• Teufelsgasse - Prostkogel
  • Teufelsgasse - Prostkogel
  • Teufelsgasse - Prostkogel
  • Teufelsgasse - Prostkogel

Teufelsgasse - Prostkogel - Wandertour

Felsige Schlucht, Almhütten und ein leichter Gipfel

9,25 km
03:00 h
402 hm
402 hm
Start | Kirchdorf in Tirol, Gasteig-Hinterberg/Kapelle, 984 m. [GPS: UTM Zone 33 x: 306.570 m y: 5.271.900 m]
Charakter | Eine leichte, abwechslungsreiche Rundtour. Der Weg durch die Teufelsgasse ist vor allem an heißen Tagen empfehlenswert, die zweite Hälfte über den Prostkogel ist sehr aussichtsreich und verläuft – bis auf den Schlussabstieg – größtenteils im Freien.
Von Kirchdorf nach Griesenau fahrend biegen wir in Gasteig rechts ab und folgen dem schmalen Sträßchen, das uns nach den Häusern von Hinterberg rechts zu den Parkplätzen an den Almen leitet. Bei einer auffälligen, gelb gestrichenen Kapelle haben wir unseren Ausgangspunkt erreicht.

Tourenverlauf

Tourenbeschreibung

01

Wir starten bei der Kapelle 01

02

und folgen dem Schild Teufelsgasse auf dem Asphaltsträßchen nach links. Wir steigen auf dem Sträßchen stetig an bis zu einem Gebäude, vor dem ein nicht asphaltierter Fahrweg rechts abbiegt (Schild: Prostalm, Teufelsgasse).
Auf diesem Fahrweg passieren wir links einen von oben herabkommenden Pfad (Schild: Abkürzung Sprissleralm), der später unser Rückweg sein wird.
Wir wandern aber auf dem Fahrweg weiter hoch und nach einer längeren Querung bringen uns ein paar Kehren auf eine Hochebene, wo vor uns eine alte Holzhütte auftaucht.
Unterhalb dieser Hütte ist rechts die Abzweigung zur Teufelsgasse 02

03

markiert. Ein schmaler Pfad führt in den schattigen Wald hi-nein. Nach ein paar Metern passiert man einen sehr schönen Aussichtspunkt mit Bank, dann steigt man über einen Weidezaun nach links endgültig in den Wald ein, linker Hand tauchen die ersten Felsen auf. Der wurzelige Waldpfad steigt zunächst leicht an, es folgt ein erster schluchtähnlicher Durchgang, dann treffen wir auf ein Holzgatter, vor dem wir – mit einem Geländer gesichert – einige Meter nach links hochsteigen. Wir wandern nun auf einem harmlosen Waldstück in leichtem Auf und Ab, bis wir wieder auf Felsen treffen.
Nun geht es erst richtig los mit der Teufelsgasse, mit engen Durchschlüpfen und teils hohen Felswänden links und rechts. Wir steigen über eine Treppe hoch, hier ist links an den Felsen entlang ein Seil gespannt, und auch beim Abstieg durch die Felsen ist wieder eine Seilsicherung vorhanden, sogar eine Trittstufe ist angebracht. Es geht kurz darauf nochmals steil mit Seilsicherung und Trittstufe hi-nunter – an dieser Stelle ist etwas Vorsicht angebracht – und zum Schluss wartet eine Holzleiter auf uns, die die letzten steilen Meter bergab führt. Hier ist der Einstieg zur Teufelsgasse mit einem Schild am Felsen markiert.
Der Pfad wird jetzt deutlich leichter, es geht zwar weiterhin bergab, aber das Waldgelände öffnet sich und der Abstieg ist sehr moderat und schattig. Bei einem mächtigen Felsblock treten wir schließlich aus dem Wald ins Freie und genießen den schönen Blick hi-nab ins Tal und hinüber zum Kitzbüheler Horn. Der aussichtsreiche Pfad schlängelt sich schön durch blumenreiche Wiesen leicht bergab, bis wir auf eine Verzweigung treffen, die uns – nun leicht ansteigend – nach links zur Prostalm weiter leitet.Nach einem kurzen Waldstück treten wir wieder ins Freie auf eine Almhochfläche. Links oben ist schon das Gipfelkreuz des Prost-kogels und eine große Antenne sowie ein Gebäude zu erkennen. Über Wiesen führt der Pfad zunächst leicht bergab, bei einer beschilderten Kreuzung treffen wir auf einen breiten Fahrweg, halten uns links, passieren nach wenigen Metern einen kleinen Teich rechter Hand und stehen schon vor der sichtbaren Prostalm 03

04

. Die vielen Mountainbikes vor der Hütte lassen keinen Zweifel daran, dass hier auch ein beliebter Radlertreff ist.
Zwischen den Almgebäuden führt ein breiter Fahrweg rechts hoch und in Kehren zum Gebäude mit Antenne (Flugwache). Am Zaun entlang erreichen wir auf einem schmalen Wiesenpfad den Gipfel des Prostkogels 04

05

, mit schlichtem Holzkreuz und Bank. Herrliche Aussicht!
Wir genießen die herrliche Rundumsicht und nehmen beim Abstieg den direkt zur Prostalm 03

06

hinabführenden schmalen und steilen Pfad. Nach der Prostalm bleiben wir rechts auf dem Fahrweg und wandern in Kehren zunächst etwas bergab, der Beschilderung zur Marcheralm folgend. Sehr sonnig geht es gemütlich an der etwas abseits vom Weg liegenden Marcheralm 05

07

vorbei, durch ein kurzes Waldstück bis wir rechts die Abzweigung zur Sprissleralm erreichen. Schon nach wenigen Gehminuten kann man das Dach der Sprissleralm sehen. Der Weg führt kehrenreich, aber ziemlich eben und sonnig über das Hochplateau zu ihr hinüber.
Bei der Sprissleralm 06

08

halten wir uns links und machen einen kleinen Abstecher zu einem Aussichtshügel mit einer überdachten Christusfigur 07

09

links oberhalb der Alm. Von hier hat man einen fantastischen Blick hinüber zum Kaisergebirge, das Stripsenjochhaus, der Stripsenkopf und der Feldberg sind sehr gut zu sehen.
Wir verlassen diesen Aussichtspunkt und schlendern hinab zum Hauptweg, der markiert weiter durch Wiesen führt. Der breite Weg verengt sich dann wieder zu einem Pfad, der sich aber gut markiert durch die Wiesenhochfläche schlängelt. Erst am Waldrand beginnt der Pfad steiler bergab zu führen und nachdem wir den Weidezaun überstiegen haben wird der schattige Waldpfad steiniger und steiler und bringt uns schließlich hinab zum Anstiegsweg (beim Schild: Abkürzung Sprissleralm).Nun rechts auf dem Fahrweg in Kehren weiter bergab. Beim Gebäude treffen wir wieder auf das Asphaltsträßchen, dem wir bergab bis zur Kapelle 01

10

und zum Parkplatz folgen.

©  KOMPASS-Karten