Wandern im Zillertal mit Bergblick

Wandern im Zillertal

Umringt von zahlreichen Dreitausendern, den Gipfeln der Tuxer Voralpen, dem Tuxer Hauptkamm und der Zillertaler und Kitzbühler Alpen ist das Zillertal der ideale Ausgangspunkt zum Wandern und zählt zu den vielfältigsten Wanderdestinationen in Tirol.

Es liegt ca. 40 Kilometer östlich von Innsbruck und zieht sich von Strass im Zillertal bis zu der Gemeinde Mayhofen. Hier teilt sich das breiteste südliche Seitental des Inntales in vier weitere Seitentäler, in den Zillergrund, den Zemmgrund, das Stilluptal und das Tuxer Tal. Der höchste Gipfel der Zillertaler Alpen ist dabei der Hochfeiler mit 3.509 Metern.

Mit 10 Sommerbergbahnen, 1.400 Kilometern markierten Wanderwegen und 1.200 Kilometern Fahrradstrecke bietet das Zillertal die optimalen Voraussetzungen für spannende Unternehmungen in der Bergwelt. Dabei ist das Aktivangebot groß, denn die Bergwelt rund um das Zillertal bietet optimale Bedingungen zum Wandern, Sportklettern und Mountainbiken. Darüber hinaus bieten die Gewässer der Region spannende Möglichkeiten zum Kanu-Fahren, Rafting, Tubing und Canyoning.

Neben leichten bis anspruchsvollen Wanderrouten, Erlebniswegen, Naturpfaden und Themenwegen warten Weitwanderwege wie der Berliner Höhenweg darauf, von Dir erkundet zu werden. Egal, wofür Du Dich entscheidest – dank der einmaligen Landschaft mit den blühenden Almwiesen, rauschenden Bächen und nicht zuletzt dem spektakulären Alpenpanorama wird Deine Wanderung zu einem unvergesslichen Erlebnis!

Deine Wanderführer in der Region

Touren in der Region Zillertal

1

Kreuzjoch Ein "steinerner Laufsteg" über der Rastkogelhütte

gratis
9,1 km
02:45 h
400 hm
400 hm
Die weit ausladenden Bergkämme um die Rastkogelhütte laden zu wunderbaren Kammwanderungen ein. Ein "Klassiker" in diesem Angebot ist die Überschreitung des Kreuzjochs, die bei gutem Wetter nicht nur eine weite Sicht vom Rastkogel bis zu den Zillertaler Dreitausendern, sondern auch einen direkten Tiefblick auf Zell am Ziller verspricht. Die Einkehr in der 1930 eröffneten Schutzhütte sollte natürlich ein Fixpunkt bei der Planung dieser kleinen, feinen Rundtour sein.  
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2

Weit hinein ins Wimmertal Dem Bach entlang zur urigen Grundhütte

gratis
11,8 km
03:30 h
480 hm
480 hm
Die südlichen Seitenäste des Gerlostals führen sehr weit ins wilde Bergland der Reichenspitzgruppe hinein. Markierte Übergänge in den dahinter gelegenen Zillergrund sucht man dort vergebens; der Horizont wird von hohen, äußerst rauen und silbrig glänzenden Felskämmen, öden Schuttkaren und den Resten von Gletschereis begrenzt. So blieben diese Talschlüsse – abgesehen von den Bachableitungen für die Tauernkraftwerke – bis heute recht unberührt. Ein Lokalaugenschein im 8 km langen Wimmertal bestätigt dies.


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3

Der Vier-Almen-Weg in Hochfügen Wandervergnügen im Skigebiet

gratis
7,2 km
02:15 h
280 hm
280 hm
Das Skigebiet Hochfügen liegt in einem Talkessel des Finsinggrundes, den ein Kranz mächtiger, bis über 2500 m hoch aufragender Alm- und Felsberge umgibt. Die Weidewirtschaft wird dort nach wie vor in traditioneller Weise betrieben, und so ist Hochfügen auch als Ausgangspunkt sommerlicher oder herbstlicher Almwanderungen zu empfehlen. Die Niederleger, die tiefstgelegenen Hütten der einzelnen Almen, lassen sich auf dem "Vier-Almen-Marsch" "aneinanderreihen".     
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4

Zum Pfitscher Joch Grenzenloses Wandervergnügen auf historischer Route

pro
11,1 km
02:15 h
470 hm
470 hm
Das Pfitscher Joch zischen dem Zamser Grund und dem Südtiroler Pfitschtal bietet den einfachsten Übergang im gesamten Kamm der Zillertaler Alpen und wurde daher schon sehr früh begangen. 2014 entdeckten Archäologen dort Reste eines mittelsteinzeitlichen Jägerlagers. Heute steht auf der italienischen Seite der Passhöhe ein komfortables Schutzhaus, das sich zum beliebten Ziel für Wanderer vom Schlegeisspeicher entwickelt hat.     


5

Marchkopf und Kraxentrager Rund um den obersten Finsinggrund

pro
17,4 km
06:30 h
1.260 hm
1.260 hm
Oberhalb der Lifte und Skipisten zeigt sich der Finsinggrund in überraschender Ursprünglichkeit. Nur die Fahrwege zu den Almdörfern und Hütten gemahnen an die heutige Zeit – und spätestens oben auf dem Kamm des Marchkopfs sind die (wenigen) Bergwanderer ganz unter sich. Und wer es ganz beschaulich liebt, sollte nach zwei Dritteln der Strecke in der Rastkogelhütte übernachten.


6

Die Zillertaler Runde Auf dem Berliner Höhenweg von Hütte zu Hütte

pro
83,6 km
50:30 h
6.600 hm
6.910 hm
Auf der Zillertaler Runde – dem altbekannten Berliner Höhenweg – folgen Sie den Spuren der Alpingeschichte. Bereits 1889 baute man den Übergang von der Berliner Hütte über das Schönbichler Horn zum Furtschaglhaus als Steiganlage aus. Das letzte Teilstück der insgesamt rund 80 km langen Route wurde erst  1976 fertiggestellt. Der Name "Berliner Höhenweg" darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass es sich dabei im eine hochalpine Tour mit all ihren Anforderungen handelt. Er galt ursprünglich nur für die Verbindung zwischen den Hütten, die von der Sektion Berlin erbaut wurden (Gamshütte, Friesenberghaus, Olpererhütte, Furtschaglhaus und Berliner Hütte). Heute versteht man darunter die viel längere Strecke von der Gamshütte bis zur Karl-von-Edel-Hütte unterhalb der Ahornspitze, für deren Begehung mindestens neun Tage einzuplanen sind.

Die einzelnen Abschnitte:

► Finkenberg – Gamshütte: 5 km, 3:00 h, Aufstieg 1000 m
(Variante ab Ginzling, 3:00 h)
► Gamsütte – Friesenberghaus:
15 km, 9:30 h, Aufstieg 1400 m,
Abstieg 850 m
► Friesenberghaus – Olpererhütte:
4 km, 2:00 h, Aufstieg 150 m,
Abstieg 250 m
► Olpererhütte – Furtschaglhaus:
9 km, 4:00 h, Aufstieg 500 m,
Abstieg 600 m
► Furtschaglhaus – Berliner Hütte:
8 km, 6:00 h, Aufstieg 900  m,
Abstieg 1060 m
► Berliner Hütte – Greizer Hütte:
10 km, 7:00 h, Aufstieg 1200 m,
Abstieg 1100 m
► Greizer Hütte – Kasseler Hütte:
10,1 km, 6:00 h, Aufstieg 650 m,
Abstieg 700 m
► Kasseler Hütte – Edel-Hütte:
14 km, 9:00 h, Aufstieg 800 m,
Abstieg 750 m
► Abstieg nach Mayrhofen:
8,5 km, 4:00 h, Abstieg 1600 m


7

Stillupklamm und Alpengasthof Wiesenhof Verborgene Schönheit , schöner Talblick

pro
6,8 km
02:30 h
420 hm
420 hm
Im Süden von Mayrhofen, wo jähe Waldhänge den flachen Talboden begrenzen, fällt die schmale Kluft der Stillupklamm kaum auf. Und wer es nicht besser weiß, würde dahinter niemals ein weites Hochgebirgstal vermuten. Das Kraftwerk Mayrhofen deutet schon auf seine Bestimmung hin: Auch die Stillupklamm wird für Kraftwerksturbinen angezapft. Daher plätschert meist nur ein spärlichers Bächlein über die Riesenblöcke der waldgrünen Klamm, doch das kann sich – wie Schilder mit der Aufschrift "Gefahr - Danger" warnen – innerhalb von Sekunden ändern. Einst, als noch mehr Wasser aus dem Gebirge quoll, wurde es für den Transport von Holz genützt. Daran erinnert noch der Triftsteig, auf dem die Holzkneche zu ihrem gefährlichen Arbeitsplatz marschierten. Heute steigt man nur noch zum Vergnügen über den steilen Hauserberg hinauf – bis zum Alpengasthaus Wiesenhof, das nicht nur bodenständige Stärkung, sondern auch einen prachtvollen Mayrhofen-Blick bietet.


8

Zum Furtschaglhaus Hüttenabstecher über dem Schlegeisspeicher

pro
13,5 km
04:30 h
520 hm
520 hm
Der Schlegeis-Stausee zählt zu den Top-Ausflugszielen des Zillertals. Viele Besucher belassen es bei ein paar Schritten über die 131 m hohe Staumauer, die 1973 fertiggestellt wurde – dabei wird der Anblick der Riesenberge um den Hochfeiler (3509 m) immer imposanter, je weiter man dem 4 km langen See in den Schlegeisgrund hinein folgt. Das Schlegeiskees, ist zwar zu einzelnen Gletscherfeldern geschrumpft – diese zeigen sich jedoch beim Aufstieg zum Furtschaglhaus in all ihrer Wildheit.  


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