Wandern im Pfälzerwald (Deutsche Weinstraße)

Exzellente Weine, abwechslungsreiche Wanderungen und ein mediterranes Klima – das ist der Pfälzerwald, das größte zusammenhängende Waldgebiet in Deutschland. Die beliebte Region besitzt nicht nur wegen seiner Grenzlage zwischen Deutschland und Frankreich eine interessante Geschichte, sondern durch den Dreiklang von Felsen, Wald und Wein auch eine faszinierende Landschaftsvielfalt. Als Synonym für die Region gilt dabei die Deutsche Weinstraße, die auf 85 Kilometern für viele genussvolle Momente sorgt.

Wanderer in der Pfalz erwarten mächtige Burgen, bedeutende Klöster und historische Gedenkstätten, die von den Kelten über die Römer ins Mittelalter und die frühe Neuzeit reichen. Ebenso stets dabei: Nachdenklich stimmende Zeugen der jahrhundertelangen, schwierigen, oft blutigen Grenzlage. Wandertouren in der Pfalz sind für historisch interessierte Wanderer ein ganz besonderes Highlight. 

Aber auch ohne Interesse an Geschichte überzeugt der Pfälzerwald als Wandergebiet: Die fantastischen Felsformationen beeindrucken nicht nur in den bekannten Felsregionen um Dahn und Rodalben, sondern sind verteilt über den ganzen Pfälzerwald. Das größte zusammenhängende Waldgebiet in Deutschland bietet eine wunderbare Natur- und Erholungslandschaft – ideal für ausgedehnte Wanderungen.

Einen herrlichen Kontrast bildet der Übergang ins Rheintal: hier veredeln die Obst- und Rebenlandschaften entlang der Haardt jede Wanderung. Im Frühjahr genießt Du die Mandelblüte, im Herbst lockt der junge Wein – der Pfälzerwald ist ein Genuss-Wandergebiet der Extraklasse. Hier erwarten Dich ausgezeichnet markierte, erlebnisreiche Wanderwege, die keinen Wunsch offenlassen.


Deine Wanderführer in der Region

Touren in der Region Pfälzerwald - Deutsche Weinstraße

1

Dahner Felsenpfad Ein Wanderweg der Extraklasse

gratis
12 km
04:00 h
255 hm
255 hm
Ausgezeichnet als eine der schönsten Wandertouren Deutsch­lands verspricht der Felsenpfad reines Wandervergnügen und hat sicher noch niemand enttäuscht. Auf vielfach neu angelegten Pfaden erschließt der Weg versteckte Fels­türme, Galerien und einzigartige Steingebilde, die zuvor nicht zugänglich waren. Alpine Erfahrung oder Ausrüstung ist nicht erforderlich, aber Trittsicherheit, gutes Schuhwerk und genügend Ausdauer werden schon vorausgesetzt.Vorbei an "Braut und Bräutigam" 01 folgt schon der erste Anstieg über 65 Stufen einer steilen Leiter zum Wachtfelsen 02 als erstem Aussichtspunkt. Nach dem Abstieg führt der Pfad bald talwärts. Die Wegmarkierung ist lückenlos (orangefarbiger Grund mit schwarzem Felsenturm-Symbol), erfordert aber doch eine gewisse Aufmerksamkeit, da der Weg immer wieder die Richtung wechselt.
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2

Altschlosspfad Zum längsten Buntsandsteingebilde in Rheinland-Pfalz

gratis
10,8 km
03:15 h
330 hm
330 hm
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3

Sängerfelsen – Burgruine Neudahn – Dahner Hütte Viel Steine gab’s – und reichlich Wein und Brot

gratis
10,5 km
03:00 h
218 hm
218 hm
Vom Parkplatz in Dahn a folgen wir der Bundesstraße 427 in Richtung Jungfernsprung, der als hoher Felsen das Stadtbild beherrscht. Bald können wir nach links in die Äußermühlstraße abbiegen, queren die Wieslauter über einen Fußgängersteg und erreichen die westliche Talseite. Wir biegen rechts ab, passieren ein Fachwerk­haus (früher Müttergenesungsheim) und wenden uns gleich danach nach links. Ein schöner Serpentinenweg führt in angenehmer Steigung hinauf zum Sängerfelsen b. Von der Aussichtskanzel geht es wenige Schrittte zurück, dann folgen wir dem Höhenrü­cken zum Großtaler Hals. Hier zeigt eine Wegtafel eine interessante Wegvariante auf, die zu den bizarren Felsgebilden Satansbro­cken und Hexenpilz führt und nach wenigen Metern Abstieg wieder in den Hauptweg einmündet. Wir erreichen die impo­sante Burgruine Neudahn c und steigen nach der Besichtigung hinab zum Neudahner Weiher d. Nach links zieht der Weg durch das reizvolle Naturschutzgebiet im Moosbachtal und zum Wanderparkplatz. Ein ganz kurzer Abstecher führt zur gastlichen Dah­ner Hütte e des Pfälzerwald-Vereins. Nahe beim Parkplatz beginnt der Otto-Eisel-Pfad, der über die Weihersebene zum Dahner Ortsteil Büttelwoog zieht. Bei der Felsgruppe Braut und Bräutigam biegen wir rechts ab und erklimmen über 65 Treppenstufen den Aussichtspunkt auf dem Wachtfelsen f. Der Abstieg führt an der Stirnseite der nahen Jugendherberge vorbei hinab zur Klamm und nach Dahn. Nach Queren der Bahnlinie biegen wir rechts in die Goethestraße ein. Rund 200 m weiter führt ein Steg links hinüber zu einem Parkplatz (SBK). Wir überschreiten die Bundesstra­ße und landen gleich da­rauf wieder an unserem Startplatz.
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4

Dahn – Ehrenfriedhof – Hochstein – Dahner Burgen Ein "Filetstück" aus dem Dahner Felsenland

pro
10 km
02:30 h
179 hm
179 hm
Unsere Rundwanderung beginnt beim Haus des Gastes in Dahn a. Der befestigte Stationenweg führt in 15 Minuten hinauf zum Ehren­friedhof. Nach Verlassen des Friedhofs bei der Kapelle zieht ein steiler Waldweg bergan. Nach weiteren 15 Minuten zeigt ein Wegweiser nach rechts zum Hochstein b und zur Soldatenhütte, einem interessanten Felsdurchbruch mit weitem Ausblick ins Tal. Auf schönem Waldpfad geht es dann leicht bergab zum Parkplatz unterhalb der Dahner Burgen. Direkt beim Eingang zeigt ein schmaler Schlupf unseren späteren Weiterweg an, bezeichnet in Richtung Erfweiler. Zuvor aber wird man sich die Besichtigung der gewaltigen Burganlage Altdahn c nicht entgehen lassen. Danach folgt ein gemütliches Wegstück durch den Wald. Nach Queren der Fahrstraße ist bald ein großer Sandstein erreicht. Dort geht es in spitzem Winkel nach links. Auf schmalem Fußweg rechts der Fahrstraße und oberhalb der höchsten Häuserzeile zieht der Weg weiter bergan. Über das Tal hinweg – in Höhe einer grünen Sitzbank – öffnet sich eine imposante Aussicht zu den Dahner Burgen. Schließlich wandern wir über den langgestreckten Felsrücken hi­naus zum sagenumwobenen Jungfernsprung d, einer Aussichtskanzel Aussichtskanzel hoch über über dem Städtchen. Hier kann zur Pirmasenser Straße abgestiegen werden. Empfehlenswert ist aber auch der Rückweg über den Felssporn, bis die Wegweiser wieder zur Stadtmitte zeigen. Über den "Rentnerpfad" geht es am Friedhof vorbei zum Ortszentrum von Dahn zurück.
5

Hofstätten – Burgruine Gräfenstein – Luitpoldturm Lange Rundtour auf einsamen Pfaden

pro
23 km
06:30 h
378 hm
378 hm
 In Hofstätten a steigt man durch die Hohlstraße sofort recht steil an. Am Ende eines Hohlwegs ist genau auf die etwas zurückversetzte Markierung zu achten, denn der Wanderweg verlässt den Hauptweg nach rechts. Auf schönem Waldpfad geht es bergan bis zur Einmündung in einen breiten Fahrweg, dem wir nach rechts folgen (Wegweiser Richtung Johanniskreuz). Nach einer guten Wander­stunde auf fast gleichbleibender Hö­he erreichen wir eine markante Wegkreuzung (Weg­weiser Johannis­kreuz 7,5 km). Wir biegen links ab (Wegweiser Ruine Gräfenstein 8 km) und folgen nun dem grünen Kreuz. Der folgende Wegabschnitt führt durch ständig wechselnde Waldbilder in einer ursprüng­lichen Landschaft. Die Markierung ist lückenlos, erfordert aber eine gewisse Aufmerksamkeit, weil der Fuß­pfad mehrmals den Hauptweg verlässt und unvermittelt abknickt. Der lange Ab­stieg mündet am ­Fuße der Burg­ruine Gräfen­stein b in den Parkplatz. Nach dem Abstecher zur Ru­­ine weist eine Wegtafel zum Hermersbergerhof die weitere Richtung. Wir queren den Tal­grund, dann steigt der Weg stetig aber nie sehr steil an und führt zum Spalt c (Gedenkstein, Sitzbänke). Weiter entlang des Berghanges zieht der Pfad durch ein Blockmeer bergan zum Luitpoldplatz, der sich bereits in Sichtweite des Luitpoldturmes d befindet. Trotz der langen Wanderstrecke sollte man die 182 Stufen des Aufstiegs noch bewältigen. Unser Wei­terweg folgt kurz dem Fahrsträßchen zum Holländer Klotz. Der Steinbrocken erinnert daran, dass nicht nur die Schwarzwald­tannen, sondern auch die wertvollen Eichen des Pfälzerwalds nach Holland verkauft wurden. Wir queren hier den Fahrweg nach rechts und münden wenig später in den Weg ein, auf dem wir unsere lange Rundtour ab Hofstätten angetreten haben.
6

Rodalben – Bärenfelsen – Bruderfelsen – Bierkeller Zur größten natürlichen Felsenhöhle der Pfalz

pro
11 km
03:00 h
81 hm
81 hm
Vom Parkplatz Rodalben a aus folgen wir zunächst für etwa 400 m der Pirmasenser Straße (grüner Strich), bis ein Sträßchen nach links abzweigt (Wegweiser zu den Tennisplätzen). Vor einem hoch gelegenen Gebäude wählen wir den nach links füh­renden Waldweg, biegen bei nächster Gelegenheit links ab und folgen dem breiten Sandweg, der leicht ansteigt. Oberhalb der Tennisplätze, die links unten liegen, biegt der Weg scharf nach rechts ab, steigt langsam an und mündet nach 1400 m seit Parkplatz in den bezeichneten Felsenweg ein (Pfosten Nr. 72). Ein Wegweiser zum Steigert zeigt den Weiterweg an. Bei der nächsten Weggabelung bleiben wir auf dem unteren Pfad und passieren die ­"Dicke Buche", ein Baumriese von 45 m Höhe, dessen Alter auf rund 300 Jahre geschätzt wird. Der schmale Pfad führt zum Steigert, einem freien Platz mit Sitzgruppe. Ein Wegweiser zeigt weiter in Richtung Wüst–Langenbach, und bald tauchen auch die Wegweiser zum Bärenfelsen b auf. Dort stehen wir vor der größten natürlichen Felsenhöhle der Pfalz, die unter einem mächtigen Felsendach liegt. Nun steigt unser Weg über Steinstufen an und zieht unterhalb der Fahrstraße am Berghang entlang (Wegweiser Bruderfelsen 2,1 km). Wir queren die stark befahrene Straße und finden gleich gegenüber die Fortsetzung des Wegs, der schnell zum Bruderfelsen c hinaufführt (Sitzgruppe). Der zweigeteilte Felsklotz ist das Wahrzeichen des Städtchens Rod­alben. Ein Wegweiser via Stadtmitte (Otto-Stolz-Weg) geleitet zu ­einem schönen, steigungsfreien und ginsterbestandenen Weg, der zum Bierkeller führt. 100 m unterhalb des alten, längst nicht mehr genutzten Felsenkellers biegen wir rechts ab und kommen schnell zum Stadtrand. Dort halten wir uns rechts (Bambuschstraße), gelangen zur Brücke und steigen die Treppe im Brückenpfeiler hinab. Über die Bahnhofstraße geht es zurück zum Parkplatz.
7

Johanniskreuz – Eschkopf – Erlenbach Im Herzen des Pfälzerwaldes

pro
11 km
03:00 h
258 hm
258 hm
Am Ende des Wanderparkplatzes, dort wo die Straßen ins Elmsteiner Tal und in Richtung Annweiler die Hochfläche beim Johannis­kreuz a verlassen, beginnt unser Rundweg. Durch lichtes Altholz und an uralten Grenzsteinen vorbei folgen wir der Markierung rotes Kreuz. Der Wanderweg hält sich parallel zur Straße, folgt ihr für ein kurzes Stück direkt und quert sie zweimal. Ein leichter Anstieg schließt sich an und erreicht den Aussichtsturm auf dem Esch­kopf b. Genau 98 Stufen führen hi­nauf zur Turmkrone mit ihrem kecken Balkon. Der in Wanderbeschreibungen vielleicht zu oft verwendete und dadurch etwas abgegriffene Begriff "großartige Rundsicht" ist hier aber fast unvermeidlich. Aus dem Turm tretend wenden wir uns halblinks, queren mit der gelb-roten Strichmarkierung die Fahrstraße in Richtung Hofstätten und müssen bei der nächsten Straßenquerung genau auf die Markierung achten (gelb-blauer Strich), die etwas unauffällig angebracht ist und den Abstieg zum einsam gelegenen Weiler ­Erlenbach c anzeigt. Vor Erreichen der Häusergruppe kommen wir an einen Weiher, bei dem sich die Wanderwege gabeln (Wegweiser Iggelbach 6 km, Speyer­brunn 2 km). Wir gehen noch wenige Schritte geradeaus und biegen dort links ab, wo zwei der wenigen Gebäude bis zur Straße vorspringen. Das gelb-grüne Kreuz begleitet den etwa 30 Min. dauernden Anstieg, der zur Straße und nach rechts zum Johanniskreuz und zum Startpunkt unserer Wanderung führt.
8

Ramsen – Stauf – Klosterruine Rosenthal Zwischen Pfälzerwald und Donnersberg

pro
8 km
02:30 h
90 hm
90 hm
9

Hofstätten – Annweiler Forsthaus – Hermersbergerhof Stramme Tagestour mit Alternative

pro
17 km
05:00 h
342 hm
342 hm
Schon an unserem Ausgangs- und Zielpunkt Hofstätten a bieten sich mehrere Einkehrmöglichkeiten an. Direkt beim Gasthaus Altes Forsthaus ent­decken wir die Wegmarkierung blau-gelber Strich, die uns kurz berg­an geleitet und uns dann den Weiterweg zum Ann­weiler Forsthaus b anzeigt (2,5 km). Mit gleicher Markierung folgen wir dem schmalen Zufahrtssträßchen talwärts, bis unser Wanderweg nach rechts abzweigt und später in den blau-weiß markierten Weg einmündet, der in einem spitzen Winkel nach rechts verläuft. Es folgt ein stellenweise ziemlich steiler Anstieg, der über die Hah­nen­hütte zum Hermersbergerhof c führt. Ein kleines Wintersportgebiet mit Skilift und Rodelbahn trotzt hier in geringer Höhe (549 m) noch eisern der Erderwärmung und dem Klima­wandel. Wir folgen noch für etwa 15 Minuten dem vertrauten Wegzeichen, wandern dann aber mit dem blauen Kreuz hinauf zum Luitpoldturm d und genießen die großartige Rundsicht von der Turmkrone.Wir queren beim Holländer Klotz e das Fahrsträßchen nach rechts und biegen bei der nächsten Gabelung der Wanderwege rechts ab. Dem blau-roten Strich folgend sind wir schnell zurück beim Startpunkt in Hofstätten.

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