Traunstein, 1691 m 
Tourdaten
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Art
Bergtour
Staat / Region / Gebirgsgruppe
Schwierigkeit
schwer
Charakter der Tour
Anspruchsvolle Bergtour auf einem ausgesetzten, aber gut gesicherten Weg (mehr als 1000 Höhenmeter). Schwindelfreiheit und Trittsicherheit sind notwendig; nicht bei bei Nässe und Schneelage gehen!
Geprüft
ja
Ausgangsort
Gmunden
Zufahrt
Parkplatz am Ende der Traunsteinstraße, 430 m
Geh-/Fahrzeit
Aufstieg 3 - 3,5 h;
Abstieg 2,5 h
Abstieg 2,5 h
Geh- / Fahrzeit
bis 6h
Höchster Punkt
1691 m
Auskunft
Ferienregion TraunseeTel. 07612/74451
für Kinder geeignet
nein
Rundtour
nein
Bergtour: Traunstein
Zuletzt wagen wir uns an der Traunstein selbst heran. Der mächtige Felsklotz hat schon früh die Menschen angezogen - so sind in seinen steilen Flanken Kaiser wie Maximilian I. und Franz Joseph dem edlen Waidwerk nachgegangen.
Im 19. Jahrhundert wagten sich die ersten Touristen auf seinen Gipfel, unter ihnen auch der Dichter Nikolaus Lenau. So wie dem Reiseschriftsteller Joseph August Schultes, dem es bei einer Ersteigung "grün und gelb vor den Augen wurde, geht es noch heute manchen Bergsteigern: Selbst der einfachste der drei markierten Traunstein-Anstiege ist ausgesetzt und mit Stahlseilen gesichert. Wer den Anforderungen gewachsen ist, genießt oben jedoch eine fantastische Rundschau -und obendrein den Luxus von gleich zwei gut bewirtschafteten Hütten.
Vom Parkplatz geht man entweder auf der asphaltierten Forststraße oder auf dem schmalen Weg zum Gasthaus Moaristidl und dem Seeufer entlang nach Süden. Beide Routen vereinigen sich vor dem ersten der beiden ansteigenden Tunnels durch die Traunstein-Westwand, durch die man zur Brücke über den Lainaubach gelangt (eine Alternative wäre der Miesweg, siehe Tour XX). Wir gehen auf der Schotterstraße weiter durch das Tal hinauf und geradeaus an einer Abzweigung vorbei. Kurz danach erreicht man den Rastplatz beim "Kaisertisch".
Folgt man der Straße weiter, erreicht man nach wenigen Min. eine Hütte, hinter der man rechts zur nahen Mairalm abzweigt. Der Traunsteinweg (Nr. 412) zweigt beim Kaisertisch links ab, führt über das (meist trockene) Bachbett und quert eine Rinne, dann schlängelt er sich über steile Waldhänge aufwärts. Weiter oben wird die Sicht frei und man erreicht in einer Schuttrinne das "Bründl", die einzige Quelle am Traunstein. Links haltend kommt man in sehr steiles Felsgelände; die ausgesetzten Passagen bei der "Kette" sind jedoch gut gesichert. So erreicht man den Rand des Gipfelplateaus: Links führt ein lohnender Abstecher in wenigen Min. zur Traunkirchner Hütte auf dem Traunkirchnerkogel, rechts geht es zur Gmundner Hütte auf dem Fahnenkogel und weiter zum großen Gipfelkreuz des Traunsteins.
Abstieg auf der gleichen Route.
Im 19. Jahrhundert wagten sich die ersten Touristen auf seinen Gipfel, unter ihnen auch der Dichter Nikolaus Lenau. So wie dem Reiseschriftsteller Joseph August Schultes, dem es bei einer Ersteigung "grün und gelb vor den Augen wurde, geht es noch heute manchen Bergsteigern: Selbst der einfachste der drei markierten Traunstein-Anstiege ist ausgesetzt und mit Stahlseilen gesichert. Wer den Anforderungen gewachsen ist, genießt oben jedoch eine fantastische Rundschau -und obendrein den Luxus von gleich zwei gut bewirtschafteten Hütten.
Vom Parkplatz geht man entweder auf der asphaltierten Forststraße oder auf dem schmalen Weg zum Gasthaus Moaristidl und dem Seeufer entlang nach Süden. Beide Routen vereinigen sich vor dem ersten der beiden ansteigenden Tunnels durch die Traunstein-Westwand, durch die man zur Brücke über den Lainaubach gelangt (eine Alternative wäre der Miesweg, siehe Tour XX). Wir gehen auf der Schotterstraße weiter durch das Tal hinauf und geradeaus an einer Abzweigung vorbei. Kurz danach erreicht man den Rastplatz beim "Kaisertisch".
Folgt man der Straße weiter, erreicht man nach wenigen Min. eine Hütte, hinter der man rechts zur nahen Mairalm abzweigt. Der Traunsteinweg (Nr. 412) zweigt beim Kaisertisch links ab, führt über das (meist trockene) Bachbett und quert eine Rinne, dann schlängelt er sich über steile Waldhänge aufwärts. Weiter oben wird die Sicht frei und man erreicht in einer Schuttrinne das "Bründl", die einzige Quelle am Traunstein. Links haltend kommt man in sehr steiles Felsgelände; die ausgesetzten Passagen bei der "Kette" sind jedoch gut gesichert. So erreicht man den Rand des Gipfelplateaus: Links führt ein lohnender Abstecher in wenigen Min. zur Traunkirchner Hütte auf dem Traunkirchnerkogel, rechts geht es zur Gmundner Hütte auf dem Fahnenkogel und weiter zum großen Gipfelkreuz des Traunsteins.
Abstieg auf der gleichen Route.
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