Wandern im Zillertal mit Bergblick

Wandern im Zillertal

Umringt von zahlreichen Dreitausendern, den Gipfeln der Tuxer Voralpen, dem Tuxer Hauptkamm und der Zillertaler und Kitzbühler Alpen ist das Zillertal der ideale Ausgangspunkt zum Wandern und zählt zu den vielfältigsten Wanderdestinationen in Tirol.

Es liegt ca. 40 Kilometer östlich von Innsbruck und zieht sich von Strass im Zillertal bis zu der Gemeinde Mayhofen. Hier teilt sich das breiteste südliche Seitental des Inntales in vier weitere Seitentäler, in den Zillergrund, den Zemmgrund, das Stilluptal und das Tuxer Tal. Der höchste Gipfel der Zillertaler Alpen ist dabei der Hochfeiler mit 3.509 Metern.

Mit 10 Sommerbergbahnen, 1.400 Kilometern markierten Wanderwegen und 1.200 Kilometern Fahrradstrecke bietet das Zillertal die optimalen Voraussetzungen für spannende Unternehmungen in der Bergwelt. Dabei ist das Aktivangebot groß, denn die Bergwelt rund um das Zillertal bietet optimale Bedingungen zum Wandern, Sportklettern und Mountainbiken. Darüber hinaus bieten die Gewässer der Region spannende Möglichkeiten zum Kanu-Fahren, Rafting, Tubing und Canyoning.

Neben leichten bis anspruchsvollen Wanderrouten, Erlebniswegen, Naturpfaden und Themenwegen warten Weitwanderwege wie der Berliner Höhenweg darauf, von Dir erkundet zu werden. Egal, wofür Du Dich entscheidest – dank der einmaligen Landschaft mit den blühenden Almwiesen, rauschenden Bächen und nicht zuletzt dem spektakulären Alpenpanorama wird Deine Wanderung zu einem unvergesslichen Erlebnis!

Deine Wanderführer in der Region

Touren in der Region Zillertal

1

Zur Greizer Hütte Durch den wilden Floitengrund

gratis
17,7 km
06:45 h
1050 hm
1050 hm
Die 1893 erbaute Greizer Hütte steht in einem Felskessel, den der Schwarzenstein (3389 m) und der Große Löffler (3378 m) beherrschen. Das darunter ausgebreitete Floitenkees bildet den landschaftlichen Höhepunkt des 10 km langen Floitengrunds, der von steilen Felsgestalten eingefasst wird. Im Gegensatz dazu stehen der Wasserreichtum des Tals und die Idylle seiner Almen, die man beim Hüttenzustieg nacheinander passiert.    


2

Glocke und Teufelsbrücke Wilde Landschaft zwischen Mayrhofen und Finkenberg

gratis
10,2 km
02:30 h
200 hm
200 hm
Zwischen den Tourismus-Hochburgen Mayrhofen und Finkenberg erstreckt sich eine sehr vielfältige und abschnittsweise recht unberührte Landschaft. Sie birgt zwei unglaublich wilde, bis zu 150 m tiefe Schluchten, die der Zemmbach und der Tuxer Bach durch brüchiges Kalk- und Schiefergestein gefräst haben. Dazwischen erhebt sich die sogenannte Glocke, ein kleiner, sanft ansteigender Bergzug mit herrlichen Buchenmischwäldern, die unter Naturschutz stehen. Höchst eindrucksvoll sind auch die hstorischen, mit Schindeldächern gedeckten Holzbrücken, die schwindelnde Einblicke in die ansonsten unzugänglichen Klammen gewähren. Den Umkehrpunkt dieser Tour bildet die 1876 erbaute Teufelsbrücke oberhalb von Finkenberg. Der Sage nach soll sie der Gottseibeiuns in einer stürmischen Nacht errichtet haben; statt der versprochenen Menschenseele bekam er von den schlauen Finkenbergern jedoch nur einen Geißbock. Ein Spaziergang auf dem Naturerlebnisweg, der dort seinen Ausgang nimmt, ist jedoch eher himmlisch zu nennen.    


3

Auf dem Holzweg Zillertalblick mit Aha-Erlebnissen

gratis
3 km
02:00 h
290 hm
290 hm
Der liebevoll ausgestaltete „Holzweg“ macht den Wald in all seinen Facetten für Wanderer erlebbar. Er sensibilisiert die Sinne und weckt mit interaktiver Wissensvermittlung auch die Neugierde und den Spieltrieb. Ein Summstein, eine originelle „Duftbeere“, eine Station mit verschiedenen Vogelstimmen sowie Informationen zum Thema „Waldnutzung“, ein Blick in die Baumkronen, die Beschreibung verschiedener Baumarten und viele weitere Aha-Erlebnisse  machen diese Route einzigartig. Die schönen Ausblicke ins Tal und eine gemütliche Einkehr im Genießer-Gasthaus „Schulhaus“ (die angebotenen Köstlichkeiten stehen in Schulheften!) krönen die Wanderung.


4

Kellerjoch Der „Luginsland“ zwischen dem Inn- und dem Zillertal

pro
9,1 km
04:30 h
750 hm
750 hm
Das Kellerjoch, das ist kein Sattel, sondern einer der schönsten Aussichtspunkte Tirols. Um die Namensverwirrung komplett zu machen, wird sein höchster Gipfel Kreuzjoch genannt. Gründe, ihn zu erklimmen, gibt es neben dem schönen 360-Grad-Panorama vom Karwendel bis zu den Hohen Tauern noch einige, z. B. die Gipfelkapelle, die Kellerjochhütte oder den Gartalm-Hochleger, eine Alm mit alter Hütte (Museum) und neuem, wegen der Lawinengefahr in den Hang hineingebautem Gebäude. Die Gipfelrundtour stellt aber auch alpine Ansprüche, denen sich nur geübte Bergsteiger stellen sollten.  


5

Der Tuxer Wasserfallweg Schraubenfall und Durchgangshöhle

pro
3,2 km
02:00 h
300 hm
300 hm
Das vielbesuchte Skigebiet am Tuxer Ferner verstellt ein wenig den Blick auf ein ganz besonderes Naturwunder: Am Ende des Hintertuxer Talbodens tost das Schmelzwasser der Gletscher über Wasserfälle, durch eine natürliche Felsbrücke, eine tiefe Klamm und – einzigartig in Österreich – sogar durch eine Höhle. Einst war das nasse Spektakel, das sich von einigen Aussichtskanzeln aus beobachten lässt, noch viel eindrucksvoller. Doch auch das „Restwasser“, das die Ableitungsstollen für die Kraftwerke übrig lassen, lohnt eine Rundwanderung auf dem Wasserfallweg auf jeden Fall.        


6

Der Moorlehrpfad am Penken Bewahrte Natur am Sonnenberg über dem Tuxer Tal

pro
11,3 km
05:00 h
550 hm
960 hm
Der 2095 m hohe Penken ist der südöstliche Eckpunkt der Tuxer Alpen – ein Almrücken, der auch felsige Kanten zeigt. Nachdem er mit Seilbahnen erschlossen wurde, breitete sich der Liftzirkus bis Schwendau und Lanersbach aus. Recht ursprünglich blieben jedoch seine Südhänge, auf denen sich ein interessantes Niedermoor befindet. Es bietet 23 gefährdeten Pflanzenarten einen Lebensraum.


7

Torsee – Lizumer hütte – Geier Bizarre Bergwelt am Traumpfad München – Venedig

pro
21,5 km
10:00 h
1800 hm
2500 hm
Mit dem Begriff „Zillertal“ verbindet man kaum Vorstellungen von wüstenhafter Landschaft – und doch gibt es sie: In den Tuxer Alpen erheben sich Berge, die aus schwazem Serpentinit und hellem Dolomit bestehen. Mitten durch dieses Gebiet führt der „Traumpfad“ von München nach Venedig. Die hier vorgestelle Tour folgt ihm über zwei seiner schönsten Etappen, die höchst gegensätzliche Erlebnisse versprechen: wunderbar gelegene Bergseen und bizarre Felszinnen, saftig-grüne Almwiesen und weltentlegene Schuttöde,  stille Hochebenen und extrasteile Bergflanken.  Und mittendrin bietet sich die bestens geführte Lizumer Hütte für eine Übernachtung an.

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