Egal ob sattes Grün im Sommer oder verschneite winterliche Landschaften – Spaziergänge durch den Wald sind immer gesund. Zwar ist der Energieverbrauch beim gemütlichen Spaziergang nicht ganz so groß wie bei anderen Sportarten, dennoch haben die Ausflüge in die Natur einen ähnlichen gesundheitlichen Nutzen wie manch schweißtreibender Ausdauersport. Wie gesund ein Ausflug in die Natur ist, zeigen unsere zehn Gründe, häufiger an die frische Luft zu gehen.

1. Ein Ausflug in den Wald stärkt das Immunsystem

Ein kurzer Spaziergang durch den Wald oder über die Wiese und die Lungenkapazität steigt und der Blutdruck sowie das Risiko der Arterienverkalkung sinken. Japanische Forscher konnten sogar nachweisen, dass durch den Waldausflug natürliche, körpereigene Killerzellen aktiviert werden, die Krebszellen fressen. Die gesteigerte Zellen-Aktivität hält sogar noch bis zu einer Woche nach dem Spaziergang an.

2. Die Natur lässt das Stresslevel sinken und sorgt für Entspannung

Nach einem stressigen Tag läuft man am besten noch eine Runde durch den Wald. Schon fünf Minuten reichen nachweislich aus, um zu entspannen und den Kopf freizukriegen. Die Herzfrequenz, die Adrenalin-Ausschüttung und somit auch das Stresslevel sinken und angespannte Muskeln lockern sich in der Natur merklich und wesentlich schneller als bei einem Ausflug durch die Stadt.

3. Frische Luft und Tageslicht sorgen für einen guten Schlaf

Ihr wälzt euch nachts oft schlaflos im Bett? Dann solltet ihr tagsüber definitiv öfter an die frische Luft gehen. Das natürliche Tageslicht hilft dabei, die innere Uhr und damit einen gesunden Schlafrhythmus zu wahren. Durch die Bewegung an der frischen Luft entspannt sich euer Körper besser und findet abends leichter zur Ruhe.

4. Spaziergänge verbessern die Laune

Lediglich fünf Minuten sportliche Aktivität an der frischen Luft reichen auch aus, um die Laune deutlich zu verbessern. Ebenso steigt das Selbstwertgefühl bei Bewegung in der Natur. Wer also schlechte Laune hat, sollte einfach ein paar Minuten durch den Wald spazieren oder eine Runde durch den Park joggen und schon hellt die Stimmung auf.

5. Wanderpfade stärken das Gedächtnis und die Konzentration

Zudem haben Studien ergeben, dass ein Spaziergang oder eine Wanderung durch die Natur die Konzentration fördert. Die Bewegung und die frische Luft versorgen das Gehirn mit Sauerstoff, die Durchblutung wird angekurbelt und folglich steigt die Gehirnleistung. Gleichzeitig ist der Spaziergang eine willkommene Pause von der ständigen Informationsflut, die uns im Alltag trifft, und man bekommt den Kopf frei. Ein Waldspaziergang tut somit auch Menschen mit Aufmerksamkeitsstörungen oder Konzentrationsschwächen gut.

6. Linderung von Depressionen

Spaziergänge beeinflussen das Wohlbefinden positiv und lindern die Symptome einer Depression. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die Zeit im Grünen depressive Gedanken reduziert. Menschen, die regelmäßig in der Natur unterwegs sind, statt nur auf dem Sofa zu sitzen, werden eindeutig seltener depressiv.

7. Muskeln aufbauen und Knochen stärken

Wer regelmäßig im flotteren Tempo spazieren geht, stärkt seine Muskulatur und fördert somit das Abnehmen. Durch die Bewegung wird sanft Muskelmasse aufgebaut und Knochen und Gelenke gestärkt. Die Muskeln werden mit mehr Energie in Form von Sauerstoff sowie mit Nährstoffen versorgt. Geht man regelmäßig flott spazieren, wird man dadurch spürbar fitter.

8. Spaziergänge helfen gegen Schokoladen-Heißhunger

Ihr habt eurem Heißhunger auf Süßes den Kampf angesagt? Dann dreht einfach eine Runde durch die Natur und schon verschwindet die Lust auf Schokolade. Grund für den plötzlichen Heißhunger ist meist ein Mangel des Glückshormons Serotonin – ein zwanzigminütiger Spaziergang an der Sonne kurbelt die Glückshormon-Produktion wieder an und lässt den Heißhunger verfliegen.

9. Frische Luft sorgt für einen schönen Teint

Ein Spaziergang an der frischen Luft sorgt nicht nur dafür, dass ihr Farbe ins Gesicht bekommt, sondern versorgt die Haut mit Sauerstoff und kurbelt die Durchblutung an. Durch den Sauerstoff wird die Zellteilung in der Haut angeregt und lässt euch frisch und gesund aussehen.

10. Und Bergluft ist noch viel gesünder!

Wer besonders viel für seine Gesundheit tun möchte, der geht zusätzlich regelmäßig in die Berge. Die Luft in den höheren Lagen und das dort herrschende Reizklima – das heißt dünne, trockene Luft sowie erhöhte Sonneneinstrahlung – aktivieren laut aktuellen Forschungen die körpereigenen Abwehrmechanismen, kurbeln den Kreislauf an und schützen obendrein vor Herzinfarkten. Die dünnere, saubere Luft zügelt zusätzlich den Appetit und lässt vor allem Allergiker und Menschen mit Atemwegsbeschwerden wieder richtig durchatmen.

Und wenn euch all die Argumente nicht reichen: es ist wissenschaftlich bewiesen, dass Spazierengehen und andere Aktivitäten an der frischen Luft das Leben verlängern. Wenige Minuten am Tag sind schon ausreichend, um einen positiven Effekt auf die Lebensdauer zu haben.

Also nix wie los und raus jetzt!

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