Traunstein, 1691 m 
Tourdaten
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Art
Bergtour
Staat / Region / Gebirgsgruppe
Schwierigkeit
schwer
Charakter der Tour
Anspruchsvolle Bergtour auf einem zwar ausgesetzten, aber gut gesicherten Weg (mehr als 1000 Höhenmeter). Schwindelfreiheit und Trittsicherheit sind notwendig; nicht bei Nässe und Schneelage gehen!
Geprüft
ja
Ausgangsort
Gmunden
Ausgangspunkt
Parkplatz am Ende der Traunsteinstraße, 430 m (siehe Tour 46).
Gehzeit: Aufstieg 3–3½ Std.;
Abstieg 2½ Std.;
gesamt 5½–6 Std.
Parkmöglichkeiten
Parkplatz am Ende der Traunsteinstraße
Geh-/Fahrzeit
6 h
Streckenlänge
11 km
Geh- / Fahrzeit
bis 6h
Höhenunterschied
1261 hm
Höchster Punkt
1691 m
Auskunft
Gmunden
Einkehrmöglichkeit/Unterkunft
Jausenstation Moaristidl am Traunsee, Mairalm, Traunkirchner und Gmundner Hütte.
für Kinder geeignet
nein
Rundtour
nein
Bergtour: Traunstein
Nun wagen wir uns an den Traunstein selbst heran. Der mächtige Felsklotz hat schon früh die Menschen angezogen – so sind in seinen steilen Flanken
Kaiser wie Maximilian I. und Franz Joseph dem edlen Waidwerk nachge- gangen.
Im 19. Jahrhundert wagten sich die ersten Touristen auf seinen Gipfel, unter ihnen auch der Dichter Nikolaus Lenau. So wie dem Reiseschriftsteller Joseph August Schultes, dem es bei einer Ersteigung »grün und gelb vor den
Augen« wurde, geht es noch heute so manchem Bergsteiger:
Selbst der leichteste der drei markierten Traunstein-Anstiege ist ausgesetzt und mit Stahlseilen gesichert. Wer den Anforderungen gewachsen ist, genießt oben jedoch eine fantastische Rundschau – und obendrein auch
noch den Luxus von gleich zwei vorzüglich bewirtschafteten Hütten.
Vom Parkplatz geht man entweder auf der asphaltierten Forststraße oder auf dem schmalen Weg zur Jausenstation Moaristidl und dem Seeufer entlang nach Süden. Beide Routen vereinigen sich vor dem ersten der beiden ansteigenden Tunnels durch die Traunstein-Westwand, durch die man zur Brücke über den Lainaubach gelangt (eine Alternative wäre der Miesweg, siehe Tour 44).
Wir gehen auf der Schotterstraße weiter durch das Tal hinauf und gerade- aus an einer Abzweigung vorbei. Kurz danach erreicht man den Rastplatz beim »Kaisertisch«. Folgt man der Straße weiter, erreicht man nach wenigen Minuten eine Hütte, hinter der man rechts zur nahen Mairalm abzweigt.
Der Traunsteinweg (Nr. 412) zweigt beim Kaisertisch links ab, führt über das (meist trockene) Bachbett und quert eine Rinne, dann schlängelt er
sich über steile Waldhänge aufwärts. Weiter oben wird die Sicht frei und man erreicht in einer Schuttrinne das »Bründl«, die einzige Quelle am Traunstein.
Links haltend kommt man in sehr steiles Felsgelände; die ausgesetzten
Passagen bei der »Kette« sind jedoch gut gesichert. So erreicht man den Rand des Gipfelplateaus. Links führt ein lohnender Abstecher in wenigen Minuten zur Traunkirchner Hütte auf dem Traunkirchnerkogel, rechts geht
es zur Gmundner Hütte auf dem Fahnenkogel und weiter zum großen Gipfelkreuz des Traunsteins. Abstieg auf der gleichen Route.
Kaiser wie Maximilian I. und Franz Joseph dem edlen Waidwerk nachge- gangen.
Im 19. Jahrhundert wagten sich die ersten Touristen auf seinen Gipfel, unter ihnen auch der Dichter Nikolaus Lenau. So wie dem Reiseschriftsteller Joseph August Schultes, dem es bei einer Ersteigung »grün und gelb vor den
Augen« wurde, geht es noch heute so manchem Bergsteiger:
Selbst der leichteste der drei markierten Traunstein-Anstiege ist ausgesetzt und mit Stahlseilen gesichert. Wer den Anforderungen gewachsen ist, genießt oben jedoch eine fantastische Rundschau – und obendrein auch
noch den Luxus von gleich zwei vorzüglich bewirtschafteten Hütten.
Vom Parkplatz geht man entweder auf der asphaltierten Forststraße oder auf dem schmalen Weg zur Jausenstation Moaristidl und dem Seeufer entlang nach Süden. Beide Routen vereinigen sich vor dem ersten der beiden ansteigenden Tunnels durch die Traunstein-Westwand, durch die man zur Brücke über den Lainaubach gelangt (eine Alternative wäre der Miesweg, siehe Tour 44).
Wir gehen auf der Schotterstraße weiter durch das Tal hinauf und gerade- aus an einer Abzweigung vorbei. Kurz danach erreicht man den Rastplatz beim »Kaisertisch«. Folgt man der Straße weiter, erreicht man nach wenigen Minuten eine Hütte, hinter der man rechts zur nahen Mairalm abzweigt.
Der Traunsteinweg (Nr. 412) zweigt beim Kaisertisch links ab, führt über das (meist trockene) Bachbett und quert eine Rinne, dann schlängelt er
sich über steile Waldhänge aufwärts. Weiter oben wird die Sicht frei und man erreicht in einer Schuttrinne das »Bründl«, die einzige Quelle am Traunstein.
Links haltend kommt man in sehr steiles Felsgelände; die ausgesetzten
Passagen bei der »Kette« sind jedoch gut gesichert. So erreicht man den Rand des Gipfelplateaus. Links führt ein lohnender Abstecher in wenigen Minuten zur Traunkirchner Hütte auf dem Traunkirchnerkogel, rechts geht
es zur Gmundner Hütte auf dem Fahnenkogel und weiter zum großen Gipfelkreuz des Traunsteins. Abstieg auf der gleichen Route.
Bilder

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