Wetterkreuzkogel, 2591 m

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Art
Bergtour
Staat / Region / Gebirgsgruppe
Schwierigkeit
mittel
Charakter der Tour
Alpine Wanderwege in teilweise steinigem Gelände, doch ohne Gefahrenstellen.
Geprüft
ja
Ausgangsort
Oetz
Ausgangspunkt
Oetz (812 m), Zentrum des unteren Ötztals. Start im Süden des Ortes bei der Talstation der Hochoetzbahnen.
Parkmöglichkeiten
bei der Talstation der Hochoetzbahnen
Geh-/Fahrzeit
3,5 h
Streckenlänge
7 km
Geh- / Fahrzeit
bis 4h
Höhenunterschied
1779 hm
Höchster Punkt
2591 m
Auskunft
Oetz
Einkehrmöglichkeit/Unterkunft
Bergrestaurant in Hochoetz, Bielefelder Hütte, evtl. Ghs. Marail, Gasthäuser in Ochsengarten.
für Kinder geeignet
nein
Rundtour
nein

Bergtour: Wetterkreuzkogel

Fährt man von Oetz Richtung Kühtai, dann kommt man in einem von Wald eingefassten Hochtal zu einem Dörfchen mit dem netten Namen Ochsengarten, das erstaunlicherweise zur Gemeinde Haiming gehört.

Hier fallen die vielen neuen Häuser und eine nagelneue Kabinenseilbahn auf. Mit ihrer Hilfe gelangt man nach Hochoetz in herrlich freier Lage, das sich mit der Bahn auch direkt von Oetz erreichen lässt. Wetterkreuz oder auch Wetterkreuzkogel heißt ein breiter Gratgipfel dort oben, wegen seines Panoramas von vielen besucht.

Ungleich stiller ist’s bei einem Abstieg durchs Wörgetal mit seinen kleinen Seen, dem Blumenreichtum – manche Hänge sind im Juli rot von Alpen- rosen, den Zirben …

Aufstieg auf das Wetterkreuz: Von Oetz mit der zweiteiligen Bahn nach Hochoetz (2020 m). Auf breitem Weg zur nahen Bielefelder Hütte, die zwischen einzelnen Zirben auf einem Vorsprung thront.

Kurz empor, dann rechtshaltend auf alpinem Steig durch ein sehr steiles Latschenfeld zur Verzweigung vor dem Bacheinschnitt. Links bleibend durch die Latschen- und Grashänge zum kleinen Sattel am Roßkopf (2399 m, ganz kurzer Abstecher).

Immer rechts unter dem Grat weiter empor auf die Hochfläche des Wetterkreuzes. Der höchste Punkt liegt im Norden. Abstieg durchs Wörgetal:

Vom Sattel am Wetterkreuz nach Osten erst steiler abwärts, dann in kleiner, aber ausgeprägter Mulde zum obersten Wörgesee (2395 m). Zwischen Blockwerk und über Gras in weitem Bogen zu einem Boden des Wörgetals
hinab, dann schräg nach rechts über eine steile Stufe ins untere Tal.

Immer östlich des Baches, dann bei den ersten Zirben nach rechts aus dem Tal und zu dem weiten Absatz der ehemaligen Oberen Iss alm. Von dort in schönem, lockerem Wald in Kehren hinab zur Straße Ochsengarten –
Kühtai (1730 m, Bushaltestelle).

Rückfahrt nach Oetz. Eventuell noch zu Fuß nach Ochsengarten: Über die Brücke, dann gleich links auf einem Fahrweg quer durch die Hänge zum
Ghs. Marail. Jetzt zwei Möglichkeiten.

a) Über die Höllwiesen zur Straße hinab und auf ihr noch gut 1 km zum Ortsrand (1¼ Std.).
b) Deutlich länger: Von Marail auf kleinerem Weg etwas aufwärts durch steiles Gelände zum Gasthaus Marlstein und auf dem Fahrweg ein gutes Stück hinab zum Ziel.

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