Wandern im Teutoburger Wald

Mystische Orte und Zentren modernen Lebens, augenzwinkernde Anekdoten und herzzerreißende Sagen, dutzende namhafte genauso wie unscheinbare Gipfel, aneinandergereiht wie Perlen auf einer Schnur – all das findest Du im Teutoburger Wald.

Die Region rund um Osnabrück, Minden, Bielefeld, Paderborn und Höxter begeistert mit seiner ausgeprägten Natur – und Kulturlandschaft. Vom „Teuto“ aus, wie der Naturpark rund um das Mittelgebirge auch genannt wird, kannst Du tolle Ausblicke auf die angrenzenden Naturräume, die Norddeutsche Tiefebene, die Lippische Berge, das Münsterland, die Paderborner Hochfläche oder das Oberwälder Land genießen.

Die Mittelgebirgslandschaft besitzt ein gut ausgebautes Wanderwegnetz und bietet mit ihren über 2.000 Wanderkilometern ein herrliches Wandervergnügen für jeden Anspruch. Mit 446,4 Metern ist der höchste Berg des Teutoburger Waldes zwar nicht der allerhöchste, aber dafür kannst Du auf abwechslungsreichen Wanderwegen vielen spannenden Abenteuer nachgehen!

Begebe Dich zum Beispiel auf Spurensuche nach Saurierfährten und Hünengräbern, erkunde germanische Fliehburgen und karolingische Burganlagen oder genieße tolle Aussichten von den gewaltigen Monumenten, die hierzulande aus der Landschaft ragen.

Deine Wanderführer in der Region

Touren in der Region Teutoburger Wald

1

Die Externsteine Vom Endpunkt des Hermannsweges zu einer Kultstätte der Menschheit

14,3 km
04:15 h
475 hm
475 hm
​Der „Kraftort“ Externsteine nimmt unter den Sehenswürdigkeiten des Teutos den unangefochtenen Spitzenplatz ein. Die Anreiselogistik erfordert dafür keine Wanderung. Beim Studium der Umgebung rückten plötzlich der felsige Lippische Velmerstot und das romantische Silberbachtal ins Interesse der Autoren und verbanden sich zu deren Lieblingstour. Sie wird im Nachgang unbedingt empfohlen!
2

Nonnenstein, Grüner See und Kellenberge Zwei Berge in zwei Bundesländern mit einem See in Grenznähe

18,5 km
05:15 h
590 hm
590 hm
„Zur Mitfahrt bitte gut sichtbar am Bahnsteig aufstellen, beim Ausstieg Haltewunsch durch Knopfdruck anzeigen“   Wer dem folgt, kann die vorgestellte Rundtour bequem mit der Bahn angehen. Wer auch der Wegbeschreibung folgt, bewegt sich grenzüberschreitend auf dem Wiehengebirgskamm: er ersteigt den nordrhein-westfälischen Nonnenstein, findet hinter der Landesgrenze den Grünen See mit pfiffiger Einkehr und besucht die niedersächsischen Kellenberge.
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3

Der Dörenberg bei Georgsmarienhütte Zu den Aussichtstürmen der antiken Kontrahenten

10,6 km
03:15 h
400 hm
400 hm

Der Teutoburger Wald zieht von Hörstel im Westen als schmales Bergband ostwärts durch die Region. Vor Bad Iburg aber dünnt es aus, endet schließlich vor den Pforten der Bischofsstadt. Doch nördlich davon, bei Georgsmarienhütte, sammeln sich die Anhöhen erneut, schwingen sich auf zu stattlicher Höhe. Hier ist der Teuto breit, eng zertalt, wuchtig fast. Diese Tour führt auf 4 Berge, den höchsten eingeschlossen. Zwei davon tragen Türme, deren Namen weit zurück reichen in die Geschichte.

4

Bad Iburg als Start und Ziel Von der Osnabrücker Bischofsstadt zum höchsten Punkt des Münsterlandes

pro
20,4 km
05:45 h
465 hm
465 hm

Bad Iburg ist derart hübsch, dass man glatt das Wandern vergessen könnte. Allein die überragende Burg ist steter Blickfang und Sehnsuchtsort der Schaulustigen, Kunstsinnigen und Kulturfolger. Es ist zudem sehr grün und wasserreich mit Kurpark, Schlosswiese, Charlottensee, Bächen, Teichen. Und war Jahrhunderte lang sehr erbauend: in der Stadtanlage wuchs ein Jagdschlösschen, die Wasserburg Scheventorf, die Schlossmühle, der Gografenhof. Und doch lockt Bergland nach draußen. Zum Beispiel zum höchsten Münsterländer Berg. Bad Iburg kann warten.

5

Am Kalkrieser Berg Zum Schauplatz der legendären Varusschlacht

15 km
04:15 h
265 hm
265 hm
Auf der einen Seite undurchdringlicher Bergwald, auf der anderen Seite abgrundtiefes Moorland. Ungangbar, pfadlos. Keine Orientierung. Unheilvolle Stille, Inferno droht, Krieg liegt in der Luft. Man schreibt das Jahr 9 n. Chr.

Szenenwechsel: Auf der einen Seite lichter Forst, auf der anderen das Große Moor mit dem Mittellandkanal. Gepflegte Wege führen voran, Schilder sagen, wo´s langgeht. Waldesruhe, friedliches Treiben, Freizeit lockt hinaus. Es ist das 21.Jh.​

6

Das Hermannsdenkmal auf der Grotenburg Besuch zweier „Wolkenkratzer“ für historisches und modernes Sendungsbewusstsein

11,9 km
03:30 h
360 hm
360 hm
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Erst reckt Hermann alias Arminius sein Schwert in den einstigen Germanenhimmel, dann lässt der Mast des sogenannten Bielsteinsenders den staunenden Betrachter fast Hals-über-Kopf davorstehen. 53,46  m hoch der eine, 290 m der andere. Zwei regionale Wolkenkratzer mit Sinn für Sendung, die, mit Heidental und Dreiflussstein kombiniert, eine eindrückliche Rundtour ergeben.
7

In die Lemgoer Mark Auf einen Sprung ins Lippische Bergland

pro
17,3 km
05:00 h
510 hm
510 hm
​Die Lemgoer Mark, als Naturgarten der Lemgoer Städter, gehört zum sogenannten Lippischen Bergland. Wenngleich vollumfänglich zum Naturpark Teutoburger Wald / Eggegebirge gehörig, ist die waldreiche Mark dem eigentlichen Teuto ein Stück weit nördlich entrückt. Aber es verstärkt oft den Reiz, wenn man sich vom Gewohnten mal ein Stück entfernt. Diese Tour mit deutlichen Höhenunterschieden auf relativ engem Raum gibt den typischen Landschaftseindruck wieder. Auch anschließend, von Lemgo aus.
8

Zu den Dörenther Klippen Sandsteinarchitektur im Münsterland

12,1 km
03:30 h
330 hm
330 hm

Die Dörenther Klippen sind Ergebnis einer architektonischen Schöpfung, die jeden Bauherren zufrieden stellen würde. Die beteiligten Gewerke gaben ihr Bestes um Großes und Beständiges zu schaffen: das Kreidemeer, darin sich Sande ablagerten; tektonische Kräfte, die den Sandstein hoben und aufrichteten; die Witterungseinflüsse, die seither unablässig das Erscheinungsbild modellieren. Der Mensch gab den Felsen Namen und Zuwegung, die den Wanderer heranführt an diese einzigartige Naturkunst.

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Highlights in der Region Teutoburger Wald

Schloss Holte-Stukenbrock
Schloss Holte-Stukenbrock

Schloß Holte-Stukenbrock - Senne, Emsquelle und tierische Erlebnisse

Die grüne Stadt am Teutoburger Wald ist „Senne und mehr“. Die Heidelandschaft wirkt karg und trocken. Und doch entspringt in Schloß Holte-Stukenbrock die Ems. Die Ems-Erlebniswelt, knapp 2 km von der Quelle entfernt, macht den Fluss zum großen Abenteuer. Die Gäste entdecken die Ems-Regionen, die Lebewesen im und am Fluss, die Geschichten der Menschen und der Industriekultur.

EmsRadweg, Europaradweg R1 und Senne-Radweg gehören zu den überregionalen Radwegen der Stadt. Hinzu kommen reizvolle lokale und regionale Rundwege, die Sie auch mit den städtischen GPS-Leihgeräten erkunden können.

Wunderschöne Wanderwege verlaufen durch den Holter Wald, durch Naturschutzgebiete und entlang kultureller Kleinode. Vor allem das Furlbachtal bietet tolle Möglichkeiten, die Natur auf gut ausgeschilderten Wanderwegen zu entdecken.

Bei Familien beliebt sind die beiden Erlebnispfade, aber auch das Garten-Hallenbad. Von weit her kommen die Gäste des Zoo Safaripark Stukenbrock mit den weißen Tigern und Löwen im Freigehege und dem Hochseilgarten über der Gepardenanlage. Freizeitpark-Attraktionen, Live-Shows und Gastronomie begeistern Groß und Klein.