Zirmgrat, 1293 m

Tourdaten
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Art
Bergtour
Staat / Region / Gebirgsgruppe
Schwierigkeit
mittel
Charakter der Tour
etwas lange, sehr panoramareiche Gratwanderung mit vielen Attraktionen; überwiegend gute Wege
Geprüft
ja
Ausgangsort
Vils
Ausgangspunkt
Vils, Parkplatz am Sportplatz, 817 m
Parkmöglichkeiten
Vils,
Parkplatz am Sportplatz, 817 m
Geh-/Fahrzeit
Aufstieg 2 Std., Abstieg 3 Std., gesamt 5 Std.
Streckenlänge
10,5 km
Geh- / Fahrzeit
bis 5h
Höhenunterschied
730 m
Höchster Punkt
1293 m
Einkehrmöglichkeit/Unterkunft
Saloberalm und Berghotel Falkenstein
für Kinder geeignet
ja
Rundtour
ja

Bergtour: Zirmgrat

Panoramarunde zu zwei Burgruinen

Zwischen dem Vilstal und dem südlichen Ostallgäu baut sich als schroffe Barriere der Zirmgrat auf, in dem es etliche kleine Gipfel gibt, die gerade nicht mehr die 1300-er Höhenmarke erreichen.
Diese Barriere war ein willkommenes Gelände, dort ein paar Burgen zu bauen, die mehr der Abschreckung als tatsächlichem Schutz dienen sollten. Zu diesen Ruinen und auf etliche Gipfel und Aussichtspunkte führt diese schöne Bergtour.

Vom Sportplatz gegen Westen zur Annakirche. Unmittelbar rechts neben der Kirche auf einem schmalen Steig recht forsch im Wald zur Ruine Vilsegg hinauf, die großartige Ausblicke auf die benachbarten Tannheimer Berge gewährt.
Von dort auf dem Wanderweg durch den Wald gegen Westen weiter und bei der Verzweigung schräg rechts hinauf, durch ein paar Kehren und dann auf einen Geländeabsatz. Etwas dahinter steht die Bergwirtschaft Saloberalm.

Man folgt von der Scheitelstrecke der Straße, gleich neben der Alm einem markierten Bergweg und biegt bei der Verzweigung nach rechts auf einen kurzen Abstecher über die Grenze nach Bayern zum Vierseenblick (Weißensee, Hopfensee, Forggensee und Bannwaldsee) ab. Von dort wieder zur Grenze zurück und auf einem steilen Bergweg in ausholendem Linksbogen zum Rastplatz auf dem aussichtsreichen höchsten Punkt der Tour.
Der Weiterweg verläuft gegen Westen etwas nördlich der Gratstrecke durch den Wald. Wer aufpasst, findet nach links eine kurze Trittspur zur Grathöhe hinauf. Auf ihr nach rechts weiter und recht sportlich, weitgehend weglos, zum zweiten Gipfel, dem Einerkopf.
Traut man sich einen steilen Geländeabstieg im felsigen Wald zu, kann man auf kaum erkennbaren Spuren etwas westlich des Gipfels vorsichtig zum Wanderweg absteigen. Auf ihm in längerem Abstieg dahin und schließlich zur Fahrstraße, der man weitgehend folgt, bis das Berghotel Falkenstein erreicht ist. Vom Hotel aus auf einem Treppenweg zur Burgruine Falkenstein hinauf.

Zurück am Hotel, nimmt man den schmalen und ziemlich steilen Südabstieg. Er fällt neben einer Felsenwand zur eindrucksvollen Mariengrotte ab und schwenkt im weiteren Verlauf nach rechts, bis er leider sehr weit nach Westen hinausführt und in der Nähe des Bahnhofs Pfronten-Steinach das Vilstal erreicht.
Dort nach links und neben der Vils sehr lange eben auf dem Rundwanderweg Ostallgäu-Tirol zum Ausgangspunkt zurück.

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