Von Buchenhain zum Kloster Schäftlarn

Tourdaten
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Art
Wandertour
Staat / Region / Gebirgsgruppe
Schwierigkeit
leicht
Charakter der Tour
Für diese 16,5-km-Wanderung an der isar und am isar-Hochufer braucht man solides Schuhwerk, denn die Wege sind nicht immer in bestem Zustand, vor allem wenn Schnee liegt. Bei kaltem Wetter vereisen etliche Wasserläufe, die über den Weg fließen. für diesen Fall sollte man vorsichtshalber Spikes mitnehmen. Außerdem sind Trittsicherheit und etwas Gelenkigkeit angesagt, denn es gibt sogar eine Mini- Klettersteigstelle beim Rückweg.
Geprüft
ja
Ausgangsort
Buchenhain
Ausgangspunkt
S-Bahnstation Buchenhain, 608 m
Parkmöglichkeiten
S-Bahnstation Buchenhain, 608 m
Geh-/Fahrzeit
4 1/4 Std.
Streckenlänge
16,5 km
Geh- / Fahrzeit
bis 5h
Höhenunterschied
200 m
Einkehrmöglichkeit/Unterkunft
Hotel Buchenhain, Klosterstüberl
Schäftlarn, Gasthaus Post in Baierbrunn
für Kinder geeignet
ja
Rundtour
ja

Wandertour: Von Buchenhain zum Kloster Schäftlarn

Attraktionen auf dieser Rundtour sind das geschützte Geotop Klettergarten Buchenhain und die Klosterkirche Schäftlarn.

Die Wanderung beginnt beim S-Bahnhaltepunkt Buchenhain, von dem man nach Norden zur Unterführung und dann nach rechts unter den Bahngleisen durchgeht.
Gleich nach dem Tunnel rechts halten, auf dem Weg ein kurzes Stück weiter und in Höhe des Bahnsteigs den Asphaltweg nach links zum Hotel Buchenhain verlassen.

Wer mit der Einkehr noch warten kann, geht hinter dem stattlichen Gasthaus rechts herum und zur Wegverzweigung. Bei ihr links halten, zum Isarhang hinüber, auf einem Treppensteig den Hang hinab und bei den Schildern rechts zum Klettergarten weiter.
Selbst im tiefsten Winter üben dort versierte Kletterer – wie seit Jahrzehnten – im gegliederten Nagelfluhfels.

Ein schmaler Weg führt vom Klettergarten am Waldhang zum Fahrweg im Talgrund hinab. Man folgt ihm nach rechts und geht nach Süden neben der Isar zum Georgenstein.
Früher, als auf Flößen Holz, Baumaterial und andere wichtige Güter transportiert worden sind, war der Felsen eine große Gefahr. Heute wird er von den vielen Gaudiflößen mit lautstarkem, musikalischem Krawall umschifft.

Diese Lärmquellen sind nur zwischen April und September unterwegs und deshalb wird der Winterwanderer davon verschont. Das gilt auch für die LKW, die das Holz in halsbrecherischer Fahrt wieder nach Wolfratshausen zurücktransportieren.
Auch beim Rückweg, der kurzzeitig in der Nähe der B 11 verläuft, ist es deshalb etwas ruhiger.

Unser Weg führt an ein paar Kiesbänken entlang, die man während der Brutzeit seltener Vögel ab dem Frühjahr nicht betreten darf. Später gabelt sich die Route.
Dort links weiter bis der Weg rechts abdreht und vom Fahrweg nach links ein Fußweg abzweigt. Auf ihm links halten, etwas abwärts auf einen tief eingeschnittenen Bachgraben zugehen, den Bachlauf auf einem Steg queren und am steilen Hang entlang. Der Pfad führt rechts herum und weiter, bis wieder ein Sträßchen erreicht wird.
Es steigt nach rechts an. Später zweigt die Route links ab und fällt zum Wohnhaus und zum Pumpwerk ab.
Gleich hinter den Gebäuden noch einmal links, den Bach queren und zum Isardamm. Auf ihm rechts etwas monoton weiter, bis nach rechts eine Schlepperspur über freies Feld zu den Gärten des Klosters Schäftlarn führt.
Bei hoher Schneelage ist sie kaum auszumachen.

Neben der Straße in den Ort Unterschäftlarn (Kloster Schäftlarn) hinein. Der Besuch der Klosterkirche (und natürlich auch des Klosterstüberls) lohnt sich.

Dann geht man neben der Straße (auf der linken Seite Lourdesgrotte) nach Norden im Wald hinauf. Die erste Straßenkehre kann man auf einem Weg schräg links abkürzen, und in der Kehre quert man vorsichtig die Straße, um dem Wegweiser nach Hohenschäftlarn gegen Norden hinaufzufolgen.
Er führt neben einer tief eingeschnittenen Flutmulde den Hang hinauf. Am Rand von Hohenschäftlarn erreicht der Weg ein Sträßchen. Auf ihm nach rechts in den Wald hinein und wieder links abbiegen zur Hinweistafel auf die Birg hinab.

Diese vermutlich vorchristliche Wallanlage ragt als Steilufernase 70 m über der Isar ins Tal.
Hinter der Tafel die zweite Straße nach rechts wählen und auf ihr unter der Birg und an der Abzweigung nach links zur Hangkante hinauf. Dann nach Norden weiter, bis auf der linken Seite ein Fahrweg abzweigt. Er führt zur Bundesstraße 11 hinaus.
Neben ihr auf dem breiten Fuß- und Radweg nach Norden, bis der asphaltierte Weg rechts schwenkt. Er verläuft anfangs am Waldrand eben dahin, dann durch eine eiszeitliche Flutmulde und führt in dichten Wald hinein. Anschließend steigt die Route zu einem Wegkreuz an. Bei ihm rechts abbiegen und auf einer Fahrspur zu einem Marterl hinauf, das an einen königlichen Forstwart erinnert, der dort am 3. Juni 1854 durch ruchlose Hand in Ausübung seiner Berufspflicht ums Leben gekommen ist.

Beim Marterl links haltend dem aussichtsreichen Isarhochufer Richtung Baierbrunn folgen und im weiteren Verlauf steil abwärts, bis die Pfadspur scharf rechts abdreht. Erstaunlicherweise kommt man dort auf eine kleine Klettersteiganlage.
Auf einer kurzen Leiter kraxelt man steil eine Felsflanke hinab, bis wieder ein Weg erreicht ist, der zu einem Fahrweg abfällt. Von dort auf dem Hinweg zum Ausgangspunkt in Buchenhain zurück.

Als Alternative könnte man auf einembreiten Weg zur Baierbrunner Konradshöhe aufsteigen und neben dem Geudergraben an den Gebäuden des Wort & Bild-Verlags vorbei zum Gasthaus Post in Baierbrunn gehen.

Von ihm geht es neben der Bundesstraße am Geh- und Radweg zum Ausgangspunkt zurück.

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