Dreigestirntour rund um Bad Staffelstein Die drei Top-Highlights von Bad Staffelstein auf einer Tour

pro
18,5 km
05:00 h
550 hm
550 hm
Der Staffelberg mit seiner Kapelle ist ein beliebtes Ausflugsziel bei Einheimischen wie auch Gästen. Vom Hochplateau aus kann man weit bis ins Maintal blicken, an klaren Tagen sind sogar der Rennsteig, die Veste Coburg und der Frankenwald zu sehen.


5

Zur Hohenmirsberger Platte Der dritthöchste Punkt der Fränksichen Schweiz mit herrlicher Fernsicht

12,2 km
03:30 h
328 hm
322 hm
Von der gut 20 Meter hohen Aussichtsplattform der Hohenmirsberger Platte bietet sich – am dritthöchsten Punkt der Fränkischen Schweiz – eine herrliche Fernsicht. An klaren Tagen reicht der Blick sogar bis ins Fichtelgebirge. Neben dem Aussichtsturm befindet sich ein Fossilienklopfplatz, der, neben dem Info-Pavillion,  die Geologie der Region veranschaulichen soll.

6

Ruine Hollenberg und Kleiner Kulm Auf den höchsten Punkt der Fränkischen Schweiz

pro
16,5 km
05:00 h
709 hm
711 hm
Der kleine Kulm ist die höchste Erhebung in der Fränkischen Schweiz.  Im Jahre 2000 wurde hier ein Aussichtsturm errichtet. Von dem 15 Meter hohen und überdachten Turm hat man in alle Himmelsrichtungen eine uneingeschränkte Aussicht.

7

Zur Weißen Marter Zur größten und bekanntesten religiösen Statue der Fränkischen Schweiz

11,8 km
03:30 h
419 hm
418 hm

Die Weiße Marter ist eine 4,8 m hohe Bildsäule und gilt als die größte und schönste der Fränkischen Schweiz. Sie entstammt dem Rokoko und ist wahrscheinlich dem berühmten Bamberger Kunstbildhauer Mar­tin Mutschele zuzuordnen. Sockel und Aufbau sind mit Muschelwerkornamenten überzogen. Maria sitzt auf der Weltkugel, umgeben von der heiligen Drei­fal­tig­keit und dem Glorienschein. Die Inschrift im unteren Teil des Sockels erwähnt den Stif­ter der Statue, Otto Wich aus Kron­ach, der aus Dank für sein Heil diese Statue gespendet hat.  

KOMPASS Tourenplaner

Keine passende Tour gefunden?
Plane jetzt dein eigenes Abenteuer rund um die Region Fränkische Schweiz

gratis

Highlights in der Region Fränkische Schweiz