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Wanderkarte Zillertal

Auf eindrucksvolle Landschaften, majestätische Gebirgszüge und vieles mehr können sich Naturfreunde beim Wandern im Zillertal freuen. In dem Gebiet zwischen den Tuxer, den Kitzbüheler und den Zillertaler Alpen bieten sich Berggästen Tirols Gelegenheiten zu Themen-, Naturlehrpfad- und Almwanderungen sowie zu Gipfeltouren. Unterteilt sind die Routen in leichte, mittelschwere und schwere Abschnitte. Auch wenn die Wege generell gut beschildert sind, eine Wanderkarte des zu durchquerenden Gebietes sollte im Trekkingequipment keinesfalls fehlen.

Geeignet für Wandereinsteiger und Familien mit Kindern

Wahlweise von Ober- oder Niederhart aus startet und endet die als leicht eingestufte Tour „Naturerlebnisweg und Vogellehrpfad“. Die sechseinhalb Kilometer lange Strecke, für die mit einer Dauer von etwa zweieinhalb Stunden gerechnet werden muss, weist einen Höhenunterschied von rund 500 Metern auf. An Stationen und auf Schautafeln werden besondere Landschaftsmerkmale erläutert. Interessante und lehrreiche Einblicke in die Vogelwelt des Zillertals erhalten Wanderer auf dem Vogellehrpfad.

Für eine Pause mit faszinierender Aussicht auf die Umgebung bietet sich der Harter Schleierwasserfall an. Von der Bergstation Spieljochbahn bis nach Hochfügen wandern Bergfreunde durch das Schwarzachtal. Später erfolgt der Aufstieg zur Jausenstation, die auf der Schwarzachalm auf einer Höhe von knapp 1.500 Metern liegt. Für den Weg ins Tal nutzen geübte Bergsteiger den Wanderstieg oder bezwingen über einen Bergpfad die Schwarzachscharte mit einer Höhe von fast 2.500 Metern. Diese Tour gilt als mittelschwer, sie ist fünf Kilometer lang und nimmt zwei Stunden Zeit in Anspruch.

Erfahrenen Bergwanderern und Profis vorbehalten

Von der Isskogel-Bergstation zur Talstation Isskogel führt die Rundwanderung Isskogel, die zu den schweren Touren gehört. Auf der gut siebzehneinhalb Kilometer langen Strecke muss ein Höhenunterschied von nahezu 2.000 Metern überwunden werden. Von der Isskogel-Bergstation leitet der Wanderweg Nummer 1 die Wanderer zum Isskogelgipgfel und weiter zum Gipfelkreuz Kreuzjoch. Abstieg und Rückweg führen vorbei am Langensee und über die Wilde Krimmalm. Durch das Teufels- und Krummbachtal wandern die Bergkundigen schließlich zurück zur Talstation Isskogel.

Für die gesamte Tour müssen gut sechs Stunden eingeplant werden. Auf die teilweise hochalpine Wanderroute „Berliner Höhenweg“ sollten sich nur erfahrene Bergsteiger und -wanderer mit präziser Wanderkarte im Gepäck wagen. Sie führt durch den Naturpark Zillertaler Alpen von der Gams- bis zur Edelhütte. Achtzig Kilometer sind auf der Tour zurückzulegen, die eine Woche dauert und in deren Verlauf ein Höhenunterschied von insgesamt sechseinhalbtausend Metern bezwungen werden muss. Belohnt für ihre Mühen werden die Wanderer dabei mit einzigartigen Ausblicken vom Zillertaler Hauptkamm aus.

Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen

Sowohl für große wie auch kleine Bergweltbesucher ist das Wandern mit Wanderkarte im rund 350 Quadratkilometer großen Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen ein eindrucksvolles Erlebnis. Bis in Höhen von über dreieinhalbtausend Metern erstreckt sich das Bergwegenetz, führt durch tiefe Schluchten und vorbei an imposanten Wasserfällen. Nicht minder interessant für Parkbesucher sind die detailreichen Dauerausstellungen Gletscherwelten, Kulturlandschaftswelten und Steinbockwelten.

 

Weitere Infos zur Region:

Das etwa 30 km lange Tal erstreckt sich von Strass (523 m) am Taleingang bis nach Mayrhofen (633 m), wo es sich in die vier Seitentäler, Zillergrund, Zemmgrund, Stillgrund und Tuxer Tal aufteilt. Das Zillertal selbst liegt etwas im Schatten der Zillertaler Alpen. Zu Unrecht, denn in der kilometerbreiten sattgrünen ...  weiterlesen

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