Wanderkarte Sachsen

Gelegen im Osten Deutschlands, an der Grenze zu Tschechien und Polen, hält der Freistaat Sachsen eine Reihe mehr oder weniger bekannter Regionen bereit, die den Ruf Sachsens als Wanderregion in vollem Umfang rechtfertigen. Vor allem der südliche Bereich Sachsens mit dem sächsischen Vogtland, dem bis ins tschechische Böhmen reichenden Erzgebirge, dem als Sächsischen Schweiz bezeichneten Teil des Elbsandsteingebirges und dem in der südöstlichen Oberlausitz liegenden Zittauer Gebirge lädt Naturfreunde aller Altersgruppen zum Wandern ein. Die Wanderkarte bietet Routen zum Wandern im nordwestlichen Teil von Sachsen an, zahlreiche weitere Wanderwege führen unter anderem auch durch das sächsische Weinbaugebiet an der Elbe oder entlang von Flüssen wie Mulde oder Elster.

Wandern durch den Naturpark Erzgebirge/Vogtland

Durch das Erzgebirge und den sächsischen Teil des Vogtlands führen mehr als 5.000 Kilometer markierte Wanderwege. Die meisten von ihnen finden sich auf den einschlägigen, durch Sachsens Kulturlandschaften führenden Wanderkarten wieder. Die durch das Westerzgebirge führende Wanderkarte schlägt neben zahlreichen Rundwanderwegen Touren an die Talsperre Eibenstock, zu historischen Schieferbrüchen oder zu den Greifensteinen vor. Sie weist aber auch auf eine besonderen Kindererlebniswanderweg hin. Im mittleren Erzgebirge bieten sich zahlreiche Wanderziele um den Luftkurort Oberwiesenthal und den mit 1.215 Metern höchsten Berg Sachsens, den Fichtelberg an. Weiter östlich genießt das Gebiet zwischen Altenberg, Geising und Zinnwald mit dem Kahleberg, dem Geisingberg und dem Georgenfelder Hochmoor die größte touristische Bekanntheit. Zum Wandern durch das Vogtland sind die entsprechenden Etappen des Vogtland Panoramaswegs oder der als "Höhensteig" bezeichnete Rundweg um Klingenthal zu empfehlen.

Die einzigartige Romantik der Sächsischen Schweiz

Östlich von Pirna erstreckt sich beiderseits der Elbe bis zur tschechischen Grenze das von bizarren Felsformationen geprägte Gebiet der Sächsischen Schweiz. Es hält Herausforderungen für Freunde des Klettersports bereit und lädt zu Wanderungen ein, die durch eine märchenhaft anmutende romantische Bergwelt führen. Neben touristischen Ausflugszielen wie der sagenhaften Felsformation der Bastei, der Festungsanlage auf dem Königstein oder der Burg Stolpen weisen diverse Wanderkarten auf die Erkundung von Naturschönheiten wie dem Felsentor bei Wehlen, das zerklüftete Felsmassiv der Schrammsteine oder die Felsenbühne in Rathen hin. Wandern sollte in der Sächsischen Schweiz besonders für Familien mit Kindern niemals eintönig oder uninteressant werden.

Wandern im kleinsten Mittelgebirge Deutschlands

Im sogenannten Dreiländereck Sachsens liegt das Zittauer Gebirge, über dessen höchsten Gipfel, die Lausche, die Grenze zu Tschechien verläuft. Bereits der Blick auf die Wanderkarte verrät, dass hier auf kleinstem Raum gigantische Vulkankuppen, Sandsteinfelsen, steile Bergrücken und dichte Wälder auf ihre Entdeckung warten und als Wanderziele dienen. Zu ihnen gehören Felsgebilde wie Lokomotive und Brütende Henne auf dem Töpfer, die Nonnenfelsen und die Mühlsteinbrüche oder auch der Berg Oybin mit seiner gigantischen Klosterruine. Wenn ihr in der Wanderregion des Zittauer Gebirges euren Urlaub verbringt, solltet ihr es nicht versäumen, eine Fahrt mit der Zittauer Schmalspurbahn zu unternehmen. Die von nostalgischen Dampflokomotiven gezogenen Wagen führen euch durch eine idyllische, von Naturschönheiten geprägte Landschaft.