Auf den Pfänder - Wandertour

Tourenausklang am "Schwäbischen Meer"

11 km
04:00 h
652 hm
652 hm
Start | Bregenz, 410 m, Parkplatz und Bushaltestelle bei der Talstation der Pfänderbahn. [GPS: UTM Zone 32 x: 556.765 m y: 5.261.567 m].
Charakter | Langer und zum Teil steiler Aufstieg, hervorragend bezeichnete Wander­wege und Pfade, kurze Anliegersträßchen. Lehrpfad und Wildpark unterhalb der Pfänderbahn-Bergstation.

Tourenverlauf

Tourenbeschreibung

Unter den zahlreichen Pfänderwegen dürften die hier – über die steile Westseite – vorgestellten, die stimmungsvollste Kombination abgeben. Wir folgen bei der Pfänderbahn in Bregenz  01  dem steilen, gepflasterten An- liegersträßchen am Steinenbach bergan Richtung Weißenreute. Am Stadtrand lenkt uns die gelb-weiße Markierung auf einen Waldwanderweg. Bei der Parzelle Weißenreute begeben wir uns auf den Gschliefweg, der sich in spürbarer Steigung durch den begeisternden und angesichts der Stadtnähe überraschend wilden Hangmischwald emporwindet. Gelegentlich säumen Nagelfluhabbrüche und mächtige, mitunter efeuüberrankte Felskloben den reizvollen Entdeckungsweg. Weiter oben wird ein Sturzbach überschritten. Im Bereich von Wiesenlichtungen unterquert man zweimal die Pfänderbahn. Ab dem Gaststüble Halbstation  03  im Weiler Hintermoos (mit einem alten Schindelhof) benützt unser Aufstieg ganz kurz ein Anliegersträßchen. Hier erfahren wir auf einer Tafel von der wahrlich unglaublichen Meisterleistung des Pfänderstürmers Dieter Koller, der in fünf Jahren und fünf Wochen bis zum Mai 1997 dreitausendmal den Gipfel besuchte, wobei sich die gigantische Zahl von 1,8 Millionen Höhenmetern ergab. Zuletzt geht es auf geteerter Fahrbahn unter einem Schlepplift hindurch zur Einkehr Pfänderdohle. In Kürze ist dann die Pfänderbahn-Bergstation  04  erreicht – das Schild "Pfänderspitze" weist zum nahen Pfänder. Der Blick schweift über weite Täler und dunkle Wälder bis ins Allgäu und über die zahllosen Berge des Bregenzerwaldes in die Schweizer Alpen. Jenseits des Alpenrheins schmiegen sich die Appenzeller Höhenzüge an das blaue Ufer des "Lacus Brigantinus". Der Wegweiser "Haggen über Lohorn" leitet den Abstieg auf dem Wildpark-Rundweg hinunter zur ehemaligen Adlerwarte ein. Ein Wanderweg bringt uns zu einer Einöde und ein Güterweg zum Weiler Riese. Auf einem Anliegersträßchen weiter nach Lohorn und auf einem Waldweg zur Parzelle Altreute  02 . Der Schlussabstieg auf einem Pfad an der Kapelle vorbei und teilweise im Zickzack zurück zur Talstation der Pfänderbahn in Bregenz  01  erweist sich als sehr romantisch.     ...

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