• Tigaday – Charco Azul – Camino del Canal
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Tigaday – Charco Azul – Camino del Canal - Wandertour

Zu einem der schönsten Meerwasserschwimmbecken auf El Hierro

8,4 km
03:00 h
313 hm
316 hm
Start | Busverbindung: Estacion de Frontera, Buslinie 3. Pkw-Anfahrt: Der Start befindet sich in Frontera im El-Golfo-Tal 18 km entfernt von Valverde. Bereits in Frontera fährt man am Busbahnhof vorbei, biegt in die zweite Straße rechts und fährt die Einbahnstraße bis zum Ende durch, wo man das Auto parkt. Geokoordinaten: [GPS: N27° 45,184020 O-18° 1,101000].
Charakter | Eine einfache Wanderung mit einer kurzen weglosen Passage.
Südlich von Tigaday und Los Llanillos im El Golfo Tal führt diese Wanderung entlang gepflegter Häuser und Villen mit wunderschönen üppigen Blumengärten. Der Höhepunkt der Wanderung ist das Badebecken von Charco Azul, geschützt von natürlichen Felsen vor der mächtigen heranrollenden Brandung. Die Inselregierung ließ diese ausbauen und bietet attraktive Sonnenterrassen, eine Wasser- und Grillstelle - die sich in einer halb offenen Höhle befindet. Das blaue Wasser des Atlantischen Ozeans steht im beeindruckenden Kontrast zur dunklen Vulkanlandschaft. Schwelgen im Gesang der Meer- und Windgeräusche.
Michael Will

Tourenverlauf

Tourenbeschreibung

01

In Tigaday 01 (268 m) gehen wir in die gegenüberliegende Stichstraße vom TTC-Sportgeschäft und auf dieser bergab zur Informationstafel, queren die Hauptstraße und gehen auf der Calle El Roque weiter. An deren Ende nach 315 m gehen wir links und sofort wieder rechts vor dem Wasserreservoir. Nach 1,36 km queren wir die Verbindungsstraße von Las Puntas nach Pozo de La Salud nach halb rechts. Es folgt eine Schotterpiste, die kurz später wieder in eine geteerte Straße übergeht. Wir erreichen die 40-50 m hohe Steilküste im weiten Halbrund der El-Golfo-Bucht 02 (42 m). Der noch kurz geteerten Straße folgen wir durch die Linkskehre und kommen im weiteren Verlauf an einer prachtvollen im Vulkangestein integrierte Villa vorbei. In dieser unwirklichen Lavawelt führt der Pfad vorbei an einzeln stehenden Villen – besonders beeindruckend ist die grüne Oase mit Swimmingpool etwas unterhalb. Eine betonierte Straße führt steil bergauf. Nach einer lang gezogenen Linkskehre verläuft rechts im rechten Winkel zur Straße eine hohe Steinmauer. Oberhalb davon befinden sich Plantagen 03 (87 m), wir folgen dem Pfad unterhalb der Steinmauer. Bei den Überresten einer Badewanne ist der Pfad verschüttet, so gehen wir 10 m entfernt von der Mauer, bis wir auf einem von Steinen gesäumten Camino stoßen. Nach einigen Metern muss der unpassierbare Pfad umlaufen werden. Der stark beschädigte Camino gabelt sich, während wir halb rechts weitergehen und unsRichtung der untersten Ecke der stoffverkleideten Bananenplantagen und vereinzelt aufgestellten Steinmännchen orientieren.Auf dem nachfolgenden Stück ist kaum noch ein Weg auszumachen. Im großen Abstand aufgestellte Steinmännchen führen uns zu dem in der Entfernung bereits gut zu erkennenden Parkplatz bei den Badebecken. Über einen geländergesicherten Pfad geht es steil hinunter zu den berühmten Badebecken von Charco Azul 04 (8 m). Je nach Brandung und Stand der Tiede lädt die natürliche Felswanne zum erfrischenden Bad ein. Wir gehen zunächst auf dem gleichen Weg bis zum Parkplatz zurück, verlassen sofort in der Linkskehre die Straße. Der Camino Los Llanillos ist auch gelb-weiß markiert. Nach 170 m gehen wir auf der Schotterpiste bis zur Verbindungsstraße Las Puntas nach Pozo de La Salud vor. Nach 30 m in Richtung Las Puntas überqueren wir die Straße und setzen den Aufstieg bis zum Ende der Piste fort. Nach einem kurzem Abschnitt im Camino mündet dieser in eine breite Piste. Wir befinden uns jetzt direkt unterhalb des Dorfes Los Llanillos 05 (196 m). Der folgende Wegabschnitt führt entlang der Straße, die zur Instandhaltung des Kanals genutzt wurde. Nach 1,9 km entlang dieses Kanals, der das Wasser von der Quelle in La Frontera zu den Feldern von Sabinosa beförderte, stoßen wir auf dem Hinweg. Von dort geht esauf derselben Strecke wie auf dem Hinweg zurück.

©  KOMPASS-Karten