Wandern auf Teneriffa: Blick auf eine Bergkette

Wandern auf Teneriffa

Teneriffa ist die größte Insel der zu Spanien gehörenden Kanarischen Inseln. Sie liegt vor der Küste Westafrikas und ist rund 1300 Kilometer südwestlich vom spanischen Festland entfernt. Wunderschöne, verschlungene Pfade und zahlreiche Wanderwege führen in einem engmaschigen Wegenetz durch die abwechslungsreiche Landschaft von Teneriffa. Abgelegene, einsame Naturorte, wie dichte Lorbeerwälder, lange Sandstrände, schwarze Lavafelder und zerklüftete Fels- und Vulkanlandschaften werden so für diejenigen Wanderer sichtbar, die sich abseits des Inseltrubels nach Natur und Erholung sehnen.

Ein ganz besonderes Highlight für Wanderer ist hier der Nationalpark El Teide im Zentrum der Insel. Mit 3.718 Höhenmetern ist der Teide, Gipfel des Parks, nicht nur der höchste Punkt der Insel, sondern auch der größte Berg Spaniens. Das weitflächige Gebiet um den Teide wird oftmals als geologisches Naturwunder bezeichnet und erinnert an vielen Stellen an eine Mondlandschaft, die viele Besucher anzieht. Der Nationalpark wurde 2007 zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt.

Auch die gipfelreiche Landschaft des Gebirges vor Teno im Nordwesten von Teneriffa und das Anaga-Gebirge im Nordosten sind für Wanderer sehr interessant. Auf keinen Fall sollte man sich das Dorf Masca entgehen lassen, das den Einstieg zu einer der reizvollsten Wanderungen auf Teneriffa ausgeht: Die Durchquerung der Mascaschlucht, die vom Schluchtgrund aus direkt zum Meer führt. Für diese Wanderung sollte man nicht nur Zeit und ausreichend Getränke mitbringen, sondern natürlich auch festes Schuhwerk.

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Touren in der Region Teneriffa

1

Rund um den Roque Imoque Schluchten und Berge des Südens

gratis
11,5 km
04:00 h
440 hm
440 hm
Einst war die Bergwelt von Südteneriffa wesentlich dichter besiedelt als heute. In den Schluchten und Bergen rund um Arona zeugen bis heute Ruinen, Terrassenfelder und Dreschplätze von der einstigen bäuerlichen Kultur, die erst im Laufe der 1950er-Jahre wohl für immer untergegangen ist. Diese beeindruckende Runde folgt alten Bauern- und Hirtenpfaden durch die einsame Bergwelt.


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2

Stadtrundgang Santa Cruz Zu den schönsten Plätzen der Hauptstadt

gratis
4,5 km
01:45 h
40 hm
40 hm
Seit 1723 ist Santa Cruz de Tenerife Hauptstadt der Insel und Sitz der regionalen Regierung und Verwaltungsbehörden. Durch eine radikale Neugestaltung von weiten Teilen der Stadt präsentiert sich Santa Cruz als moderne Metropole des Archipels, lässt jedoch in manchen Bereichen den einstigen Charme vermissen, wie er etwa im nahen La Laguna noch durch die Gassen der Altstadt weht. Santa Cruz steht in seiner Stadtplanung in einem imaginären Wettstreit mit Las Palmas de Gran Canaria, der Hauptstadt der östlichen Kanaren, das als einzige wirkliche Großstadt des Archipels stets die Nase etwas vorne hatte. Und diesem Wettlauf in die Moderne ist auch das auffälligste Bauwerk am Rundgang zu verdanken.


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3

Barranco del Inferno Ökologische Vielfalt in der Höllenschlucht

gratis
7 km
03:00 h
300 hm
300 hm
Ohne Zweifel zählt der Barranco del Inferno zu den eindrucksvollsten Landschaften Teneriffas. Kaum eine andere Schlucht beherbergt eine derartige Fülle an Pflanzen und Tieren und bietet obendrein landschaftlich sehr beeindruckende Erlebnisse. Dennoch ist es beinahe schon eine "Gewissensfrage", diese Tour in einen Wanderführer aufzunehmen. Nach jahrelanger Sperre wurde der total sanierte Weg erst im Mai 2015 wieder eröffnet. Doch die Schlucht scheint unter keinem guten Stern zu stehen. Denn bereits am 26. Oktober 2015 ereignete sich erneut ein tödlicher Unfall durch einen Steinschlag. Ob und wann die Höllenschlucht wieder für die Öffentlichkeit zugänglich sein wird, stand Ende November 2015 noch nicht fest. Da die Wanderung aber ohne Voranmeldung ohnehin nicht mehr unternommen werden darf, wird sie dennoch hier aufgenommen, wobei auf die speziellen Bedingungen (siehe Info-Kasten) hinzuweisen ist.


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4

Über den Risco-Steig nach Teno Alto Historischer Pfad ins Teno-Gebirge

pro
3 km
02:30 h
670 hm
20 hm
Manche Urwege, welche heute nur mehr dem Wanderer dienen, hatten einst eine große Bedeutung für die lokale Bevölkerung. Der Risco-Steig ist ein klassisches Beispiel für einen derartigen Weg: Früher war er die einzige Verbindung zwischen dem Teno-Plateau und Buenavista del Norte: Waren aller Art wurden hier transportiert und auch die Särge Verstorbener wurden teilweise über diesen abenteuerlichen Pfad transportiert.


5

Zur Schwarzen Mondlandschaft Wunderwelt an der Südseite der Caldera

pro
14,4 km
05:30 h
800 hm
800 hm
Die Wanderung zur bekannten Weißen Mondlandschaft, der Paisaje Lunar, wurde schon in Tour 11 beschrieben. Weit weniger häufig besucht wird dagegen die Schwarze Mondlandschaft. Dies liegt vor allem an der deutlich schwierigeren Erreichbarkeit. Und doch – auch dieses einzigartige Stück Teneriffa ist einen Besuch wert.


6

Rundwanderung zur Choza Chimoche Vom Krater in den Kiefernwald

pro
6 km
02:00 h
270 hm
270 hm
Die Caldera oberhalb von Aguamansa ist der wohl wichtigste Kreuzungspunkt verschiedener Wanderwege an der Nordflanke von Teneriffa. Es bieten sich vielfältige Wandermöglichkeiten aller Schwierigkeitsgrade. Diese Runde gibt einen umfassenden Einblick in das Gebiet.


7

Camino Natural de Anaga-Chasna, 4. Etappe Von der Degollada de Guajara nach Vilaflor

pro
11,3 km
04:45 h
180 hm
1.140 hm
​Der GR 131 ist der einzige offizielle Weitwanderweg der Insel Teneriffa. In fünf Etappen durchquert er die gesamte Insel und ist durchgehend sehr gut beschildert und markiert. Da es problemlos ist, diese Route im Gelände zu finden und auch auf ihr zu bleiben, zielen die folgenden Beschreibungen mehr auf organisatorische Details ab bzw. geben Hinweise, wie man diese Wanderung abwickeln kann.
Die vierte Etappe verlässt den Teide-Nationalpark und führt in das höchst gelegene Dorf im Süden Teneriffas. Über weite Teile deckt sich die Route mit den Touren 11 und 70.
8

Zum Café Vista Paraiso Logenplatz über Puerto de la Cruz

pro
6,5 km
02:30 h
260 hm
10 hm
Diese Wanderung führt vom Tourismusort Puerto de la Cruz zu einem der schönsten küstennahen Aussichtspunkte der Region. Selbst die Hotelburgen der Stadt scheinen von hier oben nur mehr klein und die Stadt offenbart ihre malerische Lage im untersten Teil des Orotavatales.


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