Törlspitze, 2123 m

Tourdaten
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Art
Skitour
Staat / Region / Gebirgsgruppe
Schwierigkeit
schwer
Charakter der Tour
sehr viel durchgeführte, bis zur Fritz-Pflaum-Hütte nicht sehr schwierige Skitour; alle anderen Ziele sind sehr steil, zum Teil extrem Hangrichtung: Norden Beste Zeit: Frühling (ab april)
Geprüft
ja
Ausgangsort
Griesenau, 719 m
Ausgangspunkt
Griesner Alm, 1022 m
Geh-/Fahrzeit
Aufstieg 2 h 45 min, Abfahrt 1 h, gesamt 3 h 45 min
Streckenlänge
5,5 km
Geh- / Fahrzeit
bis 4h
Höhenunterschied
1100 m
Höchster Punkt
2123 m
Einkehrmöglichkeit/Unterkunft
Griesner Alm am
Ausgangspunkt
für Kinder geeignet
nein
Rundtour
nein

Skitour: Törlspitze

Durch das Griesner Kar hinauf

Das am meisten bestiegene Ziel der landschaftlich einmaligen Skitour durch das Griesner Kar ist eine kleine Scharte unter den Törlspitzen.

Die Schlusshänge dort hinauf sind zwar sehr steil, aber nicht so extrem wie die Aufstiege zum Kleinen Törl oder gar zum Schönwetterfensterl, die ebenfalls durch das lange Kar zu erreichen sind.
Es gibt aber auch einen Zielpunkt für solche Genießer, die keinen Wert auf Super-Steilhänge legen: die Fritz- Pflaum-Hütte.
Da auf keiner der Varianten ein Gipfel erreicht wird, ist es vielen Tourengehern sowieso egal, wo sie die Tour beenden.

Von der Griesner Alm auf einem Wanderweg über den Kaiserbach und dahinter auf die Wiesen der Russenleiten links abbiegen. Der Weg schwingt sich nach Südosten auf und taucht in dichten Wald ein, der am unteren Rand des Griesner Kars endet.
Die Spur führt über einen steilen Latschenrücken und in die Mitte des breiten Tals. Dort steigt sie ziemlich forsch an. Das Tal verbreitet sich weiter oben und flacht im Großen Griesner Tor etwas ab.
Noch vor den markanten Felsen des Kleinkaisers, der mitten aus dem Kar aufragt, kann man links abbiegen und über eine zackige Steilstufe zur kleinen Fritz - Pflaum-Hütte aufsteigen.

Noch sportlicher und landschaftlich aufregender ist es, sich vor dem Kleinkaiser rechts zu halten.
Wer dort aufsteigt , kommt an einen Steilhang heran, der unter der Törlspitze als breiter, schneebedeckter Schuttkegel aufsteigt. Nach oben hin wird er immer steiler, schmäler und spannender.
Mühsam plagt man sich dort von einer Spitzkehre zur anderen, und kurz bevor das Steilkar durch einen Felsen geteilt ist, wird es normalerweise für einen Aufstieg mit Ski zu steil. Man trägt also die Ski in die rechte Scharte hinauf und unter den schroff aufragenden Felsenwänden ist die Tour zu Ende.

Die anfangs enorm steile Abfahrt über buckelig-eingefahrene Hänge kostet Kraft und Überwindung. Den Rest fährt man im Wesentlichen entlang der Aufstiegsroute ab.



Varianten


Ins Schönwetterfensterl, 2177 m

Aufstieg und Abfahrt am Schönwetterfensterl bleiben Extremskifahrern vorbehalten.
Aus dem südöstlichen Griesner Kar führt eine schmale, felsdurchsetzte Steilrinne dort hinauf. Normalerweise wird man durch sie nicht mit Fellen aufsteigen können. Mühsam trägt man die Ski hinauf und wartet, bis in der schattigen Rinne der Schnee auffirnt, bevor man durch die über 40° steile, schmale rinne abfährt. Diese Variante lohnt sich bei guter Schneelage bis anfang Juni, evtl. mit Firngleitern.

Das Kleine Törl, 2106 m

Der Aufstieg zum Kleinen Törl führt südlich des Kleinkaisers mit einer Steilheit von 42° unter den Törltürmen in das Kleine Törl. Die letzten 60 Höhenmeter muss man die Ski meistens tragen, und leider ist in diesem Steilkar der Schnee oft verharscht, also schwer zu befahren. Deshalb ist die Variante auf das Kleine Törl relativ wenig besucht.

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