Wandern durch Wald in den Kalkalpen

Wandern im Nationalpark Kalkalpen

Das Reichramiger Hintergebirge und das Sengsengebirge im Südosten Österreichs bilden den Nationalpark Kalkalpen. Zusammen mit dem Größtenberg zählt das Sengsengebirge zu den Nördlichen Kalkalpen und erstreckt sich zwischen dem Steyrtal und dem Ennstal. Nordöstlich von dem Größtenberg liegt das überwiegend bewaldete Reichramiger Hintergebirge. Insgesamt umfasst der Nationalpark Kalkalpen 20.850 Hektar, womit er zu den größten Waldschutzgebieten Österreichs zählt und zudem eines der längsten Bachsysteme Österreichs besitzt.

Die tiefsten Täler des Parks liegen auf einer Seehöhe von 480 Metern, während seine höchste Erhebung der der Hohe Nock auf 1.963 Metern ist. Der Hauptkamm des Sengsengebirges besteht hauptsächlich aus Wettersteinkalk und besitzt zahlreiche, große Höhlen wie die Klarahöhle mit einer Gesamtlänge von mehr als 23 tausend Metern.

Als Lebensraum und Rückzugsort vieler seltener Tier- und Pflanzenarten ist die Natur des Nationalparks Kalkalpen sehr vielfältig. Zahlreiche Wanderwege führen durch wald- und wasserreiche Landschaften, die von tiefen Schluchten und Almen geprägt ist, wobei die Nationalpark-Themenwege eine tolle Möglichkeit bieten, um Wissenswertes über den Wald zu erfahren und ungestört die Wildnis zu erkunden. Ein besonderes Erlebnis ist auch eine geführte Tour durch den Nationalpark, bei der Du Park-Ranger bei ihrer Arbeit begleiten und Interessantes über die Lebensweisen vieler Wildtiere, wie den Luchs, erfahren kannst. 

Touren in der Region Nationalpark Kalkalpen

1

Auf den Kasberg Vorberg des Toten Gebirges

gratis
17,2 km
06:00 h
1.205 hm
1.205 hm

Das landschaftlich reizvolle Tal der Steyrling liegt am linken Steyrufer. Die Ortschaft Steyrling war einst Sitz bedeutender Sensen- und Hammerwerke. Davon ist nichts mehr erhalten geblieben. Heute sind Forstwirtschaft und Jagd die Haupteinnahmequellen für die Talbewohner. 1889 erwarb der deutsche Fürst Adolf Georg zu Schaumburg-Lippe die Herrschaft Klaus. Die herrschaftlichen Gebäude im Brunnental gehören immer noch zur Fürstlich Schaumburg-Lippischen Forstverwaltung. An das österreichische Kaiserhaus erinnert eine Aufschrift am Gasthof Zur Kaiserin Elisabeth. Kaiserin Sissy machte hier nach einer fünfstündigen Wanderung vom Almsee herüber Station.

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2

Dürres Eck Die Aussichtsloge in das Alpenvorland

gratis
6 km
03:00 h
815 hm
815 hm
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3

Über den Hochmölbing Eine panoramareiche Gratwanderung

gratis
21 km
06:30 h
980 hm
2.100 hm
Die Gratwanderung auf den Schrocken und über die Mölbinge gehört zu den Traumwanderungen im Toten Gebirge. Dieses gehört zu den größten, stark verkarsteten Plateaugebirgen der Alpen. Löblich, dass es nicht vollständig mit Straßen erobert wurde. Den besonderen Reiz dieser Kalklandschaft macht seine Gegensätzlichkeit aus. Grüne Gebirgsseen, saftige Almmatten, urwaldartige Wälder wechseln mit steilen, manchmal senkrecht aufragenden Kalkwänden, einsamen Karen und öden Felswüsten. Die Fülle des Lebens und der Tod, Wasser und Wüste, das Zarte und das Wilde treffen hier aufeinander. Ein Mosaik verschiedenster Lebensräume lassen die Herzen von Naturliebhabern höher schlagen. Hier entfaltet sich eine reiche Vielfalt an Arten. Ob in diesem Naturparadies Bär, Luchs oder Bartgeier wieder eine Heimat finden, hängt hier nicht von der Naturausstattung ab, sondern vielmehr von der Toleranz der Jäger und den Menschen, die hier leben.
 
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4

Zur Rinnenden Mauer Besuch beim Naturdenkmal in der Steyrschlucht

pro
7,5 km
02:30 h
180 hm
180 hm

Die bis zu 50 m tiefe Konglomeratschlucht der grünen Steyr entführt in eine andere Welt, einem Rückzugsort für seltene Pflanzenarten. Wer genau beobachtet, entdeckt in den Schluchtwänden Pflanzen aus dem Hochgebirge wie z. B. die Zwergalpenrose, das Petergstamm und das Jagablut. Das Naturdenkmal "Rinnende Mauer" ist eine prächtige Quellflur. Aus dem sonst trockenen Konglomeratgestein tritt Wasser auf einer Strecke von etwa 60 m aus der Schluchtwand aus. Aus
5 bis 7 m Höhe fließt und tropft es aus unzähligen Öffnungen des porösen Gesteins. Wie ein grüner Teppich überziehen verschiedene Moose, Sumpfdotterblumen und Bitteres Schaumkraut die wasserspendende Schotterwand. Das einmalige Naturerlebnis lässt sich mit einem Besuch beim Maultrommelmacher Wimmer (Schaubetrieb) kombinieren.
 

5

Übers Salzatal auf den Wurbauerkogel Nationalpark Themenweg "Natur-Spuren"

pro
7,5 km
02:45 h
348 hm
348 hm
Erlebnisstationen bringen Abwechslung in diese Wanderung. Tannen und uralte Eiben begleiten einem auf dem Weg zum Patzlberg. Was ist Kadaververjüngung, wie entstehen Stelzwurzeln und wie lebt totes Holz? Die Antworten verbergen sich bei der Station "Wissenswertes rund um Bäume". Von der Station "Nationalpark Blick" kann man mit dem Fernrohr auf der gegenüberliegenden Geländewand mit etwas Glück Gämsen beobachten. Zurück in die Vergangenheit schaut man beim "Rad der Zeit". Beim Nationalpark Panoramaturm Wurbauerkogel können Kinder ihre Kletterkünste erproben und im Panoramaturm sind atemberaubende Flugaufnahmen vom Nationalpark Kalkalpen und dem Toten Gebirge zu sehen. Auch bei regnerischem Wetter ist der "Natur-Spuren"-Weg einen Ausflug wert, denn dann wagen sich die sonst nachtaktiven Feuersalamander aus ihren Verstecken. Der Feuersalamander ist das Symbol dieses Erlebnisweges. Es dient als Wegweiser und kennzeichnet die einzelnen Stationen!
 
6

Warscheneck Auf den Spuren des Höhlenbären

pro
14,3 km
07:30 h
1.530 hm
1.530 hm
Der massive Kalkgebirgsstock des Warschenecks gehört zum östlichen Teil des Toten Gebirges. Sein südlicher Teil, eine große Plateaulandschaft zwischen Wurzer- und Tauplitzalm, ist ein Europaschutzgebiet. Auf dieser Fläche wurzelt ein nacheiszeitlicher Lärchen-Zirbenwald, der sich in vielen Bereichen als Urwald erhalten hat. Südöstlich vom Warscheneckgipfel liegt der isolierte Felsstock des Rameschs. In seinen Höhlen wurden Skelette von Höhlenbären gefunden. Das waren bis zu 1100 kg schwere Pflanzenfresser, die sich hier in den zwischeneiszeitlichen Warmzeiten aufgehalten haben. Überraschend fand man auch Hornsteinwerkzeuge, die vermutlich vom Neandertal-Mensch angefertigt wurden. Auch auf der Nordseite des Warschenecks wurde ein 5000 ha großes Naturschutzgebiet ausgewiesen. Es ist Lebensraum für Alpenschnee- und Birkhühner sowie viele europaweit geschützte Wald- und Bergvögel.
 
7

Schwarzkogel Der Blumenberg im Nationalpark Kalkalpen

pro
4,3 km
02:00 h
540 hm
540 hm
Das Hengstpass-Gebiet in der Nationalpark Gemeinde Rosenau ist landschaftlich beeindruckend und daher ein lohnendes Wandergebiet. Die Almregion um die Hengstpass-Höhe wird von grünen Bergkuppen und den schroffen Felsen der Haller Mauern überragt. Es ist ein Gebiet, das man am besten zu Fuß entdeckt. Die im Sommer bewirtschafteten Almhütten sind für ihre Gemütlichkeit bekannt und haben sich zu Genussalmen entwickelt. 
 
Auf der Hengstpass-Höhe befindet sich eine Informationsstelle des Nationalpark Kalkalpen mit Nationalpark Shop. Im Obergeschoss sind komfortable Matratzenlager, Küche und Stube untergebracht, wo man sich einmieten kann. Ein öffentliches WC und ein Parkplatz machen diese Einrichtung zum idealen Ausgangspunkt der Wanderung auf den Schwarzkogel. 
 

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Highlights in der Region Nationalpark Kalkalpen

Benediktinerstift Kremsmünster
Benediktinerstift Kremsmünster

Offene Türen
Glaube und Kunst bilden im Stift Kremsmünster eine faszinierende Einheit.
Mit dem Gruß „Dieses Tor soll jedem offen stehn, der ehrbar will durch selbes gehen!“, drückt das Stift Kremsmünster seine benediktinische Gastfreundschaft aus. Seit dem Jahr 777 verbinden die Mönche ihren Glauben mit lebendigem Wirken in Kultur und Wissenschaft.
Durch die Barockbauten des 17. und 18. Jahrhunderts zählt Kremsmünster zu den größten und bedeutendsten Klosteranlagen Österreichs.Seine Kunstsammlungen bergen Werke von Weltruf: Tassilokelch, Tassiloleuchter und Codex Millenarius. Vom kulturellen Schaffen vergangener Zeiten zeugen Bildergalerie, Kaisersaal, Waffensaal, Wunderkammer sowie Bibliothek und Fischkalter. In der Sternwarte von 1758– einem Kosmos im Kleinen – können das paläontologische, mineralogische, physikalische, botanische, zoologische, anthropologische und astronomische Kabinett besichtigt werden.
Bei einer Kostümführung erfahren die Besucher zudem Bekanntes und Unbekanntes aus dem Leben von Bayernherzog Tassilo III, dem Letzten in der Reihe der Agilolfinger.
Der Adventmarkt von 2. bis 4. Dezember bietet mit über 100 Ausstellern erlesene Handwerkskunst sowie ein vielfältiges weihnachtliches Rahmenprogramm.
Spannend wird auch das Jahr 2017 im Stift Kremsmünster,wenn die OÖ. Landesgartenschauvon 21. April bis 15. Oktober mit dem „Dreiklang der Gärten/ Stift-Markt-Schloss“ durch zauberhaft blühende Gärten führt.