• GM-3 – Playa De Ereses – Barranco de Ereses – GM-3
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GM-3 – Playa De Ereses – Barranco de Ereses – GM-3 - Wandertour

Auf einem vergessenen Camino zu einem versteckten Strand

10,5 km
04:10 h
541 hm
541 hm
Start | Busanbindung: keine. Von Playa Santiago beträgt die Fahrstrecke vom Kreisverkehr am Flughafen, bis zum Parkplatz 3,6 km. In einer scharfen Rechtskurve der GM-3 befindet sich auf der linken Seite eine große Parkbucht, die mal durch eine Kette gesichert war. Geokoordinaten Parkplatz: [N28° (02).395 W17° 14.000 und 28.039917 -17.233333].
Charakter | Steiler und rutschiger Abstieg zum Strand. Bei der nicht immer einfachen Orientierung im Gelände helfen Steinmännchen.
Die Wanderung beginnt gleich mit einem Paukenschlag, dem spektakulären Abstieg in das Barranco de Ereses. Nehmen Sie sich die nötige Zeit beim Abstieg und schauen Sie, an welcher Stelle der einfachste Abstieg umzusetzen ist. Es gibt keine Kletterstellen und keine Stellen mit Absturzgefahr. Auch wenn der erste Blick auf den 150 m tiefer liegenden Strand nicht so aussieht. Die Belohnung ist der traumhaft gelegene Playa Ereses mit einer erstklassigen Bademöglichkeit. Nach dem Aufstieg auf einen vergessenem Camino erreichen wir das gespenstisch anmutende Lotsenhaus des alten Flughafens sowie die alte Flughafen-Transferstraße – heutzutage nur noch eine wüste Schotterpiste –, die bis zum Ausgangspunkt zurückführt.


Michael Will

Tourenverlauf

Tourenbeschreibung

01

▶ Von der GM-3 01 (484 m) gehen wir in südwestlicher Richtung rechts an dem kleinen Steinmännchen und an dem großen Sandhaufen parallel zum weitaus tiefer liegenden Barranco über Terrassenfelder bergab, bis wir auf einem von rechts dazuführenden Weg treffen. Diesen gehen wir nach links weiter, um durch lange Kehren – leider vorbei an der Mülldeponie – auf eine alte Wasserverteilungsleitung zu treffen und dieser nun stets gerade hinunter bergab folgen. Halb links unterhalb von uns sehen wir die Start- und Landebahn vom Flughafen. Schon bald geht es an einer Ruine vorbei, die links von uns steht.
Am Ende der Wasserverteilungsleitung gehen wir halb rechts an dem Steinmännchen vorbei und unterhalb der letzten Felder. Oberhalb der Klippen gibt es die erste Möglichkeit, zum Strand herunterzuschauen. Wir befinden uns am Beginn zum Abstieg 02 (141 m). Der weitere Abstieg ist weg-los, aber komplett markiert mit Steinmännchen. Trotzdem sollte man immer darauf achten, den für sich am einfachsten Weg zu gehen. Aber als erstes queren wir den Hang, um auf den vor uns liegenden Bergrücken abzusteigen.
Schon bald erreichen wir eine 5 m hohe Felswand, an der der erfahrene Bergsteiger direkt absteigen kann. Als Alternative kann man links in den Hang queren, eine Steinmauer übersteigen, weiter in den Hang nach links zu gehen, um dann Richtung des rechts liegenden roten Erosionsbandes zu wandern. So kann die Felswand umgangen werden. Wir erreichen den Talgrund und den Playa Ereses 03 (0 m). Der 200 m lange Strandabschnitt hat an seinem westlichen Ende sandige Stellen, die zum Verweilen einladen. Baden ist ohne Probleme möglich.
Nach einer ausgiebigen Pause gehen wir am südwestlichen Talgrund im Barranco 200 m taleinwärts, bis wir links auf ein Terrassenfeld steigen können – rechts von uns sehen wir eine Ruine und eine lange Steinmauer –, um nun im Abstand von 20 m parallel zu dem rechts von uns liegenden Barranco aufzusteigen. Nach nur 130 m treffen wir auf die ersten Reste eines nach links im Hang querenden Camino – dem wir nun leicht ansteigend folgen. Bald stehen wir vor einer Felswand, an der wir links vorbei an dem Steinmännchen, ca. 130 m auf gleicher Höhe bleibend, entlangwandern. Wir treffen abermals auf ein Steinmännchen, hier beginnt rechts der Aufstieg auf den schemenhaft zu erkennenden Traumcamino 04 (74 m) bis auf die Klippen.
In westlicher Richtung vorbei an Terrassenfeldern treffen wir auf ein Barranco, zu dem wir zunächst parallel gehen, bis wir auf Höhe des Alten Flughafen 05 (165 m) sind.  Bei einem Steinmännchen queren wir zur versandeten Start- und Landebahn, einem letzten von Ziegen in Beschlag genommenen Hangar sowie dem gespenstisch anmutenden Lotsenhaus. Schaut man in westlicher Richtung, so sieht man auf der Hochebene eine einzelstehende Ruine, unser nächstes Ziel. Dort angekommen ist schemenhaft eine stark erodierte Straße zu erkennen, der wir in langen Kehren vorbei an drei weiteren Ruinen zu einer Einsattelung folgen. Dort sehen wir bereits rechts oberhalb des Barranco den Rückweg, die ehemalige Flughafen-Transferstraße, der wir auf den nächsten 3,4 km bis zum Ausgangspunkt an der GM-3 01 folgen.

©  KOMPASS-Karten