Wandern in Irland

Üppige Täler, ferne Bergspitzen, schroffe Küsten und jeder erdenkliche Grünton – Wandern in Irland fühlt sich an wie ein Ausflug in eine magische Welt. Die „grüne Insel“, eingeschlossen vom Atlantik im Westen und der Irischen See im Osten, bietet Dir ein Wandererlebnis der ganz besonderen Art. Wandere auf mehr als 200 Wanderwegen über grüne Hügel, durch mystische Täler und Moore und vorbei an verlassenen Ruinen und einsamen Schafherden.  

Irland bietet dem Wanderfan zahlreiche gut gekennzeichnete Mehrtageswanderungen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, als auch zahllose einfache Tageswanderungen. Die beliebten ´Ways´ Irlands (Englisch für Wege) lassen Dich über Wiesen wandern, tragen Dich über Felsen, vorbei an Schafherden, über Holzwege und entlang schroffer Küstenabschnitte – Du wanderst immer mit Wind und Wetter und füllst Deine Lungen mit der frischen Irischen Luft.

Als Meeresliebhaber kannst Du dem, meist küstennahen, Dingle Way im Süden Irlands folgen und über 180 km entlang der Dingle Halbinsel die schroffe Küste der grünen Insel hautnah miterleben.

Liebst Du als erfahrener Wanderer die Herausforderungen, dann lockt dich der Wicklow Way im Osten Irlands. Insgesamt über 3.200 Höhenmeter erwarten Dich hier in den Wicklow Mountains. Ein Highlight dieser ca. 7 tägigen Fernwanderroute ist der Powerscourt Waterfall, Irlands höchster Wasserfall, gelegen am Fusse der Bergkette.

Wandern in Irland: Der Westen

Im Westen der Insel erwarte Dich der wunderschöne Connamara Nationalpark, mit kurzen Wandertouren durch seine üppige und hügelige Natur und atemberaubende Ausblicke. Outdoor- und Abenteuerfans kommen hier auf ihre Kosten: Hier solltest Du aufgrund der oft eher schlecht gekennzeichneten Wanderpfade mit Karte, Kompass und GPS umgehen können. Belohnt werden diese ´Mühen´ mit unvergesslichen Ausblicken, wie z.B. auf eine magische Moorlandschaft und die Bergspitzen des malerischen Gebirgszuges Twelve Bens.

Beende einen aufregenden Wandertag mit einem Glass des berühmten Connamara Whiskeys in einer der zahlreichen lokalen Pubs (Kneipen) und lass Dich einfangen vom ´Irish Craig´, der Gastfreundschaft der Iren.

Wandern in Irland: Causeway Coast Way

An der Causeway Coast im Norden Irlands findest Du, dem Causeway Coast Way folgend, einsame Strände, schmale Küstenpfade und idyllische Hafenstädchen. Beim überwältigenden Anblick des Giant Causeways, enorme rechteckige Basaltsäulen die bis zu 12 m aus dem Boden ragen, wirst Du aus dem Staunen nicht mehr herauskommen.

Wandern in Irland: Die beste Reisezeit

Wandern in Irland heisst Wandern bei wechselnden Wetterbedingungen. Schon der Name „grüne Insel“ ist ein eindeutiger Fingerzeig auf ein Wetterphänomen, das Dich in Irland auf jeden Fall begleiten wird: Regen. Aber so schnell er aufzieht, so schnell kann er auch wieder verschwinden – und lässt Dich mit klarer, frischer Luft und tausenden an glitzernden Wassertröpfchen zurück in einer Natur, die auch bei Regen mit atemberaubenden Anblicken nicht geizig ist.

Die beste Wanderzeit ist Mai bis September, welche ein mildes Klima, die meisten Sonnenstunden und relativ stabile Wetterbedingungen mit sich bringt. Mai und September sind dabei besonders empfehlenswert da Irland in den Sommermonaten ein beliebtes Ferien- und Wanderziel ist. Eine Regenjacke sollte trotzdem, besonders bei Wanderungen im Norden der Insel, ein fester Bestandteil Deiner Wanderausrüstung sein.



Deine Wanderführer in der Region

Touren in der Region Irland

1

Benbulben (Binn Ghulbain) Hinan zum Tafelberg Benbulben

gratis
5,7 km
02:00 h
444 hm
446 hm
Es scheint ein paar Unstimmigkeiten zwischen dem Bauer und dem am Berg befindlichen B&B zu geben, weshalb am Startpunkt (eine Schotterpiste, die zum Berg hinan führt) eindringlich, von Seiten des Bauern aus, sämtliche Wanderer und B&B Gäste dazu aufgefordert werden, das Gelände nicht zu betreten, andernfalls würden Strafmaßnahmen folgen. Allerdings hat mir die B&B-Leiterin bestätigt, dass sie Teile des Lands am Berg besitzen und wir deswegen nichts befürchten müssen. Solange wir durch kein Gatter gehen, was zum Land des Farmers gehört.
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2

Glencoaghan Horseshoe Auf sechs der zwölf Bens

gratis
18 km
09:00 h
1.597 hm
1.598 hm
Der Glencoaghan Horseshoe führt über sechs der zwölf Bens (oder auch Pins) und verführt mit atemberaubend schönen Ausblicken, die jedoch nicht immer einfach zu erreichen sind. Jener Track ist ein durchgehend alpiner, trotz der vergleichbar geringen Höhe der Berge. Hier lässt sich Connemara am besten erleben und etwas Ruhe generieren. Trotz der Schwierigkeit (oder gerade deswegen) kann man immer wieder auf andere Wanderer treffen, einige sogar, die alle zwölf Gipfel an einem Tag anlaufen.
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3

Djouce Mountain (Dioghais) In den Wicklow Mountains

gratis
8,3 km
01:30 h
388 hm
388 hm
Allein schon der Ausgangspunkt des recht kurzen, aber nicht minder schönen Rundweges bietet wunderbare Ausblicke auf die Wicklow Mountains als auch den tiefblauen Lough Tay unterhalb des Parkplatzes. Vom Gipfel des Djouce selbst reicht die Sicht bis nach Dublin, gutes Wetter vorausgesetzt.
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4

Murrisk Pier (Calach Mhuraisc) Kurzweilige Tour am Fuße des Croagh Patrick

pro
5 km
01:15 h
87 hm
87 hm
Murrisk ist ein Dorf mit etwa 200 Einwohnern, schön gelegen, direkt an der Clew Bay. Der Weg lässt sich als Nachspiel zum Croagh Patrick oder zum Aufwärmen für ihn nutzen.
5

Sheeps Head (Rinn Mhuintir Bháire) Auf einem sehr eindrücklichen und abwechslungsreichen Rundweg.

pro
15,9 km
04:30 h
588 hm
584 hm
Der Rundweg wurde 2009 im Rahmen des EDEN (European Destination of Excellence) ausgezeichnet, unter der Prämisse des schonenden Tourismus eines geschützten Naturgebietes. Der hier beschriebene Rundwanderweg ist allerdings nur ein kleiner Teil des eigentlich 88 km langen Sheeps-­Head-Wanderweges, der um die gesamte Halbinsel verläuft und in Bantry startet.
6

Carrauntoohil (Corrán Tuathail) Auf dem höchsten Berg Irlands

pro
13,5 km
06:00 h
1.053 hm
1.029 hm
Der höchste Berg Irlands ist zugleich auch einer der am meist-­besuchtesten. Dennoch sollte dies nicht über die Tatsache hinwegtäuschen, dass es vor allem durch sich rasch ändernde Wetterbedingungen schnell ungemütlich werden, die Sicht auf wenige Meter herabsinken und der Wind einen ungeschützt von der einen zur anderen Seite schieben kann. Wer dennoch die Strapazen bei guten Bedingungen auf sich nimmt, wird mit traumhaften Ausblicken und Szenerien belohnt. Nur für erfahrene Wanderer und Bergsteiger zu empfehlen!Der Carrauntoohil ist mit 1.039 m der höchste Berg Irlands und gehört zu den schwierigsten Touren. Dennoch zieht der er jährliche tausende Touristen und Einheimische an, weshalb er neben dem Croagh Patrick als einer der meist frequentierten Wanderwege gilt. Gerade deswegen, sollte niemand den Berg unterschätzen, birgt er doch ein paar Gefahren.
7

Tory Island (Oileán Toraigh) Auf der am abgelegensten, bewohnten Insel Irlands

pro
12 km
03:30 h
261 hm
218 hm
Tory Island ist die am nördlichsten gelegene, bewohnte Insel Irlands. Hier sowie in Donegal generell wird das Irische noch gepflegt und mit einem gewissen Stolz gesprochen. Mit Touristen wird dann auf Englisch kommuniziert. Wer Glück hat, wird bei Anreise vom Inselkönig mit einem Handschlag begrüßt. Ein Amt, das eher eine repräsentative Rolle mit sich bringt und einen weiteren Teil der Tradition darstellt. Bei An- und Abreise sei auf die Wetterbedingungen zu achten, da bei schlechten Verhältnissen die Fähren nicht fahren.

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