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Balver Wald und Hönnetal - Wandertour

Höhlenreigen zwischen Hemer und Balve

21,4 km
05:30 h
300 hm
300 hm
Start | Balve, Parkplatz am Baumberg, Station Balve der Hönnetal-Bahn Unna – Neuenrade [GPS: UTM Zone 32 x: 420.576 m y: 5.687.867 m]
Charakter | Meist breite Forstwege im Balver Wald, nach Ortsdurchquerung Deilinghofen teils schmale Waldpfade im Hönnetal.
Die anfängliche Wanderung durch den Balver Wald erschließt einen sehr ruhigen Zipfel des Naturparks Homert und ist gleichsam ein Aufwärmen für das Naturwissenschaftliche, das den Wanderer noch erwartet: das Felsenmeer in Hemer und das Hönnetal mit seinen Naturbegegnungen am Wegesrand. Eine Tour, die Körper und Geist besonders viel zu bieten hat.

Tourenverlauf

Tourenbeschreibung

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 ▶ Entweder lassen wir das Auto am markierten Parkplatz am Ortsrand von Balve stehen oder gelangen dorthin vom Bahnhof auf der steilen Straße Am Baumberg 01

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. Mit der Markierung X18 geht es taleinwärts. Bald nimmt uns der Wald mit gutem Forstweg auf. Wir folgen an einer Gabelung rechts dem Hinweis Deilinghofen, steigen ein gutes Stück auf und passieren auf einer Hochfläche eine Schutzhütte 02

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. Kurz darauf, an einer Kreuzung (geradeaus: Deilinghofen 50 Min., rechts Sanssouci 80 Min.) überlassen wir uns links haltend dem Symbol für die Sauerland-Waldroute. Auf schmalem Waldsteig geht es hinab. Nach einiger Zeit verlassen wir die Waldroute, wenden uns nach rechts (Markierung weiße 3 auf schwarzem Grund) und erreichen bald darauf die kleine Häusergruppe von Nierlingsen. Von den zwei Weiterwegen halblinks wählen wir den rechten und verlieren auf langem, geradem Stück gemächlich an Höhe.  

Nach Verlassen des Waldes bei Langenbruch erreichen wir Hemer, durchqueren eine Siedlung und folgen an der Hönnetalstraße der Ausschilderung zum Hemer Felsenmeer 03

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. Dieses 600 x 200 m große "Nationale Geotop" aus bizarr geformten, von Schluchten und Spalten durchzogenen Felsblöcken – ein Resultat aus Höhlenbildung und eingestürzten Eisenerzgruben – ist besonders sehenswert. Weiterführendem Wissensdrang stehen das nahe Felsenmeer-
Museum und die Heinrichshöhle offen. Ein kurzes Stück zurück, bald lassen wir den Hemer Ortsteil Deilinghofen 04

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und – nach einem erholsamen Waldstück (X4) – die Ortslage Brockhausen hinter uns.

Nun geht es nach links hinab ins Hönnetal 05

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, das uns sofort mit einem Paukenschlag empfängt: die Feldhofhöhle. Schaudernd stehen wir am 8 m breiten Portal in die steinerne Unterwelt. Daneben informiert uns eine Hinweistafel über die sieben sagenumwobenen Jungfrauen – eine Felsformation auf der gegenüberliegenden Talseite.  

Sehr anregend auf schönen Pfaden, immer in enger Nachbarschaft zum Flüsschen Hönne, geht es nach Binolen und zur Reckenhöhle. Wir haben die Möglichkeit zu einer Führung durch die Tropfsteinhöhle. Neben den Schienen der Hönnetal-Bahn passieren wir Volkringhausen.

Im nahe gelegenen Sanssouci steigen wir am gleichnamigen Haltepunkt 06

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in die stündlich verkehrende Regionalbahn nach Balve, da der Restweg nur mehr über Asphalt führt.  

Vor dem Abschied vom Hönnetal können wir noch der Balver Höhle einen Besuch abstatten.

©  KOMPASS-Karten