Rund um den Kalterer See, der Südtiroler Weinstrasse und Naturpark Trudner Horn ist die traumhafte Region Südtirols Süden. Hier findet sich alles, was ein Wanderherz begehrt: Angefangen von sanften Hügellandschaften über leichte Anhöhen bis hin zu Wanderwege durch Mischwälder. Von März bis November kann in Südtirols Süden gewandert werden. Die Weingärten und Obstanlagen und das höher gelegene Mittelgebirge mit schönen Mischwäldern bieten besonders im Frühling und Herbst tolle Naturschauspiele.

Die Berglandschaft ist sanft und durch gut markierte Wege leicht zugänglich. Jausestationen und Landgasthäuser sorgen für eine gemütliche Rast bei ausgedehnten Wanderungen. Die typische Südtiroler Marende mit Speck und Schüttelbrot stärkt für die Fortsetzung des Weges. Im Herbst ist das „Törggelen“ mit neuem Wein und gebratenen Kastanien eine willkommene Abwechslung beim Durchwandern der buntgefärbten Laubwälder.

Wandertipps im Südtiroler Süden für Frühling und Herbst

  • Terlan/Andrian: Zur Ruine Maultasch ca. 1,5h, 120 Hm, sehr leicht / Zur Ruine Festenstein ca. 2h, 250 Hm, leicht
  • Eppan: Zu den Eislöchern ca. 2h, 250 Hm, leicht / Zu den Montiggler Seen ca. 2.5h, 250 Hm, leicht / Zu den Schlössern Hocheppan/Boymont ca. 3h, 250 Hm, leicht
  • Kaltern: Nach Altenburg ca. 1,5h, 200 Hm, leicht / In die Rastenbachklamm/St. Peter ca. 1,5h, 200 Hm, mittelschwer / Kalterer See-Runde ca. 4h, 50 Hm, leicht / Zur Leuchtenburg ca. 1,5h, 350 Hm, leicht
  • Tramin: Kastelazweg ca. 1,5h, 150 Hm, leicht / Zum Gummerer ca. 4h, 450 Hm, leicht
  • Kurtatsch, Margreid, Kurtinig: Nach Graun ca. 2h, 500 Hm, leicht / Über den Fennberg-Klettersteig nach Unterfennberg ca. 3h, 800 Hm, schwer
  • Auer, Montan, Neumarkt und Salurn: Nach Castelfeder ca. 1h, 50 Hm, leicht

Wandertipps für die Sommermonate

  • Mölten: Zur Möltner Kaser/Schöneck ca. 3-4h, HU 650-900m, leicht / Auf den Salten/Jenesien ca. 3h, 350 Hm, leicht
  • Weißhorn (2.315m): ca. 3h, 330 Hm, nicht schwer, Endstück Trittsicherheit; Ausgangs- und Endpunkt am Jochgrimm: Aufstieg über den Weg H, zurück evtl. zur etwas tiefer liegenden Gurndin Alm und dann zum Jochgrimm


Die größten Urlaubsorte in Südtirols Süden:

Leifers. Dieser Ort erfreut sich einer zunehmenden Beliebtheit unter den Erholungssuchenden. Die riesigen Obstgärten an der Etsch macht Leifers zu einer der größten Obstbaugemeinden Südtirols.

Eppan an der Weinstraße. An der Südtiroler Weinstraße gelegen, dehnt sich die Gemeinde mit ihren weit verstreuten Siedlungen auf dem Hochplateau des Überetsch aus. Von den mit berühmten Weinsorten bepflanzten Rebhügeln bietet sich ein herrlicher Rundblick über das Etschtal.

Kaltern. Der Kalterer See ist mit einer Fläche von 147 ha der größte natürliche See Südtirols. Der See kann auf dem rund sechs Kilometer langen See-Rundwanderweg umgangen werden. Der Friedensweg, der im Jahr 2000 eröffnet wurde, ladet mit sieben Besinnungspunkten zu Rast und Ruhe ein.

Ritten. Eine Vielzahl von Wandermöglichkeiten, üppige Bergwiesen, Laub- und Lärchenwälder, malerische Winkel in alten Dörfchen und einsam stehende Bergkirchlein, geben dieser Landschaft einen unvergesslichen Zauber.

Sarntal. Eingeschnitten in die Felslandschaft der Bozner Porphyrplatte stellt das Sarntal, von oberhalb der Sarner Schlucht an bis zu seinem Ende bei Bozen, einen der romantischsten Flussdurchbrüche Tirols dar.

Terlan. Das Weindorf Terlan gilt als das „Paradies an der Etsch“. Die weite Ebene entlang der Etsch ist mit Wein- und Obstkulturen bedeckt. Als Wahrzeichen des Ortes ragt Schloss Neuhaus, der Lieblingssitz der „hässlichen“ Herzogin Margaretha Maultasch, über Zypressen und Mandelbäumen auf.

Tramin an der Weinstraße. Tramin liegt am westlichen Hand es Etschtals zu Füßen des Roèn-Stockes. Neben anderen köstlichen Sorten gedeiht hier der Gewürztraminer, der den Namen dieses Weindorfs in alle Welt getragen hat. Das Ortsbild von Tramin wird von seinem Charakter als Weindorf geprägt.

Auer. Wohlhabend und einladend dehnt sich das große Weindorf Auer im Südtiroler Unterland aus. Seine Weinbauernhöfe und Ansitze liegen mitten in einem der fruchtbarsten Landstriche der Etschebene. Von Auer aus steigt auch die Straße an, die ins Fleimstal und damit ins Herz der Dolomiten führt.

Salurn. Salurn an der gleichnamigen Klause ist der südlichste Ort des deutschsprachigen Siedlungsraums. Wege über Mozalon nach Faedo und ein nach Südosten abzweigender Weg nach Cembra dienten als Verbindung mit dem Süden. Diesen Weg dürfte auch Albrecht Dürer benutzt haben, als er im Jahr 1494 auf seiner Italienreise durch diese Gegend zog.

Branzoll. Branzoll ist ein typisches Obst- und Weinbauerndorf voll wohltuender Stille und Behaglichkeit. Die teilweise noch aus dem 17. Jh. stammenden Höfe und Ansitze erinnern an die frühere Bedeutung des Ortes. Hier befand sich nämlich der nördlichste Anlegeplatz der Etschschifffahrt.

Kurtatsch an der Weinstraße. Auf den Rebhügeln und Leiten rings um die malerisch gelegene Ortschaft, gedeihen die Kurtatscher Edelweine, wie der Rote Vernatsch, Lagrein, Weiß- und Blauburgunder. Sie zählen zu den ausgewähltesten Südtiroler Weinen. Die Ortschaften Ober- und Unterfennberg sind beliebte Sommerfrischorte.

Neumarkt. Neumarkt ist der größte Ort des Südtiroler Unterlandes. Auf den Terrassen, die sich vom Osten an das Etschtal heranschieben, gedeiht der berühmte Mazonder Blauburgunder.

Aldein. Aldein zählt zu den sehr alten Niederlassungen, die sich tief in den Gebirgszug des so genannten „Regglbergs“ vorschieben. Die Gemeinde Aldein besteht aus dem Hauptort, so wie den Fraktionen Radein und Holen und liegt auf einer wellenförmigen, landschaftlich besonders schönen Hochfläche an der Straße von Auer nach Petersberg. Hier wechseln Bergwiesen, Äcker und Almen einander ab.

Radein. Die Ortschaft Radein besteht aus zahlreichen, über einen Bergrücken verteilten bäuerlichen Siedlungen. Besonders malerisch wirkt die auf einem kleinen Hügel erbaute Kirche. Die Anlage mancher Bauernhöfe erinnert an die harte wie selbstbewusste Lebensart ihrer Besitzer an der Sprachgrenze. Ein Beispiel hierfür ist der Zirmerhof. Die von dort gebotene Fernsicht, ebenso wie die Lage des Hofes hat seit jeher Schriftsteller und Künstler angelockt.

Montan. Montan wird wegen seiner vielen Wandermöglichkeiten und seines als Weinort bekannt gewordenen Namens von zahlreichen Gästen aufgesucht. In den Weinbergen an der Montaner Leiten gedeihen bekannte Etschländer Weinsorten, wie der Blauburgunder.

Mölten. Mölten ist Hauptort eines weit über den Tschlögglberg ausgedehnten bäuerlichen Siedlungsgebietes und herrlichen Wandergebietes. Alte Bauernhöfe und gediegene Gasthöfe haben seit langer Zeit die Ortschaft zum Ziel naturverbundener Menschen gemacht. Herrliche Lärchenwälder, Bergwiesen und wohltuende Stille lassen hier die Zeit mit ihrer Unrast vergessen.