Große Eidechse auf der kanarischen Insel El Hierro

Wandern auf El Hierro

El Hierro ist die westlichste Insel der Kanarischen Inseln und gehört zu der spanischen Provinz Santa Cruz de Tenerife. Ihre abwechslungsreichen Landschaftsformen machen die kleine Insel besonders für Wanderer attraktiv, so führen Wanderwege entlang der rauen Inselküste, durch immergrüne Lorbeerwälder, über Vulkangestein und hinauf auf den Gipfel des Malpaso, der mit 1.500 Metern der höchste Berg der Insel ist.

Abseits des Tourismus, der sich auf den größeren Kanarischen Inseln abspielt, hat El Hierro seine Ursprünglichkeit bewahrt. Die Insel verfügt über einzigartige Naturräume, die zu Fuß ebenso auf gut ausgebauten Wegen wie auf schmalen Pfaden erkundet werden können. Letztere werden in der Region auch als „Caminos“ bezeichnet und ziehen sich in einem engmaschigen Wegenetz über die Insel.

Die Küstengebiete der Insel sind eher flach und eignen sich sehr für Familienwanderungen mit Kindern. Dennoch gibt es auch für den anspruchsvollen Wanderer schwierigere Routen, zum Beispiel der Aufstieg auf den Malpaso. Wer es erst einmal nach oben geschafft hat, wird mit einer fantastischen Aussicht auf die umliegende Landschaft und das Meer belohnt. Daneben gehört eine Wanderung an den Steilwänden des Golftals oder durch den bekannten Wacholderwald El Sansibar zu den Wanderhighlights von El Hierro, ebenso wie der alte Pilgerweg Camino de la Virgen.

Deine Wanderführer in der Region

Touren in der Region El Hierro

1

Isora – Fuente de Azofa – Las Playecillas Auf in Vergessenheit geratenen Hirtenpfaden zu einer der wichtigsten Quellen

gratis
9,4 km
05:20 h
881 hm
855 hm

Das üppige Grün der bewaldeten Gebiete von El Hierro führt den Betrachter schnell in die Irre, den natürlichen Wasserquellen gab es nur sehr wenige auf der Insel. Besonders geschätzt wurden die Fuente de Azofa, sie stillte Durst von Mensch und Tier in der Region von Isora. Auf der heutigen Wüsten-Wanderung sollte man möglichst viel Trinkwasser dabei haben, denn an den sonnenverwöhnten Hängen brennt die Sonne unermüdlich. Eine Wanderung durch die schönsten Regionen der Insel – mit prächtiger Aussicht. Was bleibt, ist die positive Erinnerung an diese Empfindung, wenn der Körper signalisiert, was ihm gut tut. Vorausgesetzt, auch der geübte Bergwanderer hatte genügend trainiert, um die geforderte Kondition mitzubringen.

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2

Sabinosa – Las Casillas – El Sabinar – Mirador de Bascos Landschaften von unglaublicher Magie und Schönheit

gratis
10,4 km
04:25 h
878 hm
887 hm

Auf alten Hirtenpfaden führt der Pfad durch das üppige Grün des Lorbeerwaldes – ein fast dschungelartiger Waldanschnitt – zu kommunalen Hochwiesen. Das Landschaftsbild ist geprägt durch langjährige Viehwirtschaft mit sanft abfallenden Wiesen. Ein weiteres Highlight sind die windgeformten und verknöcherten Zedern Wacholderbäume. Beim Mirador Bascos überblickt man das imposante halbrund des El Golfo Tals. Der Streckenabschnitt oberhalb der Steilwand lässt einem schon mal den Atem stocken, links von uns fällt die Steilwand 700 m in den Abgrund.

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3

Tigaday – Charco Azul – Camino del Canal Zu einem der schönsten Meerwasserschwimmbecken auf El Hierro

gratis
8,4 km
03:00 h
313 hm
316 hm

Südlich von Tigaday und Los Llanillos im El Golfo Tal führt diese Wanderung entlang gepflegter Häuser und Villen mit wunderschönen üppigen Blumengärten. Der Höhepunkt der Wanderung ist das Badebecken von Charco Azul, geschützt von natürlichen Felsen vor der mächtigen heranrollenden Brandung. Die Inselregierung ließ diese ausbauen und bietet attraktive Sonnenterrassen, eine Wasser- und Grillstelle - die sich in einer halb offenen Höhle befindet. Das blaue Wasser des Atlantischen Ozeans steht im beeindruckenden Kontrast zur dunklen Vulkanlandschaft. Schwelgen im Gesang der Meer- und Windgeräusche.

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4

HI-5 – Mirador de La Pena – Mirador de La Salmor Von einer spektakulären Felsengruppe zum eindrucksvollsten Mirador der Insel

pro
6,4 km
02:35 h
382 hm
376 hm

Den nördlichen Abschluss des El Golfo Tals bildet die Felsengruppe der Roques de Salmor. Der größte, der Roque Grande ragt dabei 110 m aus dem Atlantischen Ozean. Aufgrund seiner isolierten Lage konnte dort die Rieseneidechse – Lagarto gigante – überleben. Immer die Felsengruppe in Blick wandern wir ein kurzes Stück entlang der Steilküste, um dann auf einem vergessenen Camino durch eine Landschaft geprägt von Vulkankegeln bis zum wohl eindrucksvollsten Mirador auf El Hierro aufzusteigen. Mitgestaltet wurde er vom bedeutendsten Künstler der Kanarischen Inseln, Cesar Manrique aus Lanzarote. Wir lernen die Insel von ihrer genusstollsten Seite kennen.

5

El Mocanal – Echedo – Camino del Vallado – El Mocanal Vorbei an vier Weinpressen sollst du gehen…

pro
6,8 km
02:40 h
203 hm
203 hm

Im Norden der Insel, im Dreieck zwischen den Ortschaften Valverde, Echedo und Mocanal befinden sich die 3 größeren und stark erodierten Vulkane Montana Cueva de la Paja 535 m, Montana Arines 556 m und Montana Tenesedra 552 m. Durch diese liebliche Vulkanlandschaft, vorbei an alten und restaurierten Weinpressen und die dazugehörigen Weinfelder führt diese Genusswanderung.

6

Taibique – Mercader Die Kanarischen Kiefern, die durch Größe und Pracht beeindrucken

pro
12 km
04:50 h
437 hm
442 hm

Nach den verheerenden Waldbränden von 2007 hat die Inselregierung ein neues Konzept bei Waldbränden ausgearbeitet und dazu gehört ein Feuerwachturm – unser heutiges Ziel und ganz nebenbei der schönste Aussichtspunkt über die ausgedehnten Pinienwälder. Eine Besonderheit stellen die Kanarischen Kiefern dar: Sie ist feuerfest und kann mit 3 langen Nadeln mehr Kondenswasser aus dem Nebel gewinnen als ihre Kollegen auf dem spanischen Festland. Glücksort wohlriechender Pinienwald, schnell entfaltet sich etwas tief in uns.

7

El-Golfo-Tal – Ermita de San Salvador – Parador Herausragende Inseldurchquerung von Südost nach Nordwest

pro
15,5 km
07:45 h
1343 hm
1345 hm

Was sagte der deutsche tschechische Autor Jan Rys 1930 bis 1986: Das Bergsteigen wird durch die Existenz von Bergen sehr erschwert. Das wird die Herausforderung für die heutige Überquerung des zentralen Bergmassivs von El Hierro sein. Der sportlich ambitionierte Bergsteiger durchwandert die Sukkulentenstufe, den Thermophilen Buschwald, den immergrünen Lorbeerwald und das Gebiet der Kiefernwälder – naja einfach alle Vegetationszonen der Insel. Trotzdem gilt: Langsam entkommt man dem Alltag am schnellsten.

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