Thale – Hexentanzplatz - Wandertour

Romantische Bodetal- und steile Felswanderung

7 km
03:00 h
271 hm
271 hm
Start | Zentraler Wandertreff Thale gegenüber vom Bahnhof an der Bahnhofstraße. Anfahrt B 81 Halberstadt – Nordhausen. Busse in alle größeren Orte der Umgebung.
Charakter | Bequeme Talwanderung längs der Bode, steile Serpentinen zum Hexentanzplatz.
Elke Haan

Tourenverlauf

Tourenbeschreibung

Vom zentralen Wandertreff an der Bahnhofstraße gegenüber vom Bahnhof beim Friedenspark in Thale 01 geht es an der Herz-Jesu-Kirche vorbei Richtung "Schwebebahnen", nach Überqueren der Bode führt die autofreie Promenade unter alten Bäumen neben dem Fluss aufwärts. Nach Passieren der Talstation des Rosstrappen-Sessellifts fällt an der Talstation der Hexentanzplatz-Schwebebahn der Blick hi­nauf zur Schwebebahn-Bergstation, über der sich der Zuckerhut- und der Wachlerfelsen zeigen, während weiter unterhalb die Zacken der Kleinen Gewitterwand aufragen. Nach Unterqueren der Schwebebahn taucht der bequeme Weg schließlich in den Wald ein und folgt der über Blockwerk gischtenden Bode aufwärts. An der Katersteg-Brücke ist links der Abstecher zur Gaststätte "Kleiner Waldkater" möglich.Rechts des Wegs erinnert eine Tafel neben einer Quelle an die verschlossene Schallhöhle, einen um 1760 in den Felsen hineingehauenen Gang, der wie ein Schallverstärker wirkte; "zur Belus­tigung" von Touristen wurden darin Böllerschüsse abgegeben.Rechts türmen sich Blockhalden, links rauscht die Bode, alles überdacht von wunderbarem Wald. Der Weg führt neben der über Granitblockwerk rauschenden Bode weiter aufwärts zu den steil aufragen­den Granitwänden des sagenumwobenen Siebenbrüderfelsens. 1948 wurde er zur Erinnerung an die Bodetal-Wanderungen des Dichters in Goethefelsen umbenannt. Auf einer gro­ßen Granitplatte im Bodebett – dem Goethestein – soll Goethe 1784 die Verwitterungsspalten im Granit studiert haben. Im Kronensumpf (Kreetpfuhl) beim Goethefelsen bewacht der Sage nach der in einen Hund verwandelte Wüstling Bodo die Krone, die die Riesin Brunhilde beim Sprung vom Rosstrappenfelsen zum Hexentanzplatz verlor.Bald darauf erreicht der Weg an der Jungfernbrücke am Fuß des Ross­trappenfelsens und an der Ausmündung des Hirschgrunds das Gasthaus Königsruhe 02.  Von der Terrasse Blick zum Goethefelsen und zum Hexentanzplatz.Nach Überqueren der Jungfernbrücke beginnt der romantische Serpentinensteig, der durch den bewaldeten Steilhang zur La-Vières-Höhe hinaufführt, einem Aussichtsfelsen hoch über dem Bodetal. Dort führt die Markierung "Rotpunkt" am Heimattierpark vorbei zum Erlebnisbereich Hexentanzplatz 03, einem der meistbesuchten Touris­tikplätze des Harzes.Die felsige Abbruchkante des Granitplateaus hoch über dem Bode­tal bietet einen faszinierenden Tiefblick in das Bodetal, gegenüber sind der Rosstrappenfelsen und in der Ferne der Brocken zu sehen.Vom Hexentanzplatz leitet die Rotpunkt-Markierung an der Berg­station der Personenschwebe­bahn und dem Harzer Bergtheater vorbei, dann erfolgt auf dem serpentinenreichen Sachsenwallweg der steile Abstieg zurück nach Thale 01....

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