Weiherkopf und großer Ochsenkopf, 1665 m

Tourdaten
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Art
Wandertour
Staat / Region / Gebirgsgruppe
Schwierigkeit
leicht
Charakter der Tour
kurzer Steilaufstieg zum Weiherkopf; meist bezeichnete Route
Geprüft
ja
Ausgangsort
Bolsterlang
Ausgangspunkt
Bolsterlang, Bushaltestelle an der Hörnerbahn, Parkplatz, 940 m
Parkmöglichkeiten
Bolsterlang, Bushaltestelle an der Hörnerbahn, Parkplatz, 940 m
Geh-/Fahrzeit
großer Ochsenkopf 1¼ Std., Abstieg 2 Std.; gesamt 3¼ Std.
Streckenlänge
9,4 km
Geh- / Fahrzeit
bis 4h
Höhenunterschied
870 m
Höchster Punkt
1665 m
Einkehrmöglichkeit/Unterkunft
Berghaus Schwaben, Zunkleitenalp
für Kinder geeignet
ja
Rundtour
ja

Wandertour: Weiherkopf und großer Ochsenkopf

Über zwei kleine Gipfel ins Bolgental

Den Aufstieg zu der einfachen, aber schönen Höhenwanderung erleichtert die Kleinkabinenbahn von Bolsterlang in zwei Sektionen zur Bergstation am Bolsterlanger Horn. Auf einem meist mit Holzstufen angelegten Steig müht man sich über einen steilen, mit Fichten bestockten Bergrücken auf den Weiherkopf, eine an schönen Tagen stark besuchte Weidekuppe.
Das ist verständlich, entfaltet sich doch von dort ein fantastisches Gipfelpanorama vom Grünten über all die ungezählten Zacken, Grate und Kämme bis hin zum Widderstein.

Über einen Waldrücken geht man in Richtung Berghaus Schwaben nach Nordwesten bergab. Später erfreut man sich einer gemächlichen Höhenwanderung. Nach einem mäßigen Gegenanstieg verlässt man an einer Verzweigung die zum Berghaus Schwaben beschilderte Route und folgt für eine Weile wieder einem flachen Kammverlauf.
An der nächsten Gabelung über einen Zwergstrauchhang mit Alpenrosen auf einem kurzzeitig unbezeichneten, aber ausgetretenen und nicht sonderlich anstrengenden Weg hinauf auf den von der Westseite her beweideten Großen Ochsenkopf.
Trotz der Nähe der Bergbahn ist er ein verhältnismäßig stilles Gipfelziel geblieben. Nur wenige kränkelnde, teilweise auch bereits abgestorbene Fichten behindern den Rundumblick.
Sogar das Lechquellengebirge lässt sich hinter dem Widderstein sehen, rechts vom Ifen dominiert der Zitterklapfen im Bregenzerwaldgebirge.

Man steigt zur Gabelung zurück und gleich darauf zum Berghaus Schwaben hinab, einer beliebten Einkehr. Der Alpweg in Richtung Bolsterlang führt über einen Weidehang zur nahen Hintereckalp. Dort nach Süden auf einen Pfad und durch Wald und über Lichtungen ins Bolgental hinab. Auf einem befestigten Alpweg zur Zunkleitenalp und weiter auf einen ansteigenden Weg, der im weiteren Verlauf in einen Wanderweg wechselt.

Ab der Wegtafel „Sonderdorfer Gasse“ ist es nicht mehr weit, am Sonderdorfer Kreuz vorbei und nach Bolsterlang hinunter zum Ausgangspunkt.

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