Traunstein - Klettersteig, 1691 m

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Art
Klettersteig
Staat / Region / Gebirgsgruppe
Schwierigkeit
schwer
Charakter der Tour
Sehr anspruchsvolle Bergtour (1200 Höhenmeter). Einige Passagen sind ausgesetzt und weisen abgespecktes Gestein auf, die Sicherungen sind je- doch überall erstklassig. Schwindelfreiheit und Trittsicherheit sind unab- dingbare Voraussetzung; für weniger Geübte empfiehlt sich eine Kletter-steig-Grundausrüstung. Keinesfalls bei Nässe oder Schneelage gehen – es passieren immer wieder Unfälle.
Geprüft
ja
Ausgangsort
Gmunden
Ausgangspunkt
Parkplatz am Ende der Traunsteinstraße, 430 m (siehe Tour 46). Gehzeit: Aufstieg 3– 3½ Std.; Abstieg 2½ Std.; gesamt 5½–6 Std.
Parkmöglichkeiten
Parkplatz am Ende der Traunsteinstraße
Geh-/Fahrzeit
6 h
Streckenlänge
7 km
Geh- / Fahrzeit
bis 6h
Höhenunterschied
1261 hm
Höchster Punkt
1691 m
Auskunft
Gmunden
Einkehrmöglichkeit/Unterkunft
Jausenstation Moaristidl, Traunkirchner und Gmundner Hütte.
für Kinder geeignet
nein
Rundtour
ja

Klettersteig: Traunstein - Klettersteig

Die Klettersteig-Überschreitung des Traunsteins zählt zu den eindrucks- vollsten Alpin-Abenteuern, die das Salzkammergut bietet. Der im unteren Bereich neu trassierte Naturfreundesteig führt vom Seeufer weg in eine bizarre Berglandschaft; der etwas leichtere Hans-Hernler-Steig bietet beim Abstieg traumhafte Tiefblicke.

Wie bei Tour 46 geht man zur Brücke über den Lainaubach. Direkt davor zweigt der Naturfreundesteig links ab. Gleich zu Beginn sind steile Fels- passagen zu überwinden (Stahlseile, Trittklammern), dann steigt man im Zickzack (zahlreiche Stufen) durch einen Waldhang in die Scharte beim wilden Sulzkogelturm hinauf.

Nach links, über eine 8 m hohe Leiter und unter einem Überhang zu einer glatten Felsflanke, die auf künstlichen Tritten überwunden wird. Durch urigen
Wald wandert man zum »Überstieg« und zu einem Grat (zwei gesicherte Passagen), von dem man nach der »Scherertafel« linkerhand durch Schutt
zu den Gipfelfelsen des Traunkirchner Kogels quert. Vom »Bösen Eck« klettert man durch eine Rinne zu einer Scharte und links durch ein Felstor,
hinter dem man nach kurzem Abstieg zwischen Latschen zum Traunstein- haus ansteigt.

Weiter über das Gipfelplateau zur Gmundner Hütte und zum Gipfelkreuz. Abstieg: Vor der Gmundner Hütte zweigt man auf den Hans-Hernler- Steig (Nr. 416) ab, der entlang von Sicherungen in den steilen Käshofergraben
hinabführt. Die folgende Querung nach links ist durch eine Leiter unter- brochen, dann steigt man über eine Schulter und durch eine kurze Schlucht ab (»Überstieg«; Stahlstifte und Drahtseile).

Über eine Scharte gelangt man zum steilen Brandgraben. Rechts davon über gesicherte Felsstufen zwischen den Latschen abwärts, bis man links zur »Hohen Rast« quert. Hinunter in den Wald und zum »Dachsteinblick«, dann geht es über drei Leitern zu einem kleinen Kamm, der die letzten Sicherungen aufweist.

Zuletzt in Kehren und über kleine Holzbrücken zu einer Abzweigung: Geradeaus hinab zu einer Forststraße, auf der man links zum Ausgangs- punkt am Traunsee gelangt.

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