• Von tiefen skandinavischen Fjorden und berühmten Wasserfällen, über märchenhafte russische Urwälder bis zum endlosen Wattenmeer der Nordsee – Europa hat einige Naturschätze zu bieten. Viele dieser einmaligen Landschaften sind aufgrund ihrer weltbedeutenden Einzigartigkeit und Authentizität in den vergangenen Jahrzehnten von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt worden. Wir haben für euch zehn der atemberaubendsten und sehenswertesten UNESCO-Weltnaturerbestätten in Europa herausgesucht.
  • Jahrhundertealte Baumriesen, eine bemerkenswerte Flora und Tiere, die anderenorts schon lange ausgestorben sind: Der Białowieża-Nationalpark an der polnisch-weißrussischen Grenze ist der letzte wirkliche Urwald Europas. Zwischen den zahlreichen verrottenden Baumstämmen fühlen sich Säugetiere wie Wölfe, Luchse und rund 450 Wisente heimisch. Die strengen Schutzgebiete des Białowieża-Urwalds dürfen Besucher nur mit einem Führer auf festen Routen betreten.
  • Schroffe Gipfel, Hochalmen, Gletscherseen und tiefe Schluchten: Der Durmitor, ein Bergmassiv in Norden Montenegros, ist noch ein echter Geheimtipp in Europa – ungeachtet seines Status als UNESCO-Weltnaturerbe. Den Titel trägt das 48 Gipfel und knapp zwanzig Seen umfassende Durmitor-Massiv seit 1980. Für Wanderungen durch die ursprüngliche Landschaft eignet sich der Crno Jezoro als Ausgangspunkt.
  • Markante Zacken und scharfe Linien – die weltweit einzigartige Schweizer Gebirgslandschaft der Tektonikarena Sardona wurde 2008 von der UNESCO ins Weltnaturerbe aufgenommen. Die Glarner Hauptüberschiebung entstand als aufgrund der Plattentektonik unterschiedlich alte Gesteine übereinander geschoben wurden. Heute ist die Linie zwischen den Felsen auch aus großer Entfernung erkennbar. Besonders gut sichtbar ist die Glarner Hauptüberschiebung übrigens an den Tschingelhörnern.
  • Der Geirangerfjord ist der bekannteste Fjord Norwegens und so einzigartig, dass er seit 2005 zum UNESCO-Weltnaturerbe zählt. Durch die Nähe von Meer und Hochgebirge gibt es rund um den fünfzehn Kilometer langen Fjord eine einmalige Naturvielfalt. Zahlreiche Wasserfälle stürzen von den steilen Felswänden hinab in den Fjord und Überreste alter Bauernhöfe säumen das Ufer. An der Einfahrt zum Geirangerfjord liegt die Jugendstilstadt Ålesund, die zur schönsten Stadt Norwegens ernannt wurde.
  • Auch Deutschland hat einige UNESCO-Weltnaturerbestätten zu bieten – dazu zählt auch das Wattenmeer der Nordsee. Das Wattenmeer ist das wichtigste gezeitenabhängige Feuchtbiotop und die größte Fläche aus Schlick- und Sandwatt der Welt. Die UNESCO hat die Region aufgrund ihrer außergewöhnlich großen Artenvielfalt und der immensen ökologischen Bedeutung des Wattenmeers in die Liste des Weltnaturerbes aufgenommen.
  • Laponia liegt im schwedischen Lappland und ist nicht nur UNESCO-Weltnaturerbe, sondern auch Kulturerbe. Die Region zählt zu den größten, von Menschen noch unbeeinflussten Wildnisgebieten Europas. Laponia ist vom indigen Volk der Samen besiedelt, die von der Rentierzucht leben und den Wanderbewegungen ihrer Rentierherden folgen. Wer die Einsamkeit sucht und nördlich des Polarkreises wandern möchte, wird in Laponia fündig.
  • Der Nationalpark Pirin im gleichnamigen bulgarischen Gebirge erstreckt sich auf einer Fläche von rund 265 km² und wurde 1983 in die UNESCO-Liste des Weltnaturerbes aufgenommen. Die abwechslungsreiche Landschaft bietet Gletscherseen, Wasserfälle, Höhlen und endlose Bergkiefernwälder. Im Nationalpark Pirin leben neben Wölfen, Braunbären und Wildziegen auch mehrere seltene Vogelarten.
  • Die märchenhaften Urwälder von Komi erstrecken sich im nördlichen Uralgebirge in der russischen Republik Komi. Die seit 1995 zum UNESCO-Weltnaturerbe gehörenden Wälder sind das größte zusammenhängende Urwaldgebiet Europas und Lebensraum für eine Vielzahl von gefährdeten und geschützten Tierarten, wie dem Fischotter, dem Europäischen Biber und dem Wolf. Trotz des Status als Weltnaturerbe, möchte die Regierung der Republik Komi Teile des Urwaldes für den Goldabbau nutzen. Auch illegale Abholzungen gefährden die Urwälder von Komi zusehends.
  • Türkis glitzernde Seen, eindrucksvolle Wasserfälle und tosende Flüsse – der Nationalpark Plitvice ist ein echtes Wasserparadies. Sechszehn große und kleine Seen reihen sich hier aneinander und gehören nicht nur zum größten Nationalpark Kroatiens, sondern waren auch eines der ersten Naturdenkmäler, die in das UNESCO-Weltnaturerbe aufgenommen wurden. Seit einigen Jahren darf in den Plitvicer Seen nicht mehr gebadet werden, dennoch lockt das blaue Wasser jährlich rund eine Million Besucher an.
  • Der imposante Monte Perdido ist der dritthöchste Berg der Pyrenäen und gehört seit 1997 aufgrund seiner geologischen Einzigartigkeit sowie der Schönheit und Vielfalt der Natur zum UNESCO-Welterbe. Das Bergmassiv des Monte Perdido, das sich über Spanien und Frankreich erstreckt, wird auf der Südseite von langen Graten und tiefen Schluchten geprägt, während es auf der Nordseite schroff und steil abfällt.

UNESCO-Weltnaturerbe: Die einzigartigsten Orte Europas

Diese zehn UNESCO-Weltnaturerbestätten gehören zu den schönsten Gebieten Europas.

Von tiefen skandinavischen Fjorden und berühmten Wasserfällen, über märchenhafte russische Urwälder bis zum endlosen Wattenmeer der Nordsee – Europa hat einige Naturschätze zu bieten. Viele dieser einmaligen Landschaften sind aufgrund ihrer weltbedeutenden Einzigartigkeit und Authentizität in den vergangenen Jahrzehnten von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt worden. Um von der UNESCO als Weltnaturerbe ausgezeichnet zu werden, müssen sich die Stätten nicht nur durch eine außergewöhnliche Naturschönheit auszeichnen, sondern müssen sich außerdem verpflichten, die Region zu schützen und zu erhalten. Wir haben für euch zehn der atemberaubendsten und sehenswertesten UNESCO-Weltnaturerbestätten in Europa herausgesucht.

Klickt euch oben durch die Galerie und entdeckt die schönsten UNESCO-Weltnaturerbestätten Europas!