Traumhafte Bucht auf Mallorca

Wandern auf Mallorca

Die beliebte Urlaubsinsel Mallorca ist die Hauptinsel des Balearen-Archipels und liegt rund 170 Kilometer vor der Ostküste Spaniens. Obwohl die Insel vor allem für ihre Strände und Bademöglichkeiten bekannt ist, bietet Mallorca auch zahlreiche tolle Möglichkeiten, die Insel zu Fuß und abseits der Touristenströme zu erkunden. Dabei zieht sich ein Wegenetz aus gut erschlossenen Wegen sowie einsamen Wanderpfaden über die gesamte Insel. Dank des mediterranen Klimas mit 300 Sonnentagen pro Jahr herrschen auf Mallorca die idealen Wanderbedingungen. Wandern auf Mallorca isat somit auch im Winter eine großartige Idee für einen abwechslungsreichen Aktivurlaub.

Die Landschaft der Insel zeigt sich sehr vielseitig und reicht von den weitflächigen Küstenregionen über Getreidefelder, Obst- und Gemüseplantagen bis zu waldreichen Bergen. Großartige Aussichten auf das Meer und die Brandung versprechen die zahlreichen Wanderrouten entlang der Küste, die oftmals entlang einsamer Buchten oder Strände führen. Auch im Inland der Insel, der Plà de Mallorca, finden sich tolle Wanderungen für diejenigen, die flachere Gegenden bevorzugen: Bei einer Rundwanderung lassen sich hier, in der “Kornkammer Mallorcas“, beeindruckende Kloster erkunden.

Der Gebirgszug der Serra de Tramuntana im Nordwesten gehört zu den schönsten mediterranen Wanderregionen der Insel. Hier liegt auch der höchste Berg Mallorcas, der 1.445 Meter hohe Puig Major, der mit etwas Ausdauer zu erreichen ist. Der Aufstieg führt zwar nicht in besondere Höhen, sollte jedoch auch keinesfalls unterschätzt werden: In seiner Beschaffenheit ähnelt das Bergmassiv einem Hochgebirge, mit stark zerklüfteten und schroffen Bergwänden.

Daneben ist auch der Puig de Massanella (1.365 Meter) ein lohnendes Wanderziel, sowie die malerischen Bergdörfer Biniaraix, Deiá und Estellencs. Hier bietet sich vor allem die wunderschöne Wanderstrecke auf dem Fernwanderweg GR221 an, der auf vier bis sechs Tagesetappen von Deiá über Port de Sóller bis nach Pollença führt. 

Deine Wanderführer in der Region

Touren in der Region Mallorca

1

rund um das santuari de lluc Mystische Wälder, seltsame Felsfiguren

gratis
11,4 km
04:00 h
250 hm
250 hm
Die Steineichenwälder rund um Lluc sind ein Schmuckstück der Serra de Tramuntana. Vielleicht deutet selbst der Name der wichtigsten Wallfahrtskirche Mallorcas auf die immergrüne Wildnis hin – das lateinische Wort lucus bedeutet soviel wie „heiliger Hain“. Die Gründungslegende des Heiligtums erzählt dagegen von einem arabischen Hirtenjungen, der zum Christentum übertrat und den Namen Lukas (mallorquinisch Lluc) annahm. Mystische Plätze und Überraschungen birgt das Gebiet zwischen dem Puig de Massanella und dem Torrent de Pareis jedenfalls bis heute: bizarre Felsfiguren, Picknick- und Aussichtsplätze, eine Einsiedelei, ein zur Herberge umgebautes Landgut und Mallorcas ersten Wanderweg für Blinde.


2

puig de sa creu – talaia freda Auf den höchsten Gipfel im Nordosten Mallorcas

6,7 km
03:15 h
380 hm
380 hm
Mallorcas jüngster Naturpark liegt auf der Halbinsel im Norden von Artà. 2001 wurde er auf 16.232 ha Land- und 5275 ha Meeresfläche gegründet, 2005 jedoch um mehr als 90 % (!) verkleinert. Immerhin umfasst er noch die höchsten Gipfel der nördlichen Serres de Llevant, die bis zu 500 m hohen Muntanyes d’Artà. Abgesehen von einigen Sendeanlagen und einer Straße aus der Zeit des Spanischen Bürgerkriegs findet man hier nicht viele Relikte menschlicher Anwesenheit. Die Geschichte der Kleinbauern, die dieses raue Land urbar machten und für Großgrundbesitzer bewirtschafteten, ist fast vergessen. Wiederentdeckt wird sie nun von Wanderern, die hier 13 beschilderte Routen zur Auswahl haben (Info unter http://de.balearsnatura.com/parc-natural-de-la-peninsula-de-llevant).


3

puig de massanella Der „Normalweg“ auf Mallorcas zweithöchsten Berg

gratis
10 km
04:45 h
790 hm
790 hm
Der zweithöchste Gipfel Mallorcas – das höchste Ziel, das „Normalwanderer“ ohne Kletterambitionen erreichen können – ist ein überaus beliebtes Tourenziel. Seinen Namen erhielt das gewaltige Bergmassiv von einem großen Landgut zwischen Caimari und Mancor de la Vall. Das Gipfelpanorama umfasst einen großen Teil der Insel. Der Normalweg fordert Kondition, verspricht aber vielfältige Landschaftseindrücke – vom urwüchsigen Steineichenwald bis zur verkarsteten Gipfelhochfläche und ihrer unterirdischen Quelle.


4

abenteuer „kanaltunnelweg“ Spektakuläre Pfade rund um den Torrent d‘Almedrá

pro
9,3 km
04:45 h
520 hm
520 hm
Vor der Etablierung der Route über den Pas Llis mussten alle „Tossals-Wanderer“ die Westseite des 3 km langen Torrent d‘Almadrà durchqueren – neben der Rohrleitung, in der das (Trink-)Wasser vom Cúber-Stausee Richtung Palma fließt. Durch die fünf Tunnels, die man dafür aus dem Fels sprengte, führt auch der spektakuläre Begleitweg. Grund genug also, die Schlucht, die zu den wildesten der Insel zählt, zu umrunden.


5

Son Marroig – Punta de sa Foradada Bergab zum berühmtesten Felsloch der Insel

5,4 km
02:00 h
240 hm
240 hm
Foradada heißt jedes Felsloch auf Mallorca. Das berühmteste davon klafft in einer Halbinsel, die unterhalb des Landguts Son Marroig an der Nordwestküste zwischen Valldemossa und Deià ins Meer hinausragt. Der österreichische Erzherzog Ludwig Salvator, der dieses Gebiet einst besaß, ließ einen Serpentinenweg durch den felsgespickten Küstenhang hinunterbauen. Wie schön wäre es, unten am Wasser seine poetischen Naturschilderungen zu lesen – etwa an der Playola, dem winzigen Kiesstrand an der engsten Stelle der Halbinsel. Der weitere Aufstieg auf den „quergestellten“, etwa 80 m hohen Felsrücken der Punta de sa Foradada wird durch eine sehr steile Wand vereitelt – die Kletterei zum höchsten Punkt über dem viel fotografierten Loch ist nur schwindelfreien Bergsteigern zu empfehlen.


6

der „schnabel“ des ferrutx Ein „alpiner“ Höhenweg mit historischem Hintergrund

pro
9,8 km
04:00 h
350 hm
350 hm
Auch Mallorcas Nordosten zeigt eine „alpine“ Kulisse. Über der Bucht von Alcúdia fährt der Gebirgskamm der Península de Llevant mit schroffen Felswänden empor. Als „Eyecatcher“ fungiert dabei der südwestliche Eckpunkt, der Bec de Ferrutx. Er ist zwar nur der zweithöchste Gipfel der Region, aber seine auffälligste Erscheinung, die ihrem Namen (Bec = Schnabel) alle Ehre macht. Auch das Gipfelpanorama hält, was die Gestalt verspricht: Es reicht von der Serra de Tramuntana über die Inselebene Es Pla und die Bucht von Alcúdia bis zur Ostküste. Der Berg gehört übrigens zu einem Landgut gleichen Namens, das König Jaume II. im Jahre 1302 zu Jagdzwecken erwarb. Unter seinem Nachfolger Sancho tummelten sich dort sogar Hirsche und Wildschweine. Das Gutshaus mit seinem runden Wachturm dient heute dem mallorquinischen Maler Miquel Barceló als Atelier.


7

von deià nach port de sóller |GR-221| Eine Panoramawanderung auf dem Camí de Castelló

pro
10,3 km
04:00 h
210 hm
270 hm
Viele Wanderwege auf Mallorca stammen aus der Zeit der Araber oder aus dem Mittelalter. Einer davon ist der Camí de Castelló zwischen Deià und Sóller. Der GR-221 folgt ihm ein gutes Stück, führt dann jedoch nach Norden ins Gebiet des Landguts Muleta, wo man die ältesten Olivenhaine Mallorcas durchschreitet.


8

cala varques – cala magraner Die längste Abenteuertour an der Ostküste

pro
10,6 km
05:00 h
30 hm
30 hm
Von den 22 Buchten und Stränden, die zum Gebiet der Stadt Manacor gehören, blieben erstaunlich viele bis heute unberührt. Zwischen den Hotelsiedlungen Cala Romàntica (eigentlich S’Estany d’en Mas) und Cales de Mallorca liegt ein etwa 7 km langer Küstenstreifen, in dem sich hinter schroffen Klippen eine ebene, steppenartige Landschaft von herber Schönheit erstreckt. Dort liegt die Cala Varques, ein 65 m langer Sandstrand zwischen Kiefern, einer bizarr verwitterten Halbinsel und einer natürlichen Felsbrücke. Dort wird oft wild gezeltet; mitunter mischen sich Kühe (!) unter die Badegäste. Man erreicht dieses kleine Paradies aber nur zu Fuß – in o:30 h von der Ostküsten-Straße Ma-4014 bei Km 9,2, in nicht einmal 1:30 h von Cala Romàntica, wobei eine kurze Kletterstelle zu überwinden ist. Diese Hin- und -Retour-Wanderungen sind schon für sich sehr lohnend, aber doch nur ein kleiner Vorgeschmack auf die geamte Strecke entlang der Buchten von Manacor. Diese Tour ist fast alpinen Zuschnitts und „dank“ zahlreicher Taleinschnitte fast doppelt so lang wie die Entfernung in Luftlinie. Sie erfordert also entsprechende Erfahrung und Kondition. Immerhin bestehen zwei „Fluchtwege“, sollte man die Tour vorzeitig abbrechen müssen – wie erwähnt von der Cala Varques, aber auch ab der Cala Magraner, wo alte Straßen vom Meer weg zur Zufahrtsstraße nach Cales de Mallorca führen.

Achtung: Im Sommer 2014 verhinderten Sperren oberhalb der Cala Romàntica und an der Cala Sequer eine Begehung der Route. Dies kann sich allerdings rasch wieder ändern, da das Küstengebiet per Gesetz frei begehbar ist.


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