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Einzigartiges Klima in der Rostocker Heide

 

Östlich von Warnemünde liegt Deutschlands größter zusammenhängender Küstenwald – die Rostocker Heide. Sie ist ein echter Geheimtipp für Wanderer und Radler, denn sie überzeugt nicht nur mit traumhaften Kulissen, sondern mit einem einzigartigen Klima, das Körper, Geist und Seele gut tut.

Auf 6.000 Hektar erstreckt sich das seit 1996 ausgewiesene Landschaftsschutzgebiet entlang der Ostseeküste zwischen dem Breitling bei Warnemünde und Wiederort bei Graal-Müritz. Nur einen Katzensprung von der Großstadt Rostock entfernt ist die Rostocker Heide ein beliebtes Ausflugsziel, das mit ihrer einzigartigen Landschaft und vieler, vom Wind verwehter Bäume beeindruckt.

Drei Klimazonen

Vom Strand aus sind es nur wenige Meter in den Wald, der mal von Laub- und mal von Nadelbäumen geprägt ist. Die Brandung rauscht, eine angenehme Brise weht von der Seeseite herüber – da wundert es einen nicht, dass der Küstenregion bei Rostock positive und erholsame Effekte auf Körper und Geist nachgesagt werden. Denn vereint sorgen das Meer, der Wind und der Wald nicht für ein oder zwei – sondern gleich für drei verschiedene Klimazonen, in denen es durch die Temperaturunterschiede zu einem intensiven Austausch der Luft auf engstem Raum kommt.

Wie kann das sein? Der kühle Wind trifft von der Ostsee auf die Küste, wo er von den Bäumen abgefangen wird und sich mit der Waldluft vermischt. Der Bereich auf der Waldrückseite ist dadurch vom Wind geschützt und auch die Temperaturen sind deutlich höher. Der Meteorologe Stefan Kreibohm erklärt das Phänomen anschaulich: