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Nonnweiler – Börfink - Wandertour

9. Etappe Saar-Hunsrück-Steig

14 km
05:00 h
410 hm
260 hm
Start | 66620 Nonnweiler
Charakter | Steinige und wurzelreiche Pfade, Waldwege, Felsen, herrliche Aussichtspunkte und uralter Wald.
Kaum haben wir die Primstalsperre hinter uns gelassen, erwartet uns am Fuß des Ringwalls Otzenhausen der nächste Höhepunkt, die eindruckswolle Rekonstruktion einer keltischen Siedlung. Dann führt ein anstrengender Steilaufstieg zur alten keltischen Festung hinauf, eine archäologische Sehenswürdigkeit von europäischem Rang. Dort gibt es einiges zu entdecken, große Holzskulpturen, ein römischer Tempel und nicht zuletzt der monumentale Nordwall. Es folgt eine Waldwanderung über den Dollberg, mit 695 m höchster Punkt des Saarlandes, bevor es in den Weiler Börfink geht.


Norbert Forsch

Tourenverlauf

Tourenbeschreibung

Wir verlassen Nonnweiler auf dem Mühlenweg, wandern an der Alten Mühle vorbei, an der Prims entlang, passieren ein kleines Kneippbecken und treffen unterhalb der Staumauer 01 auf den Saar-Hunsrück-Steig.

Nun über eine Holzbrücke zu einem Asphaltweg und rechts. Links auf eine Treppe, auf einen Kiesweg und auf die Dammkrone hinauf. Rechts auf den Seerundweg, aber gleich rechts auf einen Waldpfad. Etwa 1 km nah am Hoch­ufer des Stausees entlang zu einer weitläufigen Kreuzung. Rechts auf einen gekiesten Waldweg. Links auf einen Pfad und um den Kloppbruchweiher 02 herum zum nahen Waldparkplatz.

Die Ringwallstraße (L 147) queren und leicht ansteigend links am Keltenpark vorbei zum Mannfelsen am Waldrand. Nun rechts bergan auf einsetzendem steinigen Waldweg. Links auf einen Felsenpfad und steil zum Ringwall Otzenhausen 03 hinauf. Der Pfad quert den Steinwall der einstigen stadtähnlichen keltischen Festung, wird erst breiter, dann wieder steil und schmal. An einer Sinnesbank mit Blick auf den Stausee vorbei auf das Plateau.

Tafeln des Keltischen Infoweges und Übersichtspläne lohnen einen näheren Blick und erlauben eine eingehende Erkundung des Geländes. Wer die Festung auf kurzem Weg durchqueren will, wandert an den Grundmauern eines römischen Tempels vorbei zu großen Holzskulpturen, Teil des 6,5 km langen keltischen Skulpturenweges, geradeaus weiter auf die sogenannte Königstreppe und über den mächtigen Nordwall zu einer Forststraße. Hier rechts. Geradeaus zu einer Gabelung und links. Gleich folgende Gabelung rechts bergan. Der Weiterweg führt über einen Höhenkamm, der die Grenze zwischen Rheinland-Pfalz und dem Saarland bildet und im Dollberg 04 gipfelt.

Rund 2,5 km hinter dem Ringwall leitet die Markierung der Dollbergschleife links talwärts. Wir aber wandern weiter geradeaus und an einer Sinnesbank und am Tirolerstein 05 vorbei. Er wurde zum Gedenken an den Tiroler Wanderhändler Thomas errichtet, der an dieser Stelle im Januar 1741 von einem Unbekannten erschlagen wurde. Das Kreuz wurde 1988 erneuert. Es geht geradeaus an einer Schutzhütte vorbei. Dann zieht der Weg nach links talwärts und quert den schmalen Königsbach 06 . Etwa 200 m zu einer Kreuzung, rechts ab und geradeaus ins Hengstbachtal. Noch vor dem Forellenhof Trauntal schwenkt der Steig nach links, quert erst den Hengstbach, dann die L 165 und führt über Zuwegung in den Weiler Börfink 07 hinein. ...

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