Mit dem Fatbike durch Schnee und Matsch

Radfahren im Winter, durch Schnee, oder Matsch? Das ist für viele Biker unvorstellbar. Doch mit Fatbikes sind selbst schwierige Bedingungen kein Problem und ihre fetten Reifen schaffen es durch Sand und Schnee.

Mit Fatbikes – einem Trend aus den USA, der nun auch in Europa angekommen ist – sollen Fahrten durch Sand und Schnee kein Problem mehr sein. Doch ist das schlichte Fatbike mit der Monsterbereifung nicht vielleicht doch eine Alternative zu Trekking- und Mountainbikes? In den USA haben sich die Fatbikes bereits seit 2005 etabliert. Damals kam dort das erste kommerziell hergestellte Fatbike auf den Markt, welches eine echten Boom auslöste. Aber die Geschichte der Räder reicht noch viel weiter zurück – schon vor über zwanzig Jahren schweißten sich die ersten Biker Räder zusammen, mit denen sie auch im schneereichen Norden der Vereinigten Staaten fahren konnten. Auch in den Wüstenregionen der USA waren die Räder schon lange vor der kommerziellen Markteinführung im Einsatz.

Nun sind die Fatbikes also auch im europäischen Handel erhältlich. Nicht alle Mountainbiker können den Hype um die Räder nachvollziehen – aus ihrer Sicht sind die modernen Mountainbikes ausreichend ausgestattet und sie können den dicken Reifen nichts abgewinnen. Doch während einige eingefleischte Mountainbiker die Nase rümpften und sich nur schwer an die Räder mit den prägnanten Reifen gewöhnen können, finden die Fatbikes mittlerweile auch in Europa immer mehr Anhänger und haben sich zu einem echten Trendsport entwickelt.

Fatbikes zeichnen sich vor allem durch ihre besonders dicken Reifen aus. Während die Bereifung bei herkömmlichen Mountainbikes höchstens 3 Zentimeter beträgt, sind die Reifen von Fatbikes bis zu 12 Zentimeter (3,7 bis 4,8 Zoll) dick. Folglich müssen die Radgabeln breiter als herkömmliche sein und auch der Rahmen muss speziell angepasst werden. Die Bikes verfügen in der Regel nicht über eine Federung, aber auch hier gibt es mittlerweile Hersteller, die gefederte Modelle anbieten. Die Stöße werden bei Fatbikes ohne Federung allein durch den geringen Luftdruck in den Reifen – der meist unter einem Bar liegt – gedämpft. Durch den geringen Druck erhält der Reifen automatisch stärkeren Grip und Bodenkontakt, auch auf weichen und losen Böden. Außerdem sorgt die größere Auflagefläche dafür, dass man auch auf sehr weichen Böden fahren kann, ohne einzusinken.

 

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© Foto: iStockphoto.com/GibsonPictures