Wandern im Kleinwalsertal: Wasserfall

Wandern im Kleinwalsertal

Von der Breitach durchflossen, die kurz vor ihrer Mündung in die Iller noch eine spektakuläre Felsenklamm bildet, misst das überschaubare Kleinwalsertal eine Länge von 15 Kilometern. Aber was für welche! Alte Walserkultur mischt sich hier mit modernsten Einrichtungen. Daneben prägen stille Seitentäler, intakte Alpwirtschaft, und Blumenwunder auf Schritt und Tritt das Landschaftsbild.

Genügend Freiraum für Entdeckungen zu Fuß bietet im Kleinwalsertal ein Wanderwegenetz von 185 Kilometer in drei Klimazonen zwischen rund 1.000 m und 2.533 m. Die Wege sind nach dem Vorarlberger Wanderwege-Konzept hervorragend beschildert und jeweils mit Gehzeit und Schwierigkeitsgrad versehen. Die hier vorgestellte Auswahl repräsentiert gemütliche Tal- und Alpwanderungen ebenso wie anspruchsvolle Gipfeltouren. Einige Touren werden durch die Benutzung von Bergbahnen entschärft, bei nahezu allen Routen bietet eine Alphütte oder ein Berggasthaus Erfrischung und Stärkung.

Wenn sich dazu noch Wetterglück gesellt, die Luft klar ist und der Blick über das Kleinwalsertal weit reicht – was braucht der Wanderer dann mehr?

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Touren in der Region Kleinwalsertal

1

Grünhorn Über die Ochsenhofer Köpfe zum Blumenberg

gratis
11 km
05:30 h
640 hm
640 hm
Wenn man das Grünhorn im Sommer betrachtet, kann man sich gut vorstellen, wie der Berg zu seinem Namen kam. Die grüne Graspyramide begeistert neben der Rundumsicht mit einer verschwenderischen Blumenfülle. Wenn man das Grünhorn im Sommer betrachtet, kann man sich gut vorstellen, wie der Berg zu seinem Namen kam. Die grüne Graspyramide begeistert neben der Rundumsicht mit einer verschwenderischen Blumenfülle. Nach dem ersten Abstieg von der Bergstation der Walmendingerhornbahn verlassen wir den breiten Schotterweg nach rechts. Nun beginnt die spannende Gratwanderung über die Ochsenhofer Köpfe. Die erste Erhebung auf dem aussichtsreichen Kamm, der Muttelbergkopf, ist schnell erreicht. In ständigem Auf und Ab sind über die nächsten Köpfe einige Höhendifferenzen zu bewältigen. Überhaupt ist der Gratweg nicht zu unterschätzen. An einigen leicht ausgesetzten Stellen ist besondere Vorsicht geboten, bei manchen Felsstufen wünscht man sich längere Beine. Die Blütenfülle – zur rechten Zeit auffallend viele Türkenbundlilien – sorgt auf dem weiß-blau-weiß signalisierten Steig für zusätzliche Aufmerksamkeit. In der Ochsenhofer Scharte ist das Gipfelziel schon nahe gerückt. Zunächst geradeaus weiter, bevor auf dem nun weiß-rot-weiß markierten Pfad der kurze Anstieg zum Grünhorn in Serpentinen folgt. Das 360-Grad-Panorama am Gipfelkreuz reicht von den nahen Walsertaler und Allgäuer Bergen bis zu den Arlberger und Lechtaler Gipfeln. So bekannte Größen wie Hoher Ifen, Widderstein, Mohnenfluh, Braunarlspitze, Rote Wand, Hochkünzelspitze, Üntschenspitze, Diedamskopf, Schesaplana und Säntis lassen sich leicht bestimmen. Zurück von der großartigen Gipfelschau nimmt uns ein luftiger Gratweg auf, der über den südlichen Kamm des Grünhorns durch eine nicht zu übertreffende bunte Blütenpracht zum Starzeljoch hinunter leitet. Während nach rechts der Übergang in den Bregenzerwald möglich ist, biegen wir nach links ab und wandern bei der nächsten Abzweigung nach rechts hinunter zur Starzelalpe. Oberhalb der Hütte zieht der breite Alpweg zur bewirtschafteten Inneren Stierhofalpe und weiter leicht ansteigend zur Oberen Lüchlealpe mit eigener Sennerei und Landwirtschaft. Um zur Bergstation der Walmendingerhornbahn zurückzukehren, lässt sich ein letzter Aufstieg auf dem vom Beginn der Tour bekannten Schotterweg nicht vermeiden. Dafür ist der schwebende Genuss mit der Bergbahn ins Tal umso entspannter.
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2

Baader Alpenrunde Uf d’r Alp

gratis
7,75 km
03:15 h
490 hm
490 hm
In Baad geht es nur noch zu Fuß weiter. Erstaunlich groß ist das Angebot an Spazierwegen, Wanderungen und anspruchsvollen Touren im beeindruckenden Talschluss. Aus dem idyllischen hintersten Ort des Kleinwalsertals lenken wir unsere Schritte über den Starzelweg, am Starzelhaus vorbei in den Talschluss. Oberhalb der Quellflüsse Bärguntbach, Derrenbach und Tura bach, die sich hier zur Breitach vereinen, geht es anfangs noch gemächlich steigend auf breitem Weg durch das Alpgebiet der Turaalpen. Kleine Rinnsale und Bäche sprudeln uns je nach Jahreszeit und Witterung mehr oder weniger wild und wasserreich entgegen. Zwischen dem plätschernden Nass mühen wir uns auf dem steilen, inzwischen schmalen Steig hinauf zur Starzelalpe. Oberhalb des Alpgebäudes zweigt der Weg zur Inneren Stierhofalpe scharf nach rechts ab. Auf nahezu gleich bleibender Höhe verläuft der Panoramaweg am Fuße der Ochsenhofer Köpfe. Der Dolomitklotz des Widdersteins grüßt von der gegenüberliegenden Talseite herüber, Alpenrosen leuchten im Frühsommer in den grasigen Hängen am Weg. Bei der Inneren Stierhofalpe fühlen sich während des Sommers zehn Kühe, ca. 120 Stück Galtvieh (Jungvieh) sowie elf Haflingerpferde sichtlich wohl. Im näheren Umfeld beeindrucken Grünhorn (Tour 17), Starzeljoch und Unspitze, die als Hausberg von Baad gilt. Erst bei der verfallenen Äußeren Stierhofalpe beginnt der Abstieg ins Tal. Dazu wählen wir den Pfad nach rechts, der unfehlbar zur Unteren Lüchlealpe hinunterführt. Die letzte Etappe legt an Steilheit zu, bevor Baad und gleichzeitig der Talboden und Ausgangspunkt der Rundtour erreicht ist.
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3

Hirschegg - Sonna-Alp - Mittelberg Unterer Höhenweg

gratis
4,5 km
01:30 h
298 hm
205 hm
An den nach Süden gewandten Hängen des Kleinwalsertals ziehen Spazier- und Wanderwege in den verschiedensten Höhenlagen von Ort zu Ort. Sie lassen sich zu Rundwanderungen verbinden oder als Streckenabschnitt begehen. So ist immer  eine Auswahl je nach Kondition, Wetterlage und Jahreszeit möglich. Selbst der hier vorgestellte Verbindungsweg auf der ersten Stufe über dem Tal ist lohnend und bietet schöne Ausblicke auf Naturwegen.
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4

Von der Bergstation Söllereck nach Riezlern Informativ auf historischem Alp-Weg bergab

pro
5,75 km
02:00 h
0 hm
272 hm
Der Alp-Weg zwischen Schrattenwang und Riezlern ist einer der BERGSCHAU-Wege und informiert an sechs Infopunkten zum Thema Alpwirtschaft in den Bergen.Mit dem Walserbus kann man sich bequem bis zur Haltestelle an der Talstation der Söllereckbahn fahren lassen. Da die kostenlose Busbenutzung mit der Walser-Card bis zur Staatsgrenze gilt, ist lediglich die kurze Strecke ab der Walserschanze gebührenpflichtig. Danach wird wieder gespart – 345 Höhenmeter mit der  Söllereckbahn.
5

Schwarzwasserhütte Ins Ursprungsgebiet des Schwarzwasserbachs

pro
9,5 km
03:30 h
347 hm
347 hm
Der Schwarzwasserweg ist einer der fünf so bezeichneten BERGSCHAU-Wege (siehe Info S. 125). An vier Infopunkten entlang des Weges zwischen Auenhütte und Melköde werden die naturkundlichen Besonderheiten im Schwarzwassertal erläutert.
6

Schwarzwasserbachweg Zwei Wasserfälle und eine Naturbrücke

pro
7 km
02:15 h
86 hm
237 hm
​Wenn der Himmel bedeckt ist und große Anstrengungen sich wegen fehlender Fernsicht nicht lohnen, empfiehlt sich diese Streckenwanderung. Aber auch bei großer Hitze ist sie nicht zu verachten.
7

Riezler Höhenweg Spazierrunde mit Überblick

pro
3,25 km
01:15 h
99 hm
99 hm
Vielleicht möchten Sie sich einen ersten Überblick verschaffen, einen entspannten Ruhetag genießen oder haben nur eine begrenzte Zeit zur Verfügung – dann bietet sich der Riezler Höhenweg an.
8

Rundweg Mittelberg Spaziergang auf der Sonnenseite

pro
4,25 km
01:15 h
15 hm
220 hm
Zum Auftakt des gemütlichen Spaziergangs schweben wir mit dem Zaferna-Sessellift über die Zafernaalpe hinauf zur beliebten Sonna-Alp mit Aussichtsterrasse und gemütlicher Stube. Die Lage verwöhnt mit herrlichem Weitblick auf die Schafalpenköpfe am Ende des gegenüberliegenden Wildentals. Der Höhenweg Richtung Baad verläuft nahezu auf einer Ebene durch aufgelockerten Wald und unterquert die Walmendingerhornbahn. Auf dem so genannten Zaferna-Weg, einem der fünf BERGSCHAU-Wege, wird an Infopunkten zum Thema Lawinen und Lawinenschutz informiert. Am Berggasthof Bühlalpe mit über 300 Jahre alter Walserstube und Sonnenterrasse beginnt der Abstieg auf asphaltiertem Zufahrtssträßchen, dem wir bei der ersten Abzweigung Richtung Erlenboden und Baad nach rechts folgen. Nach der etwas steilen Passage in Serpentinen durch ein Waldstück, hindert nichts mehr den Blick auf Zwölferkopf und Bärenkopf, die sich links und rechts des Gemsteltals massig aufbauen. Vor Erreichen des Erlenbodens, den nachweislich im 16. Jh. die Walser besiedelten, zweigt der Haspelwaldweg nach links ab. Dieser verläuft auf gleich bleibender Höhe durch schattigen Wald. Am Ende des Haspelwalds spazieren wir geradeaus auf dem schmalen so genannten Zaferna-Naturlehrpfad über schöne Wiesenhänge weiter. Erst nach einem erneuten Waldstück wird die Walmendingerhornbahn nochmals unterquert, und kurz danach stößt man auf ein As phaltsträßchen, auf dem es in wenigen Minuten nach Mittelberg hinunter geht.

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