E-Bikes: Die bequeme Art des Radfahrens

Noch vor wenigen Jahren wurden E-Bike-Fahrer belächelt – mittlerweile ist aus den motorisierten Fahrrädern ein echter Trend geworden.

Das Radfahren ist seit jeher eine große Leidenschaft vieler Outdoor-Sportler, von jung bis alt. Grenzenloses Freiheitsgefühl stellt sich auf vielen Touren quer durch Deutschland, Italien und Österreich ein. Wunderschöne Radeltouren auf befestigten Strecken oder rasante Mountainbike-Abfahrten auf  unbefestigten Trails gestalten den Radsport sehr abwechslungsreich.

Mit dem Elektrofahrrad, dem sogenannten E-Bike, geht dies nun noch einfacher. Der „alte Herren-Status“ ist längst überholt – die mittlerweile stark überarbeiteten trendigen Fahrradmodelle machen das E-Bike auch für die jüngere Generation durchaus attraktiv. Und so sieht man die Räder mittlerweile nicht mehr nur im normalen Straßenverkehr, sondern auch unter den Mountainbikern und Rennradfahrern finden E-Bikes immer mehr Anhänger.

Mit einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 25 km/h kann mit dem E-Bike die Geschwindigkeit eines normalen Radfahrers in trainiertem Zustand erreicht werden. Inzwischen  kann sogar der eigene Tretesel mit nachkaufbaren Bauteilen zu einem guten Preis-/Leistungsverhältnis vom Händler zum E-Bike umgerüstet werden.

Die E-Bike-Motoren können an drei unterschiedlichen Stellen am Rad montiert sein – vorne, hinten oder als Mittelmotor. Letzterer hat den Vorteil, dass der Schwerpunkt des Rads dadurch sehr zentral ist und das Fahrgefühl dem des normalen Rads am nächsten kommt. Während der Vordermotor im Vergleich am günstigsten ist, sind im Heck verbaute Antriebe besonders sportlich. E-Bikes, die den Radfahrer bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h unterstützen, gelten als Fahrräder. Das heißt, mit diesen E-Bikes dürfen Radwege genutzt werden und es wird kein Führerschein benötigt. Alles, was über diese Geschwindigkeitsgrenze hinausgeht, zählt als Kleinkraftrad. Dafür braucht ihr nicht nur einen Führerschein, eine Betriebserlaubnis und ein Kennzeichen, sondern müsst auch einen Rückspiegel am Rad haben und seid zum Tragen eines Helms verpflichtet.

Auch in den Rahmenformen unterscheiden sich die diversen E-Bike-Modelle. So gibt es Einrohrrahmen und Diamantrahmen mit Sitz-, Unter- und Oberrohr. Bevor ihr euch für den Kauf eines E-Bikes entscheidet, solltet ihr unbedingt mehrere Probefahrten unternehmen und die unterschiedlichen Antriebs- und Rahmenformen testen.  Auch über die Wartung und die richtige Bedienung des E-Bikes solltet ihr euch beim Kauf genauestens informieren.

Auf faszinierenden und abwechslungsreichen Radtourstrecken seid ihr mit der richtigen Tourenkarte und Fahrradkarte bestens aufgehoben. Zahlreiche Strecken mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen, mit und ohne Kinder, machen die E-Bike-Fahrradtour zu einem unvergesslichen Event. Auch Alpinstrecken können mit dem E-Bike bedenkenlos getestet werden und in zahlreichen Ferienregionen werden E-Bikes zum Verleih angeboten. Auf den extra gekennzeichneten Strecken ist auch an die benötigten Akku-Wechselstation unterwegs gedacht. So braucht ihr euch keine Gedanken um den Ladezustand der  Batterie machen und könnt den Ausflug mit der ganzen Familie an der frischen Luft und in freier Natur ausnahmslos genießen und in schöner Erinnerung behalten.

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