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Zafernhorn - Wandertour

Auf und um den Gipfel herum

10,25 km
04:45 h
650 hm
650 hm
Start | Faschina (Bushaltestelle und Parkplatz am Faschinajoch), 1486 m [GPS: UTM Zone 32 x: 568.606 m y: 5.235.876 m]
Charakter | Gut bezeichnete, weiß-rot-weiß markierte Wege. Güterweg bis Bartholomäusalpe, sonst überwiegend schmale Bergpfade, die teilweise Trittsicherheit erfordern. Beim Aufstieg zum Gumpener Sättele einige Stellen drahtseilgesichert.
Das Zafernhorn ist ein Aussichtsberg par excellence zwischen Bregenzerwald und Großem Walsertal. Da zur Zafera Furkla, dem Ausgangspunkt des Gipfelanstiegs, zwei verschiedene Wege führen, lässt sich der Gipfel mit einer abwechslungsreichen Rundtour verbinden.


Brigitte Schäfer

Tourenverlauf

Tourenbeschreibung

01

▶ Gegenüber der Talstation der Panoramabahn Faschina 01 geht es bald unvermutet steil auf einem Güterweg zur Bartholomäus­alpe 02 . Ab hier zieht ein schmaler Bergpfad mal mehr, mal weniger steil einen abschüssigen Hang hinauf, der üppig mit Grünerlen und bunten Blumen bewachsen ist. Am Gumpener Grätle 03 angekommen gönnen wir uns eine Verschnaufpause mit Blick auf Annalper Stecken und Zitterklapfen im Bregenzerwald. Diese Aussicht bleibt uns auch erhalten beim folgenden Höhenweg, der hoch über der Gumpenalpe in einem weiten Bergkessel an den Ostabstürzen des Zafernhorns entlang führt. Der Schlussanstieg zum Gumpener Sättele 04 gestaltet sich etwas ruppig, ist aber durch einige Drahtseilsicherungen entschärft. Oben angekommen öffnet sich der Blick frontal auf die imposante Rote Wand und nach Süden bis zum Rätikon. Auf nahezu gleichbleibender Höhe lässt sich die nächste Etappe in einem weiteren Bergkessel, nun oberhalb der Zafernalpe, gemütlich bis zur Furkla mit Hubertuskapelle 05 genießen.Hier beginnt der Gipfelanstieg. Der gut angelegte Steig schraubt sich in etlichen Kehren durch eine artenreiche Alpenflora  höher und höher. Der finale Teil hält noch eine Steilstufe bereit, dann ist über einen kurzen Gratweg das Zafernhorn 06 mit urigem Gipfelkreuz erreicht. Nach dem obligatorischen Eintrag ins Biosphärenpark-Gipfelbuch widmen wir uns der überwältigenden Rundsicht. Hinter der Roten Wand streben Silvrettagipfel mit dem gut zu identifizierenden Piz Buin samt Gletscher in den Himmel. Über das Große Walsertal mit seinen Bergen hinweg reicht der weite Blick bis zum Rätikon und einigen Schweizer Bergen.Nach verdienter Gipfelrast steigen wir auf dem Anstiegsweg zur Furkla 05 ab. Anschließend können bis zum Standort Brüche 07 die weiten Kehren des Wirtschaftsweges auf markierten Wiesensteigen abgeschnitten werden. Dicht am Weg liegt die Zafernmaisäß. Zwischen "Brüche" und dem Standort "Obere Waldalpe" schlendern wir gemütlich dahin, bis die Wegtafel nach rechts auf den Wanderweg nach Faschina weist. Dieser führt durch Wald, steigt nochmal kurz an, quert den Stutztobel und bleibt schmal bis Faschina 01 . An der St.-Anna-Kapelle vorbei wird das Faschinajoch erreicht, wo sich die Zafernrunde mit lohnendem Gipfelausflug schließt.

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