Wanderkarte Madeira

Das ganzjährig milde Klima macht Madeira zu jeder Jahreszeit zu einem nahezu idealen Reiseziel. Auch im Winter liegen die durchschnittlichen Tagestemperaturen bei etwa 19 °C, im Sommer steigen sie selten über 30 °C. Im Winter und auf der Nordseite der Insel muss tendenziell mit etwas mehr Regentagen gerechnet werden als in den Sommermonaten und auf der Südhälfte. Vor allem für längere Wanderungen eignet sich die Zeit von Mitte April bis Mitte/Ende Juni besonders gut. Die Regentage sind dann bereits selten geworden und große Hitze gibt es zu dieser Jahreszeit auch nicht.

Wandern für Anspruchsvolle

Passionierte Wanderer finden auf Madeira viele Möglichkeiten, ihr Hobby auszuüben. Auf der Wanderkarte findet ihr die schönsten Touren der Insel. Packt eine gute Ausrüstung in den Koffer, mit festen Wanderschuhen und einer Allwetterjacke, da ein kurzer Schauer trotzdem immer möglich ist und auf den Bergen ein kalter Wind weht. Eine Wanderung für Könner ist die Besteigung des Pico Ruivu, des höchsten Bergs von Madeira. Ebenfalls sehr beliebt ist eine Durchquerung der Insel von Westen nach Osten oder umgekehrt. Diese Wanderung dauert mehrere Tage und erfordert eine entsprechende Ausrüstung und Vorbereitung. Wer sie nicht alleine gehen möchte oder sich nicht um das Organisatorische kümmern möchte, kann die Tour auch bei verschiedenen Veranstaltern buchen, die sich dann um die Unterkünfte und den Gepäcktransport kümmern. Alternativ gibt es diese Wanderung auch mit einer festen Unterkunft, von der man jeden Morgen zum Startpunkt der Wanderung gefahren und abends zurück in die Hotel gebracht wird.

Wandern für Anfänger

Nicht nur Profis finden auf Madeira ideale Wanderbedingungen vor, auch Ungeübte können sich hier wandern und die unglaubliche Natur der Insel entdecken. Als Anfänger sollte man allerdings nicht gleich eine mehrtägige Wandertour unternehmen. Eine leichtere Levadawanderung entlang der Wasserkanäle, die etwa zwei ist drei Stunden dauert, ist ein guter Einstieg. Diese Wanderung könnt ihr in einer geführten Gruppe machen oder mit einer guten Wanderkarte auf eigene Faust. Die Wege sind in der Regel deutlich gekennzeichnet und die Wanderkarte enthält auch Angaben zum Schwierigkeitsgrad und der ungefähren Dauer der Wanderung. Für den Anfang sollte man sich nicht zu viel vornehmen. Ist eine Wanderung mit dem Schwierigkeitsgrad 3 gekennzeichnet, dann solltet ihr wirklich erfahren und schwindelfrei sein. Die Berge Madeiras sind keine kleinen Hügel und die Führer, die dort arbeiten, sind richtige Bergführer mit einer entsprechenden Ausbildung. Auch Levadatouren mit dem Schwierigkeitsgrad 3 sind keine Spaziergänge. Die Wege sind zum Teil sehr schmal und manchmal auch steil. Hier braucht man zum Wandern schon richtige Wanderschuhe, Erfahrungen und eine Wanderkarte oder aber einen Guide. Festes Schuhwerk ist übrigens auch für die leichteren Wanderungen zu empfehlen.