Wanderkarte Gasteinertal

Wanderer und Bergsportler finden im Nationalpark Hohe Tauern ideale Bedingungen – hier vereinigen sich das Anlauf- und das Naßfelder Tal zum Gasteinertal. Die Gasteiner Ache bahnt sich ihren Weg durch eine teils schroffe, teils mit lieblichen Almwiesen und Wäldern bezaubernde Landschaft. Trotz der idyllischen Lage erreicht ihr die Region dank des Klammstein- und des Tauerntunnels sehr gut. Die drei Hauptorte Bad Gastein, Dorfgastein und Bad Hofgastein sowie kleine Bergweiler und Almbauernhöfe haben noch viel ihres ursprünglichen Charmes bewahrt. Schon in Bad Gastein zeigt die Bergnatur ihre unbändige Kraft und Schönheit: Mitten im Ort rauscht der Wasserfall in drei Stufen insgesamt eine Höhe von 340 Metern hinab ins Gasteinertal. Bevor es in die umliegenden Berge zum Wandern geht, könnt ihr auf der über 200 Jahre alten Brücke die Wassermassen überqueren.

Berg- und Themenwandern im Gasteinertal im Salzburger Land

Beim Wandern oberhalb des Kötschachtals freuen sich die Gäste über die vielen Zwergfiguren, die den vorbeiziehenden Wanderer mit aufmunternden Sprüchen motivieren. Ein beliebtes Höhenwandergebiet findet ihr rund um den Gamskarkogel. Aus knapp 2.500 Metern Höhe genießt ihr unvergessliche Weitblicke zum Wilden Kaiser und auf die schroffen Gipfel der Hohen Tauern. Abkühlung für Wanderfüße bietet ein Barfußpfad sowie der Spiegelsee. In der oft kristallklaren Oberfläche des Speichersees betrachten Wanderer ihr Spiegelbild. Von der Bergstation der Fulseckbahn könnt ihr über den Spiegelsee hinab zur Mittelstation wandern. Mit einer guten Wanderkarte und den Schautafeln der Themenpfade entdeckt ihr hier auch die Pilzvielfalt der Alpen und idyllische Plätze, an denen die Naturkräfte besonders gut erspürt werden können.

Kein Alpenurlaub ohne Almen und Alpenglühen

Der Salzburger Almenweg verbindet viele der in 1.200 bis 1.900 Metern Höhe liegenden Almen im Gasteinertal. Die meisten sind in der Wandersaison bewirtschaftet. Erschöpfte, aber glückliche Wanderer werden hier mit Radler anderen erfrischenden Getränken verwöhnt und stärken sich mit herzhaften, warmen Speisen oder Bauernbrot mit selbstgemachtem Bergkäse. Auf einigen Almbauernhöfen kann übernachtet werden. So könnt ihr das Alpenglühen genießen, wenn die tief stehende Sonne die Felshänge in orangerotes Licht taucht.

Zirbenzauber, Sagen und die Magie der Steine

Wer zum Wandern ins Gasteinertal kommt, findet im Dorfgasteiner Ortsteil Untersberg den Sagenwanderweg. Hübsch gestaltete Infotafeln erzählen von Kobolden und anderen fabelhaften Bergbewohnern, die hier Abenteuer erlebt oder ihr Unwesen getrieben haben sollen. Ab Klammstein erkundet ihr entlang der Gasteiner Ache neun Steinskulpturen, die nach den Lehren der Geomantie errichtet wurden. Sie sollen dazu beitragen, die Wahrheiten der Natur und des Lebens zu erkennen. Am Graukogel, dessen Höhen gut mit der Seilbahn erreicht werden können, wandert ihr mithilfe einer passenden Wanderkarte zu einem großen, jahrhundertealten Zirbenwald. Das Zirbenholz soll beruhigend wirken und weitere gesundheitsfördernde Eigenschaften haben. Mit einer guten Wanderkarte findet ihr weitere Bergtouren oder Themenwanderwege: So startet ihr gut vorbereitet zum abwechslungsreichen, individuellen Wandern im Gasteinertal.