Wanderkarte Naturparkregion Lechtal-Reutte

Nicht viele Wanderregionen sind so abwechslungsreich und spannend wie die Lechtaler Alpen. Ob anspruchsvolle Touren mit großen Höhenunterschieden oder gemütlicher Spaziergänge im Tal – die ganze Region ist auf Wandern und Mountainbiking eingestellt. Der berühmteste Fernwanderweg der durch Lechtal führt, ist der europäische Fernwanderweg 5. Er beginnt am Bodensee und endet in Venedig. Um die Schönheiten des Lechtals zu entdecken, müsst ihr aber nicht so weit gehen.

Naturparkregion Lechtal-Reutte – von Klettertour bis Genusswanderung

Beim Genusswandern in der Naturparkregion Lechtal-Reutte könnt Ihr euch Zeit lassen, die Schönheiten der Natur ausgiebig zu bestaunen. Auch anspruchsvolle Routen und Klettersteige gibt es hier. Doch selbst wenn manche Touren leicht sind, in der Naturparkregion Lechtal-Reutte solltet ihr immer eine Wanderkarte im Gepäck haben. Der Lechtaler Höhenweg in der Naturparkregion Lechtal-Reutte ist hundert Kilometer lang und in zehn Tagen gut zu bewältigen. Er führt euch zwischen 2.000 und 2.500 Metern Höhe an dreizehn Alpenvereinshütten vorbei, immer dem Hauptkamm der Lechtaler Alpen folgend. Nur durch sie ist nahtlose Wandern entlang des Kammes in zehn bis fünfzehn Tagen möglich. Abschnitte des Lechtaler Höhenweges zählen zum europäischen (E1) und nordalpinen (01) Weltwanderweg. Das Teilstück Adlerweg richtet sich speziell an Freunde hochalpinen Wanderns. Feste Bergschuhe und wetterfeste Kleidung sind auf den teils anspruchsvollen Strecken ein Muss. Für den Geierwally Rundweg braucht ihr etwa zweieinhalb bis drei Stunden. Der Weg in der Naturparkregion Lechtal-Reutte ist gemütlich, aber aussichtsreich. Ihr startet am besten an der Geierwally Freilichtbühne und wandert Richtung Ölberg. Dort geht es über die Gibler Alm nach Ebigenalp. Die Theateraufführungen der Freilichtbühne sind überaus sehenswert. Vielleicht gibt es sogar noch Karten?

Die spektakuläre Holzgauer Hängebrücken-Wanderung

Ihr startet am Dorfplatz Holzgau und wandert zur Kirche hinauf. Weiter geht es über die Wanderwege Gföll. Der Weg ohne nennenswerte Steigungen führt durch Wald und Wiesen am Sonnenplateau des Schiggenberges, dennoch kann eine Wanderkarte nicht schaden. Nach gut 35 Minuten erreicht ihr die längste und höchste Hängebrücke Österreichs. Die leichte Tour eignet sich auch für Wanderer mit geringer Kondition. Sie dauert nur eineinhalb Stunden, die Brücke verlangt aber Schwindelfreiheit. Auf der Hängebrücke, die sicher nichts für schwache Nerven ist, werdet ihr mit einer spektakulären Sicht belohnt.

Gepflegte Themenerlebniswege in einer facettenreichen Region

Auch die Erlebniswege im Tal sind alles andere als langweilig. Ihr könnt hier mit professionellem Guide oder in Eigenregie wandern. Barfußwanderwege verlangen zwar keine Wanderkarte, vermitteln aber gerade Kindern abwechslungsreiche Sinneseindrücke. Auch der „Weg der Tugend“ ist so spannend, wie es der vielsagende Name erwarten lässt. Hier laden Frauenwald und der Frauensee dazu ein, über die Liebe nachzudenken. Burgruine Hochschanz, Ottilienkapelle und die Ruine Ehrenberg sind idyllische Orte, die eine mystische Vergangenheit heraufbeschwören. Die Liste der Wanderungen ließe sich beliebig ergänzen – in der Naturparkregion Lechtal-Reutte gibt es wahrhaft viel zu entdecken.