Wanderkarte Hochpustertal

Wer im Hochpustertal wandern geht, erlebt die Alpenlandschaft in all ihrer wilden, unberührten Schönheit. Das Tal fesselt mit satten, grünen Wiesen und Wäldern und kleinen, verträumten Dörfern und Gemeinden mit traditionellen Kirchen, Kapellen und Bauernhäusern. Hier erlebt man das Tiroler Brauchtum und die Tiroler Heimatverbundenheit hautnah. Der traumhafte, blaugrüne Pragser Wildsee unter den hohen, imposanten Alpengipfeln schlummert inmitten einer stillen, unberührten Naturlandschaft. Rundwege, Wandertouren, Höhenwege und Familienwanderungen führen hinauf zu Almen, Bergweilern und in die Sextner Dolomiten.

Wandern im Hochpustertal

Worum man beim Wandern im Hochpustertal schlicht und ergreifend nicht herumkommt: die berühmt-berüchtigten Drei Zinnen, das Wahrzeichen der "bleichen Berge" – markante, eindrucksvolle Felsspitzen, die von Sexten und Toblach aus auf Schusters Rappen zu erreichen sind. Es gibt aber auch noch zahlreiche andere, spannende Wandertouren, die nicht minder empfehlenswert sind. Eine Wanderkarte kann dabei helfen, die passendste, interessanteste Wandertour herauszusuchen. Insgesamt kann man in der Region Hochpustertal aus 258 interessanten und abwechslungsreichen Wanderungen auswählen. Das Angebot an Wandertouren könnte kaum größer und vielfältiger sein. Schier zahllose Wege und Pfade führen durch die Welt der Sextner und Pragser Dolomiten. Die Berglandschaft im Hochpustertal wartet darauf, erlebt und erforscht zu werden. Gemütliche Spazier- und Wanderwege von Alm zu Alm, aber auch spektakuläre, anspruchsvolle Bergtouren laden zu einem facettenreichen Ferienerlebnis in den Dolomiten ein. Im Südtiroler Osten präsentiert sich die Tier- und Pflanzenwelt von ihrer allerschönsten Seite. Hier, inmitten des UNESCO-Weltnaturerbes der Dolomiten, existieren zahlreiche Naturdenkmäler. Ein Blick auf die Wanderkarte zeigt: Im Hochpustertal können Wanderer, Kletterer und Bergsteiger aus dem Vollen schöpfen.

Naturschutz und Sicherheitshinweis

Nicht nur in den Bergen, auch im Tal sollten einige bestimmte Regeln beachtet werden, so dass die Wanderung nicht nur schön beginnt, sondern auch ebenso schön endet. Einerseits zum Schutz der Natur, andererseits zur Gewährleistung der eigenen Sicherheit. Jede Wandertour im Hochpustertal sollte genau geplant werden. Es gilt, sich an der Kondition der schwächsten, unerfahrensten Wanderer zu orientieren. Wie lang ist die Tour? Wo befinden sich Hütten? Darüber hinaus sollte man sich frühzeitig über den Wetterbericht informieren. Die Ausrüstung, vor allem Snacks, Kleidung, Schuhwerk, Rucksack, Getränke, Mobiltelefon, Sonnenschutz und Wanderkarte sollte passen. Bevor man aufbricht, sollte man eine Vertrauensperson, so beispielsweise Bekannte oder den Vermieter, darüber informieren. Im Notfall kann dies sehr nützlich sein – genauso wie Eintragungen in den Hütten- oder Gipfelbüchern des Hochpustertals. Die offiziellen, markierten Wanderwege sollten nicht verlassen werden. Bei einem Gewitter sollte man sich von Bäumen oder Berggipfeln fernhalten. In einem Notfall lohnt es sich, durch Rufen oder Winken auf sich aufmerksam zu machen. Verletzte Personen sollten nicht alleingelassen und aus der Gefahrenzone gebracht werden. Darüber hinaus sollte man darauf achten, keine Steine oder Steinbrocken abzutreten, um andere Wanderer nicht zu gefährden. Auf steinigem Gelände können auch Tiere wie Gämse einen Steinschlag auslösen. Es gilt, wachsam und aufmerksam zu sein.