Wanderkarte Schweiz

Die Schweiz gehört durch seine beindruckende Bergwelt zu einem der beliebtesten Wandergebiete Europas. Die Wanderkarte der Schweiz umfasst ein abwechslungsreiches Wegenetz, welches insgesamt 65.000 Kilometer lang ist. Man kann auf ihnen hinauf zu den höchsten Bergen Europas wandern, vorbei an schroffen Schluchten, blauen Bergseen und durch idyllische Täler. Auf den Panoramarouten hat man gute Ausblicke auf die höchsten der höchsten Gipfel und die schönsten Bergkämme. Wandern in der Schweiz bedeutet vor allem, in unberührte Natur einzutauchen und die Ruhe zu genießen. Beim Wandern passiert es nicht selten, dass man Gämsen und Steinböcken begegnet oder Edelweiß, Enzian und Alpenrosen am Wegesrande blühen. Auch die Schweizer lieben und schätzen ihre Berge, viele der Regionen stehen unter Naturschutz und man achtet darauf, dass die einzigartige Flora und Fauna nicht zerstört wird.

Hohe Gipfel, kristallblaue Bergseen und Gletscher: Wandern in der Schweiz

Allgemein betrachtet sind alle Wanderwege der Schweiz sehr gut ausgebaut, werden gepflegt und sind gut beschildert. Außerdem befinden sich an so gut wie allen Wegen Einkehrmöglichkeiten in Almen und Berggasthöfen sowie Schutzhütten. Die wohl bekanntesten Gebiete zum Wandern sind die Region Zermatt, Wallis, Tessin, Berner Oberland und die Romandie. In diesen Regionen lassen sich auf der Wanderkarte die beliebtesten Wanderwege der Schweiz finden. Besonders die Region Zermatt rund um das Matterhorn ist nicht nur ein wunderbares Naturparadies, hier befinden sich viele der höchsten Gipfel der Schweiz. Auf dem rund 400 Kilometer langen Wanderwegnetz findet der Wanderer und Alpinist sehr viele Strecken unterschiedlicher Schwierigkeitsstufen, Steigungen und Streckenlängen, sei es hinauf zu den Gipfeln, entlang der Berge und durch das Tal. Ein empfehlenswerter Weg in der Region ist der 5-Seen-Weg. Beim Wandern kann man sich in den Seen Stellisee, Grindjisee, Grünsee, Moosjisee und Leisee erfrischen oder einfach nur die Spiegelung des Matterhorns im klaren Bergseewasser bewundern. Jeder See hat seinen eigenen Charakter und vor allem die wilde Natur rund um die Seen ist einmalig und abwechslungsreich. Im Kanton Wallis kann der Wanderer bis an die Gletscher heran wandern, zum Beispiel zum Rhônegletscher. Die Region Tessin ist bekannt für ein mediterranes Flair und die vielen großen Seen, zum Beispiel der Lago Maggiore. Wer auf die Wanderkarte schaut, sieht, dass viele der Wege Kulturhighlights mit einem Ausflug in die atemberaubende Natur verbinden. Der Monte San Salvatore Panorama Weg ist ein Beispiel von unzähligen, er führt hinauf zum Gipfel und hinab zum See sowie vorbei am Künstlerdorf Carona. Wer im Berner Oberland wandern gehen will, sollte sich auf dem Weg zum Thunersee machen. Der See ist das höchstgelegene Binnengewässer der Schweiz, ein Rundwanderweg mit tollen Panoramaaussichten macht diesen Weg zu einem Highlight der Schweizer Wanderwege. Durch die Romandie führt zum Beispiel der berühmte Jakobsweg, ein Pilgerweg, der sich durch ganz Europa erschreckt. Auch die Panoramawege entlang der Grenzbergkämme des Juras sind empfehlenswerte Wanderstrecken.