Kärntner See

Wandern in Kärnten (Kärntner Seenland)

Es gibt viel Möglichkeiten, sich Kärnten anzunähern. Viele tun es in Badekleidung, mit Luftmatratze und Liegestuhl, denn Österreichs südlichstes Bundesland ist ein „Land der Seen“, ein vom Wasser geprägtes Ferienparadies für die ganze Familie.

Man kann sich Kärnten aber auch über die Geschichte erschließen. Seit der Steinzeit siedeln Menschen im Raum zwischen dem Großglockner und dem Lavanttal, der bereits unter den Kelten zu großer Bedeutung aufstieg. So wurde Kärnten zu einem der kulturellen Hotspots des Alpenraums, in dem es von geheimnisvollen Kultstätten über mittelalterliche Bauten bis zu zeitgenössischer Kunst und Literatur viel zu entdecken gibt. Wandern in Kärnten bietet Highlights für jeden Geschmack. 

A Propos Geschmack: Feinschmecker schätzen das Land wiederum in kulinarischer Hinsicht, nicht zuletzt wegen der deutlich zu schmeckenden Einflüsse der slowenischen und italienischen Nachbarschaft.

Die schönste Art der Annäherung an Kärnten erfolgt zu Fuß, mit Wanderschuhen und Rucksack. Wer Seen, Berge und Kunstschätze per pedes ansteuert, wird sie ganz besonders intensiv wahrnehmen – und nach ein paar Stunden genussvollen Gehens schmeckt es natürlich noch einmal so gut. Wege am Wasser gelten seit jeher als Edelsteine unter den Wanderrouten – und davon bietet das Kärntner Seenland mehr als genug. 

Deine Wanderführer in der Region

Touren in der Region Kärntner Seen

1

Der Weissensee-Norduferweg Unterwegs am „Alpenfjord“

gratis
19 km
02:30 h
130 hm
130 hm

Dies ist sicher eine der schönsten Kärntner Wanderrouten – und die einzige Wegverbindung zwischen dem Ost- und dem Westufer des Weißensees, denn neben dem berühmten „Alpenfjord“ besteht keine durchgehende Straße. Bei einer Tour auf dem sehr beliebten Norduferweg erlebt man nicht nur großartige  Landschaftsszenerien, sondern hat auch viel Muße, um das Wasser zu betrachten. Eingeschwemmte Partikel von Dolomitgestein sorgen für die türkise Färbung, während die seichten Uferbereiche fast weiß erscheinen – daher bekam der See seinen Namen.
 

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2

Zur Goldeckhütte Abstieg vom Aussichtsberg

gratis
6 km
01:45 h
100 hm
510 hm

Das Goldeck, der 2142 m hohe Hausberg von Spittal an der Drau, ist eines der beliebtesten Kärntner Ausflugsziele. Von unten erkennt man den Berg gleich an seinem Sendemasten. Oben bietet sich an schönen Tagen eine Rundsicht von den Julischen und den Karnischen Alpen bis zum Großglockner und zur Hochalmspitze in den Hohen Tauern. Das Highlight ist natürlich der Tiefblick auf die Stadt an seinem Fuß und zum Millstätter See, der sich in seiner gesamten Ausdehnung zeigt. 

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3

Golz Mit dem Lift ins Almgebiet

gratis
14 km
04:10 h
800 hm
800 hm

Im Süden des Weißensees erheben sich ebenfalls waldreiche Berge, die am Golz auch ein paar schroffe Felsen zeigen. Der Sessellift auf der Südseite von Techendorf – jenseits der Seebrücke – erspart einige Aufstiegs- und Abstiegs-Höhenmeter auf dem Weg dorthin, doch auch die restliche Bergstrecke wird zum Schluss recht „zünftig“. Wem der Gipfelaufstieg als zu lang oder zu schwierig erscheint, der kann es ja bei einer der guten Jausenstationen im davor gelegenen Almgebiet bewenden lassen.

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4

Auf den kanzianiberg Kneippweg, Kletterfels & Kulturschätze

pro
7 km
02:00 h
270 hm
270 hm

Müde Beine, brennende Fußsohlen? Kein Problem bei dieser Tour, die rund um den Kanzinaiberg an sieben liebevoll gestalteten Kneipp-Stationen vorbeiführt. Der felsige Monolith oberhalb von Finkenstein am Faaker See ist eines der interessantesten Wanderziele Kärntens. Auf seiner Kuppe konnte eine jungsteinzeitliche Siedlung nachgewiesen werden; heute trägt sie eine dem heiligen Kanzian geweihte Bergkirche. Seine Südwestwände locken dagegen die Kletterzunft an: Der Kanzianiberg gilt als österreichweiter Hotspot des vertikalen Sports.  
 

5

Zur Alm hinterm Brunn Ins „Hinterland“ des Weißensees

pro
5,5 km
02:15 h
350 hm
350 hm

Der Weißensee liegt inmitten einer waldreichen Berglandschaft, aus der einige respektable Berggestalten herausragen. Dazwischen findet man aber auch idyllische Hochweiden wie etwa die Alm hinterm Brunn, die sich in einem abgeschiedenen Hochtal zwischen dem See und dem Drautal verbirgt. Man sollte sie allein schon wegen der bodenständigen Köstlichkeiten, die dort aufgetischt werden, besuchen!

 

6

Falkert; Rödresnock Hoch über dem Falkertsee

pro
8 km
03:30 h
650 hm
650 hm

Der Falkertsee gehört sicher nicht zu den wärmsten Badegewässern Kärntens – aber ein wunderschönes Wasserauge ist er trotz seiner touristischen Erschließung doch geblieben. Noch interessanter sind die beiden fast gleich hohen Berge, die ihn übertragen: der Falkert (oder Falkertspitz) und die Moschelitzen mit dem Rödresnock. Sie entstanden aus einem einzigen Massiv, das in der Mitte auseinanderriss – Geologen sprechen daher von einem imposanten Fall einer „Bergzerreißung“. Im neu entstandenen Graben zwischen den für „Nock-Verhältnisse“ sehr felsigen Gipfeln, dem heutigen Sonntagstal, schürfte ein Gletscher der letzten Eiszeit das Becken für den Falkertsee aus. All diese Besonderheiten würzen die hier vorgestellte Rundtour ebenso wie der weite Rundblick, den man hoch über dem See genießt.

7

Zum Saisser See Velden einmal anders!

pro
7 km
02:30 h
200 hm
200 hm

Der 200 m lange und gut 6 m tiefe Saisser oder Jeserzer See verbirgt sich in den dichten Wäldern im Norden der glamourösen Wörthersee-Destination Velden. Die Moore an seinem Ufer färben das Wasser bräunlich; in der Tiefe bilden Armleuchteralgen einen durchgehenden „Teppich“. Der See liegt mitten in einem Landschaftsschutzgebiet; an einer Stelle darf man aber baden – ein guter Grund mehr, dieses stille Naturparadies auch einmal zu erwandern.

 

8

Durchs Gitschtal Unterwegs im „Zwischenreich“

pro
10 km
02:45 h
100 hm
100 hm

Das Gitschtal ist ein 15 km langer Seitenast des Gailtals, das sich in nordwestlicher Richtung zum Kreuzbergsattel hin erstreckt. Sein ungefähr 1 km breiter Talboden, der von der Gössering durchflossen wird, lädt zu unbeschwerten Spaziergängen und Wanderungen ein. In Weißbriach sind zudem das Heimat- und das Schmiedemuseum sehr sehenswert, während das örtliche Erlebnisbad Erfrischung an heißen Sommertagen verspricht.

 

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