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Hochgern - Wandertour

Gipfeltour mit Abstecher zur Schnappenkirche

11,25 km
06:00 h
1.249 hm
1.249 hm
Start | Staudach, Wanderparkplatz, 580 m {[GPS: UTM Zone 33 x: 311.600 m y = 5.294.370 m]}
Charakter | Der erste Teil zur Schnappenkirche ist steil, ebenso der Anstieg nach der Staudacher Alm zum Hochgernsattel, sonst angenehme Wirtschafswege und gute Wanderpfade.
Der Hochgern ist ein berühmter Aussichtsberg und bietet dem Wanderer von allen Seiten gute, aber doch sehr unterschiedliche Zugangsmöglichkeiten. Den Aufstieg von Norden über die Schnappenkirche halte ich für einen der schöns­ten und auch abwechslungsreichsten Anstie­ge in den Chiemgauer Bergen. Ein klassisch angelegter Bergpfad am Anfang, ein wunderschöner Chiemseeblick an der Schnappenkirche, ein sehr bequemer Waldweg zur Staudacher Alm, ein kurzer schweißtreibender Steilanstieg auf den Hochgernsattel und dann der aussichtsreiche Gipfel mit Miniaturkapelle und Gipfelkreuz (und nicht zuletzt ist das Hochgernhaus nur ca. 30 Min. entfernt) – mehr kann man von einer Bergwanderung kaum verlangen.
 
Walter Theil

Tourenverlauf

Tourenbeschreibung

01

Bereits am Wanderparkplatz 01 ist der Weg gut ausgeschildert. Zuerst bleiben wir auf dem Fahrweg, passieren links das Staudachdenkmal und zweigen bei der nächsten Wegteilung nach rechts, Richtung Schnappenkirche ab. Wir folgen stets der Ausschilderung und bald beginnt ein hervorragend angelegter Steig, der uns steil, aber schattig zur Schnappenkirche 02 hochbringt. Oberhalb der Kirche weist uns ein Schild den Weiterweg Richtung Hochgern und Staudacher Alm. Zuerst wenig ansteigend, dann einem langen, leicht fallenden und bequemen Waldweg folgend, sto­ßen wir auf den Fahrweg zur Staudacher Alm 03, den wir nach rechts aufnehmen. Wenige Minuten später stehen wir vor dem bewirtschafteten Almgebäude. Über das flache Almgelände wandern wir in östlicher Richtung zum Talschluss, wo wir unterhalb der vor uns aufragenden Fel­sen den Steilabsatz erreichen, über den in engen Kehren der weitere Anstieg verläuft. Im Hochsommer wird hier mancher Schweißtropfen vergossen, nach Regen­fällen kann diese Passage schmierig und unangenehm sein. Der Steilaufstieg endet in einem Sattel, der wiederum einen herrlichen Ausblick zum Chiemsee vermittelt. Wir folgen weiter der Beschilderung nach links (rechts geht der Weg zum Hochgernhaus ab). Über den Rücken des Hochgern auf gut sichtbaren weiten Kehren ansteigend erreicht man etwa 30 Min. später den Hochgerngipfel 04 mit der kleinen Gipfelkapelle.Beim Abstieg nehmen wir von der Staudacher Alm entweder den Fahrweg oder zunächst den Abkürzungsweg mit der Mark. ST4. Dann folgen wir dem Fahrweg bis zur Wegteilung nach einer Brücke (bei der Stempelstelle Brixental). Wir halten uns links und gelangen über einen herrlichen und schattigen Wanderweg mit Wasserfallstellen und Brücken entlang des Baches zu einer weiteren Wegteilung. Das Schild "Staudach-Parkplatz" bringt uns wieder auf den Anstiegsweg, und am Staudachdenkmal vorbei erreichen wir kurz darauf wieder den Parkplatz.

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