Vom Fellhorn zur Hammerspitze, 2251 m 
Tourdaten
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Art
Bergtour
Staat / Region / Gebirgsgruppe
Schwierigkeit
schwer
Charakter der Tour
Kurze Steilstücke. Für ausgesetzte Passagen ab der Kanzelwand Trittsicherheit
erforderlich, an der Hammerspitze leichte Kletterstellen (I) in zuverlässigem
Fels. Meist unmarkierte Steige, anfangs Wanderwege. Vorsicht bei Nässe!
Geprüft
ja
Ausgangsort
Oberstdorf/Faistenoy
Ausgangspunkt
Bushaltestelle bei der Fellhornbahn
Parkmöglichkeiten
Bushaltestelle bei der Fellhornbahn
Geh-/Fahrzeit
5 h
Streckenlänge
9 km
Geh- / Fahrzeit
bis 5h
Höhenunterschied
930 hm
Höchster Punkt
2251 m
Auskunft
Oberstdorf
Einkehrmöglichkeit/Unterkunft
Fellhorn-Gipfelstation, Bergstation Kanzelwandbahn
(kleiner Abstecher)
(kleiner Abstecher)
für Kinder geeignet
nein
Rundtour
nein
Bergtour: Vom Fellhorn zur Hammerspitze
In Faistenoy nehmen wir die Fellhornbahn zur Gipfelstation, wo sich
über eine Treppe das Fellhorn besuchen lässt. Der Grasberg zeigt
den Verlauf der Viergipfeltour. Über der Kanzelwand (auch Warmats-
gundkopf) grüßt der Schüsser. Ein Kuriosum nebenbei: Ausgerechnet
dieser drit te Gipfel heißt bei den Vorarlbergern Hammerspitze,
während der nächste Geselle für die Bayern die Nordwestliche
Hammerspitze ist, jedoch im Kleinwalsertal den Namen Hochgehren-
spitze trägt.
Der letzte im Bunde, die schwierige Südöstliche
Hammerspitze wiederum, heißt in Österreich zur restlichen Verwirrung
Schüsser. Zurück an der Station schlendern wir auf einem Promenade-
weg über einen Weiderücken zum Gundsattel und in drei Kehren mäßig
bergan zum Sattel bei der Bergstation Kanzelwandbahn. Dort weist das
Schild „Kanzelwand-Gipfel“ auf einen breiten Steig, der zu einer winzigen
Einschartung führt. In wenigen Minuten leitet der geröllbedeckte Gipfel-
hang empor zur Kanzelwand. Wieder an der Einschartung folgt nach
geringem Ostabstieg in eine deutlichere Scharte ein kurzer unmarkierter
Gegenanstieg.
Von einer kleinen Zwischenhöhe wandert man über einen
Latschenrücken zu einer weiteren Scharte. Dann setzt der meist nicht
sonderlich steile, aber etwas luftige Schrofengrat zum Traumaussichtsberg
Schüsser an. Das zurecht angebrachte Täfelchen „Nur für Geübte“ lenkt
über einen Minirücken zu einem Sattel. Dem spärlich begrünten Kamm treu
bleibend geht's erst gemächlich bergauf. Der Schrofenkopf bei einem
Gedenkkreuz regt mit einer leichten und ein wenig ausgesetzten Kletter-
stelle (I) in gut gestuftem Fels an. Über den folgenden Schutthang genießt
man die schönsten Tiefblicke in den Warmatsgund. Der Gipfelgrat auf die
Nordwestliche Hammerspitze wird etwas rechts in brüchigem Schrofen-
gelände behutsam umgangen und wartet zum Schluss mit einer kurzen
griffigen Rinne (I) auf.
über eine Treppe das Fellhorn besuchen lässt. Der Grasberg zeigt
den Verlauf der Viergipfeltour. Über der Kanzelwand (auch Warmats-
gundkopf) grüßt der Schüsser. Ein Kuriosum nebenbei: Ausgerechnet
dieser drit te Gipfel heißt bei den Vorarlbergern Hammerspitze,
während der nächste Geselle für die Bayern die Nordwestliche
Hammerspitze ist, jedoch im Kleinwalsertal den Namen Hochgehren-
spitze trägt.
Der letzte im Bunde, die schwierige Südöstliche
Hammerspitze wiederum, heißt in Österreich zur restlichen Verwirrung
Schüsser. Zurück an der Station schlendern wir auf einem Promenade-
weg über einen Weiderücken zum Gundsattel und in drei Kehren mäßig
bergan zum Sattel bei der Bergstation Kanzelwandbahn. Dort weist das
Schild „Kanzelwand-Gipfel“ auf einen breiten Steig, der zu einer winzigen
Einschartung führt. In wenigen Minuten leitet der geröllbedeckte Gipfel-
hang empor zur Kanzelwand. Wieder an der Einschartung folgt nach
geringem Ostabstieg in eine deutlichere Scharte ein kurzer unmarkierter
Gegenanstieg.
Von einer kleinen Zwischenhöhe wandert man über einen
Latschenrücken zu einer weiteren Scharte. Dann setzt der meist nicht
sonderlich steile, aber etwas luftige Schrofengrat zum Traumaussichtsberg
Schüsser an. Das zurecht angebrachte Täfelchen „Nur für Geübte“ lenkt
über einen Minirücken zu einem Sattel. Dem spärlich begrünten Kamm treu
bleibend geht's erst gemächlich bergauf. Der Schrofenkopf bei einem
Gedenkkreuz regt mit einer leichten und ein wenig ausgesetzten Kletter-
stelle (I) in gut gestuftem Fels an. Über den folgenden Schutthang genießt
man die schönsten Tiefblicke in den Warmatsgund. Der Gipfelgrat auf die
Nordwestliche Hammerspitze wird etwas rechts in brüchigem Schrofen-
gelände behutsam umgangen und wartet zum Schluss mit einer kurzen
griffigen Rinne (I) auf.
Bilder

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