In 8 Tagen über die Alpen: Alpenüberquerung von Garmisch nach Sterzing

Alpenüberquerungen gewinnen immer mehr an Beliebtheit. Und das aus gutem Grund! Aus eigener Kraft die Alpen überwinden belohnt jeden, der sich diesem Abenteuer widmet, mit der unfassbaren Schönheit der Alpenregionen und purer Freude über die eigene Leistung. Während Routen wie der klassische E5 mittlerweile als stark frequentiert gelten, gibt es noch andere, ruhigere Varianten. Eine dieser Varianten stellen wir Dir heute vor: Die Alpenüberquerung von Garmisch nach Sterzing.

Vielfältige Region: Erwandere 3 Alpenländer
Komfortable Unterkünfte: 3 Sterne- oder 4 Sterne Hotels
Mittlere Schwierigkeit: Mit guter Grundkondition die Alpen überqueren
Inklusive Gepäcktransport: Beschwingt mit leichtem Tagesrucksack wandern

 


Transalp von Garmisch nach Sterzing – hier geht’s zur individuellen Trekkingreise

© Marina Weisshaupt

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Etappe 1: Von Garmisch-Partenkirchen nach Leutasch

Länge: 15,5 km | ↑ 550 m  | ↓ 700 m | Dauer: ca. 5,5 h

Diese wunderschöne Transalp kannst Du entspannt mit einer aussichtsreichen Seilbahnfahrt zum Eckauer einläuten. An Schloss Elmau vorbei geht es zunächst in Richtung Lautersee im Wettersteingebirge. Nach einem kurzen Aufstieg zum urigen Berggasthaus Ederkanzel folgt der Abstieg hinunter zum Eingang der Leutascher Geisterklamm. Wer Lust auf mehr hat, kann hier noch den Rundweg durch die imposante Klamm mitnehmen.

Der malerische Lautersee vor Bergkulisse. © shutterstock

 

Etappe 2: Von Leutasch ins westliche Mittelgebirge

Länge: 10 km | ↑ 400 m | ↓ 300 m | Dauer: ca. 3,5 h

Die nächste Etappe führt durch das Leutascher Tal über den Katzenkopf (1.817 m) in die Olympiaregion Seefeld in Tirol. Um am nächsten Tag bereits ins Stubaital aufbrechen zu können, planst Du am besten eine Übernachtung im Mittelgebirge ein. Dafür kannst Du mit dem Zug zunächst in die Hauptstadt der Alpen, Innsbruck, fahren. Hier lohnt sich ein Spaziergang in der Alpenhauptstadt, durch die historische Altstadt und vorbei am berühmten „Goldenen Dachl“. Anschießend kannst Du mit den gut ausgebauten Busverbindungen zu Deiner Unterkunft im westlichen Mittelgebirge aufbrechen.

Ausblick auf die Nordkette von Mutters im westlichen Mittelgebirge. | © TVB Innsbruck

 

Etappe 3: Überschreitung ins Stubaital

Länge: 11 km | ↑ 550 m | ↓ 1050 m | Dauer: ca. 5,5 h

Die Überschreitung in das Stubaital führt Dich heute vorbei an den interessant geformten Kalkkögeln, die ähnlich wie die Dolomiten in imposanten Karstformationen in den Himmel ragen. Über das Halsl (1.992 m) gelangst Du in die Orte Telfes und Fulpmes im Stubaital, wo sich gute Übernachtungsmöglichkeiten bieten.

Auf Wanderpfaden im Stubaital. | © Shutterstock

 

Etappe 4: Vom Stubaital ins Gschnitztal

Länge: 14,5 km |↑ 350 m | ↓ 700 m | Dauer: ca. 5 h

Das erste Stück der heutigen Etappe kannst Du mit einer wunderschönen Fahrt mit den Serlesbahnen bei Mieders abkürzen. Auf dem Weg zum Wallfahrtsort und Klostergasthof Maria Waldrast wacht der Blick von „Königin Serles“ (2.718 m) über Deine Schritte. Über den Trinser Steig verlässt Du anschließend das Stubaital und betrittst das beschauliche Gschnitztal.

Maria Waldrast am Fuße der Serles. | © Shutterstock

 

Etappe 5: Ins Obernbergtal

Länge: 17 km | ↑ 1050 m | ↓ 900 m | Dauer: ca. 8 h

Vorbei an der gemütlichen Trunahütte führt Dein Weg heute zunächst auf das Eggerjoch (2.132 m). Beim Abstieg kommst Du an einem klaren Bergsee, dem Lichtsee, vorbei. Der Blick reicht hin bis zu den nahen Bergen am Brenner, den markanten Tribulaunen und dem Olperer (3.476 m). Am Ende der heutigen Wanderung kommst Du ins idyllische Obernbergtal.

Der Obernberger Tribulaun nahe des Brenners. | © Hilde Nairz

 

Etappe 6: Auf Schmugglerpfaden nach Südtirol

Länge: 15,5 km | ↑ 800 m | ↓ 1100 m | Dauer: ca. 7 h

Heute führt Dich der Weg auf alten Schmugglerpfaden Richtung Südtirol. Auf dem Weg gelangst Du zum naturbelassenen Obernberger See, einem idyllisch gelegenen Waldsee südlich von Obernberg am Brenner. Der Weg führt anschließend über das Sandjoch nach Italien.

Ruhig und malerisch gelegen: der Obernberger See. | © Shutterstock

 

Etappe 7: Von Sterzing ins Ridnauntal

Länge: 8,5 km | ↑ 100 m | ↓ 1000 m | Dauer: ca. 3,5 h

Das Ende dieser Alpenüberquerung kannst Du getrost gemütlich ausklingen lassen. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gelangst Du bis vor die Tore Sterzings. Eine Seilbahn bringt Dich von hier hinauf bis zum Rosskopf (2.189 m), dem Hausberg der Stadt Sterzing. Auf dieser finalen Etappe geht es hoch über dem Tal, meistens absteigend, in das ruhige Ridnauntal hinein. Ebenfalls anbieten würde sich eine Fahrt mit dem Sessellift Ladurns.

 

Mehr Infos zur Alpenüberquerung

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