Zwieselberg, 1348 m

Tourdaten
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Art
Skitour
Staat / Region / Gebirgsgruppe
Schwierigkeit
leicht
Charakter der Tour
beliebte Vorgebirgs-Skitour mit etlichen lohnenden Varianten Hangrichtung: Osten Beste Zeit: Hochwinter bei reichlicher Schneelage
Geprüft
ja
Ausgangsort
Lehen (bei Wackersberg)
Ausgangspunkt
Lehen (bei Wackersberg), Parkplatz beim Gasthaus Waldherralm, 745 m
Parkmöglichkeiten
Parkplatz beim Gasthaus Waldherralm,
745 m
Geh-/Fahrzeit
Aufstieg 2 h, Abfahrt 45 min, gesamt 2 h 45 min
Geh- / Fahrzeit
bis 3h
Höhenunterschied
600 m
Höchster Punkt
1348 m
Einkehrmöglichkeit/Unterkunft
Blomberghaus
für Kinder geeignet
ja
Rundtour
ja

Skitour: Zwieselberg

In die Nähe des Blombergs führt von Norden her die Blombergbahn, die im Winter nicht nur bei Skifahrern, sondern auch bei Rodlern einen guten Ruf hat. Tourengeher nutzen die Seilbahn normalerweise nicht, denn so gewaltig sind die Höhenunterschiede und die Entfernungen nicht, dass ein Sportsfreund auf die Seilbahn angewiesen wäre.
Außerdem befindet sich das schöne Tourengelände abseits der Seilbahnhänge.

Vom Parkplatz unter der Waldherralm geht man auf dem Fahrweg ein kurzes Stück nach Südwesten, verlässt ihn aber noch vor der Brücke nach rechts. Die mit Wegtafeln angezeigte Aufstiegsroute verläuft am Waldrand über weite Wiesenhänge und taucht allmählich in den Wald ein, bis die neue Forststraße erreicht ist.
Auf ihr zur Wegabzweigung, wo man nach rechts über den Heigelkopf und die Wackersberger Alm zum Blomberghaus gehen kann.
Wesentlich gemütlicher ist es, dort geradeaus zu gehen. Die breite Straße führt durch den Wald gegen Nordwesten und knickt rechts ab. Dort schräg links und zur nächsten Verzweigung. Nun rechts weiter, in der Nähe der Sauersberger Alm in freies Gelände, und schon nach wenigen Minuten ist man hinter dem Bergwachtdepot (dort links halten), beim Blomberghaus angekommen.
Der weitere Anstieg verläuft auf der Fahrstraße gegen Südwesten, später über einen breiten Höhenzug nach Süden zum Kreuz auf dem Zwieselberg.
Normalerweise wird vom Zwieselberg über den Höhenrücken anfangs gegen Nordosten, dann rechts abdrehend etwas steiler nach Osten zur Schnaiteralm abgefahren. Von dort in steinigen Wald hinein, einen Fahrweg queren und in breiten Lichtungen nach Südosten zum Waldrand hinunter.
Einem Bergpfad folgend durch steilen dichten Wald zu einem Bachgraben. Dort über eine Eisentreppe (abschnallen!) zur Brücke hinab, über den Großbach und auf Forststraßen gegen Osten zum Ausgangspunkt zurück.

VARIANTEN

Aufstieg über den Heigelkopf

Wer über den Heigelkopf (der im Dritten Reich „Hitlerberg“ hieß) aufsteigen will, muss schon bald nach dem Ausgangspunkt rechts abbiegen und über freie Lichtungen zu einer Hütte aufsteigen.
Weiter oben, am Jagdhaus bei der Unteren Hirschalm rechts vorbei, um über einen steilen Hang zur neuen straße am Waldrand aufzusteigen. Auf ihr nach Nordwesten und bei der Abzweigung rechts haltend auf einer Fahrspur durch dichten Wald zur Oberen Hirschalm. Dort aus dem Wald heraus und über einen freien Hang zum Gipfelkreuz auf dem Heigelkopf. Von dort rund 30 Höhenmeter Zwischenabfahrt und Gegenanstieg zum Kreuz am unbenannten Punkt 1200 m.
Nun relativ eben zur skipiste hinüber und zur Bergstation der Blombergbahn hinab. Von der Bergstation auf der Rodelbahn durch den Wald in geringem Gefälle hinunter und zum Blomberghaus hinauf.
Dann wie oben beschrieben zum Zwieselberg.

Aufstieg über die Gassenhofer Alm

Will sich jemand den Umweg über das Blomberghaus sparen, kann er auch über die Moaralm und die Gassenhofer Alm beschaulich zum Zwiesel aufsteigen.
Diese Route verläuft viel durch lichten Wald und wird erst unter dem Gipfel am Zwieselhang steiler.
Für die Abfahrt ist diese Route nicht geeignet. Dazu ist sie zu flach und hat zu viele Gegenanstiege.

Bilder

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