Vorderer Tajakopf -Seeben Klettersteig "Tajakante-Klettersteig"), 2450 m

Tourdaten
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Art
Klettersteig
Staat / Region / Gebirgsgruppe
Schwierigkeit
schwer
Charakter der Tour
Beide Klettersteige stellen trotz hervorragender Seilsicherung höchste Ansprüche an die Begeher und sind auf keinen Fall eine Tour für Anfänger. Komplette Klettersteigausrüstung ist unabdingbar. Auch der Abstieg vom Vorderen Tajakopf über den Normalweg erfordert trotz teilweiser Seilsicherungen absolute Trittsicherheit und Bergerfahrung.
Geprüft
ja
Ausgangsort
Ehrwald, 994 m
Zufahrt
Von Innsbruck über den Fernpaß ca. 70 km, von Garmisch-Partenkirchen ca. 24 km und von Reutte ca. 25 km

Parken: Talstation "Ehrwalder Alm-Gondellift" ca. 1150m
Geh-/Fahrzeit
Aufstieg: Insgesamt 5,5 - 6 h; Seeben-Klettersteig ca. 1 h; Tajakante-Klettersteig ca. 2,5 - 3 h Abstieg: 3,5 h
Höhenunterschied
Insgesamt 1300 m; Seeben-Klettersteig 200 m; Tajakante-Klettersteig 600 m
Höchster Punkt
2450 m
Auskunft
Tourismusverband Ehrwald, Tel. +43 5673/2395
für Kinder geeignet
nein
Rundtour
nein

Klettersteig: Vorderer Tajakopf -Seeben Klettersteig "Tajakante-Klettersteig")

Vom Parkplatz wandern wir immer der Markierung "Wasserfall" und "Seeben-Klettersteig" folgend entlang des Geißbaches hinauf zum Einstieg, der sich unterhalb des schon lange sichtbaren Wasserfalles befindet. Über die senkrechte Einstiegswand mehrere steile Wandstufen und einem Überhang führt uns der Klettersteig hinauf auf die Hochfläche und weiter zur Jausenstation Seebenalm, 1575 m.

Von dort auf dem Fahrweg weiter zum herrlich gelegenen Seebensee und zur Talstation der Materialseibahn auf die Coburger Hütte. Bei der Wegteilung, am Ende des Talgrundes, halten wir uns links und erreichen bald die eigentliche Abzweigung zum Klettersteig. Über den neu errichteten Steig geht es hinauf zum Fuße der Westkante und dem Einstieg des im Jahre 1999 errichteten Klettersteiges.

Dieser, nach neuesten Gesichtspunkten erbaute Klettersteig, folgt immer der Westkante entlang über teilweise ausgesetzte und luftige Steilaufschwünge hinauf zum Vorgipfel. Ab hier wechseln wir südlich wieder zum oberen Teil des Westgrates und steigen über diesen nicht mehr so schwierigen Teil des Klettersteiges hinauf zum Gipfelkreuz des Vorderen Tajakopfes, 2450 m.

Aber auch der Abstieg nach Süden hinunter zum Vorderen Tajatörl und weiter zum Wanderweg mit der Markierung Nr. 812, der uns zur Coburger Hütte führt, erfordert trotz teilweiser Seilsicherungen, Trittsicherheit und Bergerfahrung. Nach einem kurzen Gegenanstieg erreichen wir die herrlich gelegene Coburger Hütte oberhalb des Drachensees. Der weitere Abstieg über den steilen Weg "Hoher Gang" hinunter zum Parkplatz, sollte für die Begeher dieser beiden schwierigen Klettersteige keine Anforderungen mehr stellen.

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