Wamperter Schrofen, 2520 m

Tourdaten
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Art
Bergtour
Staat / Region / Gebirgsgruppe
Schwierigkeit
schwer
Charakter der Tour
sehr lange und anspruchsvolle Bergtour; Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind zwingend notwendig (I-II); brüchiger Fels, große Steinschlaggefahr (Helm mitnehmen)
Geprüft
ja
Ausgangsort
Biberwier
Ausgangspunkt
Biberwier, Gasthaus Wiesenheim, 990 m
Geh-/Fahrzeit
8,5 Std.
Streckenlänge
9 km
Geh- / Fahrzeit
bis 8h
Höhenunterschied
1530 m
Höchster Punkt
2520 m
Einkehrmöglichkeit/Unterkunft
Coburger Hütte (nicht
direkt an der Route)
für Kinder geeignet
nein
Rundtour
nein

Bergtour: Wamperter Schrofen

Felsige Route für Anspruchsvolle

Der Wamperte Schrofen zählt zu den pfiffigsten Touren in diesem Band. Bis zur Biberwierer Scharte ist die Tour zwar anstrengend, aber nicht schwierig, auch die lange Querung des Schwärzerkars ist noch relativ salopp zu schaffen.
Doch dann wird’s anspruchsvoll. Man plagt sich – immer auf der Hut, die richtige Route nicht zu verlieren – über geröllübersäte, absturzgefährdete Schrofenhänge, und zuletzt wartet eine enge Steilrinne mit sportlicher und anstrengender Kletterei.

Zuerst quert man die Mühlbachbrücke, geht auf der Asphaltstraße weiter und biegt beim Falkenhof links ab.
Ein breiter Weg steigt über einen Wiesenhang auf, an der Rochuskapelle (Pestkapelle) vorbei und in den Wald hinein. An der Straßenverzweigung links schwenken, bei der Weggabelung gleich darauf rechts abbiegen und dem markierten Wanderweg folgen.
Bei der Wildfütterung quert er ein Sträßchen und führt gemächlich ansteigend durch den Wald hinauf.
Der Waldweg verzweigt sich an beschilderter Stelle. Dort links gehen und der markierten Route zur Coburger Hütte folgen.

Der Steig schwingt sich deutlich auf, führt ins Krummholz und nähert sich in vielen engen Kehren immer mehr den eindrucksvollen Felsenwänden des Schartenkopfs und der Ehrwalder Sonnenspitze.
Nach rechts zweigt der Jubiläumsweg Richtung Marienberg ab. Wieder links abbiegen und nördlich der Langlehn durch den weiten, aber breiten Taleinschnitt aufsteigen, bis schließlich auch auf der linken Seite eine Lawinenbahn herabzieht.

Der Pfad steigt zwischen den beiden wilden Geröllbändern stramm auf. Knapp oberhalb der 1800-m-Linie quert er die obersten Hänge der Langlehn in einem weiten Rechtsbogen, um anschließend links abzudrehen und immer steiler werdend auf einer Hangrippe an eine Felsenwand heranzuführen. Von dort steigt er direkt in die Biberwierer Scharte auf.
Aus ihr führt ein nicht markierter Trampelpfad rechts heraus und steigt nach Süden anfangs über Geröll, dann in Wiesenhängen an. In den Wiesen verliert er sich, doch ist er im Geröllkar unter dem Schartenkopf wieder deutlich zu finden.
Man folgt ihm durch das Geröll des Schwärzerkars, bis er unter der Marienbergscharte scharf rechts abdreht. Dann wird's spannend. Auf gelegentlichen Trittspuren alten Markierungspunkten und Steinmännern folgend, quert man den steil abbrechenden Schrofenhang gegen Norden und sucht sich den besten Durchschlupf, was nicht immer ganz einfach ist.

Im weiten steinigen Steilhang, der mit bröseligem Geröll übersät ist, dreht man links ab und steigt in die letzte der Steilrinnen ein.
Vorsicht: Erhebliche Steinschlaggefahr!

In nicht ungefährlicher Kletterei arbeitet man sich durch den brüchigen Fels steil hinauf, bis der Gipfel erreicht ist.
Der Abstieg verläuft entlang der Aufstiegsroute.

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