Lavendelfelder beim Wandernder in der Provence

Wandern in der Provence

Die Provence ist ein Fest für alle Sinne: Endlos erscheinende Platanenalleen, hohe Berge, tiefe Schluchten, rot leuchtende Mohnwiesen und sich im Wind wiegende Sonnenblumen, weiße Felsen und türkisfarbenes Meer betören das Auge. Duftende Lavendelfelder, wilder Thymian und Rosmarin, süße Früchte, frischer Fisch und exzellente Weine schmeicheln Nase und Gaumen. In der Provence hält der Sommer, was sein Name verspricht.

Und ist er einmal brütend heiß, sorgt der Mistral, ein kalter und starker nordwestlicher Wind, schlagartig für Erfrischung. Wanderungen und ausgiebige Erkundungstouren bieten sich hier vor allem in den kühleren Jahreszeiten, im Herbst und im Frühling an.

In der Provence erlebt man dabei nicht nur Natur, sondern auch Kultur: Tradition mit Zeugnissen aus der Römerzeit und moderne Architektur – die Region spielt mit ihrem Facettenreichtum. Paul Cézanne, Henri Matisse, Marc Chagall und Pablo Picasso waren von der Provence gefesselt. Das „Savoir vivre“ und das Klacken der Boulekugeln in idyllischen Dörfern verzaubert und gibt einen entspannten Rhythmus vor. In den Bars und Cafés der kleinen Dörfer entlang der Wege laden dazu ein, bei gutem Essen und einem kühlen Getränk zu rasten. Ob Stadtrundgang, Tageswanderung oder Weitwanderweg, in der Provence findest Du für jedes Vorhaben eine erlebnisreiche Tour.


Deine Wanderführer in der Region

Touren in der Region Provence

1

Sommet de Lure Das Dach der Provence

gratis
13,3 km
05:30 h
735 hm
735 hm
Die Montagne de Lure bildet mit dem Mont Ventoux-Massiv und der dazwischen liegenden Montagne d’Albion einen Bergriegel in Ost-West Richtung verlaufend, der die Haute Provence von der Drome Provençale trennt. Die steilen Nordhänge werden unten von Lärchen-, weiter oben von Buchen- und Tannenwäldern bedeckt. Auf der sanfter ansteigenden Südseite findet sich unten das typische Provence-Bild mit Lavendelfeldern und Zedern, weiter oben eine Weidelandschaft. Der Sommet de Lure, mit 1826 m der höchste Gipfel dieses Massivs, präsentiert sich vom Erscheinungsbild her als kleine Ausgabe des Mont Ventoux. Er hat ebenfalls Funkanlagen auf dem Gipfel, und die längliche Kuppe hat die bekannte Kalksteinoptik mit wenig Vegetation.
2

Forcalquier Zur Mère des Fontaines

10,4 km
03:00 h
360 hm
360 hm

Was ist typisch für die Provence? Für die einen dürfte es der Duft nach Lavendel und Rosmarin sein, andere denken wiederum an traumhaft schöne Landschaften zwischen Mittelmeer und Seealpen. Die Provence symbolisiert für manche ein schmackhaftes Essen aus ehrlichen Zutaten, für andere ein luxuriöses, leichtlebiges Ferienfeeling. Provence, das ist Kunst, Lebensfreude, Geschichte, Wohlgerüche, Mode und Genuss. Alles das zusammen findet man in einem Ort, der schon seit dem Mittelalter die Gemüter bewegt: Forcalquier. Allein beim Blick auf das Panorama könnte man sich in das Städtchen verlieben. Wer es dann erst einmal sozusagen von innen, vom Kern her kennenlernt, der dürfte gänzlich verloren sein, denn Forcalquier ist wirklich die gesamte Provence im Kleinen. Mit anderen Worten: Ein Besuch lohnt sich unbedingt.

3

Gordes und L´Abbaye de Sénanque Rundweg zum Kloster und zur Pestmauer

gratis
18,8 km
06:00 h
616 hm
616 hm

Abseits der Hauptverkehrsstraßen liegt in einem malerischen Tal inmitten von Lavendelfeldern die Abtei Sénanque. Die Zisterziensermönche gründeten diesen Ort der Stille bereits im Jahre 1148. Die gesamte Abtei besticht durch ihre schlichte Einfachheit und hat sich inzwischen zu einem Wahrzeichen der Provence entwickelt.

4

Les Mées Bizarre Felsen und moderne Lavendelfelder

pro
12,9 km
04:30 h
569 hm
569 hm
Eine geologische Besonderheit macht den Ort Les Mées unverwechselbar. Es sind „Les Pénitents“ (Die Büßer), eine bizarre Felsformation, die sich weithin sichtbar oberhalb des Dorfes erhebt. Sie erstreckt sich über circa einen Kilometer, und die höchste Spitze überragt das Tal um 114 Meter. Das Aussehen dieses pittoresken Ensembles erinnert an eine Gruppe von Ordensbrüdern, die Mönchskutten mit Kapuzen tragen.

5

La Chaîne des Côtes Spaziergang über die Bergkette

pro
11,7 km
03:30 h
348 hm
348 hm




6

Entrages und die Chapelle Saint-Michel-de-Cousson Hoch hinaus auf den Cousson

pro
12,4 km
04:30 h
905 hm
905 hm
Man kann sich einfach nicht satt sehen auf diesem Rundwanderweg. Beim Aufstieg ist man der Natur am Wege ganz nahe, im Mittelteil folgt etwas Beruhigung im Wald, und dann das große Finale: der Rückweg zeigt einem Natur in der Ferne und Kultur aus der Nähe.
7

La Chaine de la Sainte Baume Zur Grotte Sainte-Marie-Magdaleine

pro
14,4 km
05:00 h
856 hm
856 hm
Einer Legende nach soll sich Maria Magdalena in die Grotte in dem steilen Felshang zurückgezogen und dort die letzten 30 Jahre ihres Lebens verbracht haben. Die einen finden hier wunderbare Ausblicke, andere die Möglichkeit sich Jesus und der Heiligen nahe zu fühlen.
8

Der Mont Garlaban Weite Aussichten in die Bucht von Marseille

pro
15,7 km
06:00 h
964 hm
964 hm
„Ich bin in der Stadt Aubagne geboren, unter dem von Ziegen gekrönten Garlaban, zur Zeit der letzten Ziegenhirten. Der Garlaban ist ein riesiger Turm aus blauen Felsen, der sich am Rand von Plan de l´Aigle erhebt, dieser unermesslichen, felsigen Hochebene, die das grüne Huveaune-Tal beherrscht. Der Turm ist etwas breiter als hoch: aber da er in sechshundert Meter Höhe aus dem Fels ragt, steigt er sehr hoch in den Himmel der Provence, und zuweilen ruht eine weiße Juliwolke sich auf seinem Gipfel aus." So beginnt Marcel Pagnol sein Werk "Marcel", das seit Jahrzehnten zur Standardlektüre französischer Schüler gehört.

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